5 besonders kaufenswerte Wachstumsaktien aus Europa

Im Schnitt stagnieren die Kurse der europäischen Aktien nun schon seit mehr als einem Jahr. Doch die US-Investmentbank Jefferies hat Titel herausgefiltert, bei denen die zuständigen Analysten gute Wachstumschancen sehen. Fünf dieser Werte, die über ein Aufwärtspotenzial von bis zu 28 Prozent verfügen, stellen wir vor.

Aktien aus Europa hatten zuletzt wahrlich keinen Lauf. Im Schnitt war mit Titeln auf dem alten Kontinent nichts zu verdienen. Deutlich macht das ein STOXX Europe 600 Index, der seit Mitte Mai 2017 nur auf der Stelle tritt.

Die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten hätten die Zuversicht unter den auf Wachstumstitel setzenden Investoren in Europa getestet, die auf einen verlängerten Gewinnzyklus hoffen, um mit den davon profitierenden Aktien den Gesamtmarkt zu schlagen. Das schreiben die Analysten von Jefferies in einer Studie erklärend zur eingangs beschriebenen Performance-Flaute.

Gleichzeitig heißt es in dem Papier von Seiten der US-Investmentbank, dass man für diese unruhigen Märkte neun europäische Aktien herausgefiltert habe, bei denen man davon ausgehe, dass sie sich dank spezifischer Chancen beim jeweiligen Produktmix und strukturellem Wachstum auf den von ihnen beackerten Endmärkten gut behaupten können.

Die favorisierten Titel seien mit Hilfe einer Kombination aus quantitativem Screening und fundamentaler Analyse ausgewählt worden. Dabei verfügten die Empfehlungen im Schnitt über ein Aufwärtspotenzial von rund 20%.

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir fünf dieser Titel vor. Ihre Herkunftsländer sind Deutschland, Frankreich (2x), Großbritannien und Schweden. Die Jefferies-Kursziele bewegen sich dabei um 20 Prozent bis 28 Prozent über den aktuellen Notierungen.

Dometic (WKN: A1437L)


Zu den Mitfavoriten von Jefferies unter den europäischen Wachstumsaktien zählt Dometic. Dem schwedischen Hersteller von Caravan-Ausrüstungen traut man einen Kursanstieg bis auf 110 schwedischen Kronen zu. Bei einem aktuellen Kurs von 85,89 Kronen verspricht das einen Anstieg von rund 28 Prozent.

Der neue Dometic-Vorstandschef, der laut Jefferies bei seiner Arbeit bei Assa Abloy eine herausragende Erfolgsbilanz vorweisen kann, hat nach der Einschätzung des zuständigen Analysten Peter Reilly die Chance, operative Verbesserungen zu erzielen sowie zahlreiche Wachstumschancen zu erschließen.

Ein anhaltendes organisches Wachstum auf dem Markt für Reisemobile, weitere M&A-Aktivitäten und die Möglichkeit zu einer Ausweitung der Margen würden deutliche Ergebnisverbesserungen zulassen. Von 2017 bis 2020 sei beim Gewinn je Aktie ein durchschnittliches Plus von 23 Prozent drin.

Zu den kürzlich vorgelegten Quartalszahlen hieß es, angesichts eines organischen Wachstums von neun Prozent und einer um 160 Basispunkte auf 18,5 Prozent gestiegenen EBIT-Marge habe man ein weiteres gutes Quartalsergebnis vorgelegt. Die auf dem Wohnmobilmarkt vorherrschenden Trends bleiben zumindest vorerst günstig und Dometic gebe noch zusätzlich Gas mit Hilfe von neuen Produktinitiativen.

Beim Gewinn je Aktie rechnet man von 2017 bis 2020 mit einem Anstieg von 4,20 Kronen auf 7,78 Kronen, wobei die Schätzungen in Reaktion auf die jüngst vorgelegten Ergebnisse leicht nach unten abgepasst worden sind. Auf Basis der Schätzung für das übernächste Jahr bewegt sich das geschätzte KGV bei rund elf. Bei der Dividende wird für das laufende Jahr mit einer Zahlung von 2,35 Kronen gerechnet nach zuletzt 2,05 Kronen. Für 2019 und 2020 sollen 2,60 bzw. 2,90 Kronen fließen.

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Charttechnik

Seit dem Börsengang im November 2015 ist der Kurs von Dometic gegenüber dem Ausgabepreis von 48,00 Kronen bis auf 95,35 Kronen gestiegen. Das am 25. Juni 2018 markierte Rekordhoch stellte somit fast eine Verdoppelung gegenüber dem Kurs beim IPO dar. Zuletzt ist die Notiz zwar wieder in den mittelfristigen Seitwärtstrend zurückgefallen, noch kann aber von einem intakten langfristigen Aufwärtstrend gesprochen werden.

Profil

Bei der Dometic Group handelt es sich um einen schwedischen Hersteller von Caravan-Installationen sowie Absorptionskältemaschinen. Das Unternehmen hat weltweit 6.350 Mitarbeiter und fertigt in 22 Werken in Europa, Nordamerika und Asien. Hergestellt werden unter anderem Minibars, Caravan-Kühlsysteme, Caravan-Herde, -Türen und -Fenster, mobile Kühlsysteme, Sanitärsysteme für Caravans und Boote, Generatoren sowie Spezial-Kühl- und Tiefgefriergeräte für Medizin, Pharmazie und Forschung. Der deutsche Hauptsitz der Dometic-Gruppe ist die Dometic GmbH mit Sitz in Siegen.

Beazley (WKN: A2AF7G)


Als Wachstumswert stuft Jefferies auch die Aktie von Beazley ein. Für den Spezialversicherer, der bei Lloyd's der größte Versicherer von Cyberhaftungsrisiken ist, bewegt sich das Kursziel bei 6,80 britischen Pfund. Das ist eine Vorgabe, die um 23,4 Prozent über den aktuellen Notierungen von 5,51 Pfund liegt.

Der zuständige Analyst Philip Kett glaubt, dass Beazley eine seltene Kombination aus hohem Wachstum und hoher Marge bietet. Der hohe Marktanteil des Unternehmens auf dem US- Markt für Cyberhaftungsrisiken, der seit 2011 um 30 Prozent p.a. gewachsen ist, sollte das Gewinnwachstum weiter vorantreiben, heißt es.

Aufgrund des bestehenden relativen Vorteils durch die Stärke auf dem aufstrebenden Markt für Cyberhaftungsrisiken bestehe verglichen mit den Lloyd's-Konkurrenten über deutliches Aufwärtspotenzial bei den dem Titel zugestandenen Bewertungen.

Am Ende der Vorwoche legte Beazley die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018 vor. Bekanntgegeben wurde ein Wachstum von 14,7 Prozent, was sich mit einer Konsensschätzung von 10,8 Prozent vergleicht. Für Kett ist das gemeldete Wachstum ein klarer Indiz dafür, dass der Konzern weiter auf Kurs ist.

Die gleichzeitig gemeldete Nachricht, wonach der bisherige Finanzvorstand Martin Bride im zweiten Quartal 2019 in den Ruhestand geht, sei aus Sicht der Anleger eine Enttäuschung. Dennoch ist man der Meinung, dass Beazley nach wie vor über eines der qualitativ besten Vorstandsteams im europäischen Versicherungssektor verfügt.

Ansonsten sagte man zu den Ergebnissen, die Marge hätte unter den Hurrikan-Schäden des Vorjahres gelitten, aber das so sei auch erwartet worden. Die Zwischendividende von 3,9 Pence je Aktie entspreche exakt den Markterwartungen. Auf Basis des für 2019 erwarteten Gewinns je Aktie bewegt sich das geschätzte KGV bei gut 13.

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Charttechnik

Die Aktie von Beazley kann für die vergangenen Jahre eine starke Bilanz vorweisen. Von Oktober 2008 bis Mai 2018 ist die Notiz schließlich von 0,83 Pfund auf 6,20 Pfund gestiegen. An das zuletzt genannte Hoch hat sich zwar eine Konsolidierungsbewegung angeschlossen, der langfristige charttechnische Aufwärtstrend ist aber nach wie vor intakt.

Profil

Beazley plc ist die Muttergesellschaft von Spezial-Versicherungsunternehmen mit Niederlassungen in Europa, den USA, Kanada, Lateinamerika und Asien. Beazley verwaltet sechs Lloyd's-Syndikate, die alle von A.M. Best mit A bewertet werden. Die Bruttoprämien beliefen sich im Vorjahr auf 2.343,8 Millionen Dollar. Das weltweite Geschäft von Beazley wird über folgende Geschäftsbereiche abgewickelt: Seefahrt-Versicherungen, Politische, Unfall- und Haftpflichtversicherungen, Sach-, Rückversicherungs- und Spezialversicherungssparten. Beazley ist bei Lloyd's der größte Versicherer von Cyberhaftungsrisiken. Dank der Vielfalt des Portfolios und der Expertise der Underwriter der Gruppe kann man ohne Unterbrechung seit 32 Jahren auf rentable Geschäfte zurückblicken.

Kering (WKN: 851223)


Als wachstumsstarken Titel stuft Jefferies auch Kering ein. Das Kursziel für den französischen Luxusgüter-Konzern hat man auf 590,00 Euro festgezurrt, wobei diese Vorgabe im Juni um fünf Prozent angehoben worden ist. Das heißt, gemessen am aktuellen Kurs von 483,90 Euro errechnet sich ein Aufwärtspotenzial von 21,9 Prozent.

Bei Kering geht der zuständige Analyst Flavio Cereda von einer anhaltenden Outperformance gegenüber dem Sektor, auch weil er mit einer längeren Wachstumswelle bei der Tochter Gucci unterstellt als der Markt im Schnitt tut. Jedenfalls ließen Channel-Checks und Social Media Traction-Daten diesen Schluss zu und eine Normalisierung des Wachstums sei demzufolge erst im Jahr 2020 zu erwarten.

Diese anhaltende Geschäftsdynamik verspreche Umsatzwachstum, was wiederum zu einem deutlichen Ausbau der Gewinnspannen beitragen dürfte. Von 2017 bis 2020 wird eine Verbesserung der EBITDA-Marge von 27,8 Prozent auf 32,6 Prozent unterstellt. Das entspreche einem Anstieg beim EBITDA von 18 Prozent p.a., was sich mit einer erwarteten Plusrate von acht Prozent p.a. bei den Konkurrenten vergleiche.

Den Umsatz sieht man von 2017 bis 2020 von 11,326 Milliarden auf 15,859 Milliarden Euro steigen. Mit dem Gewinn je Aktie soll es gleichzeitig von 13,90 Euro auf 25,40 Euro nach oben gehen. Das würde für das übernächste Jahr auf ein geschätztes KGV von 19 hinauslaufen.

Mit Blick auf die nächsten, am 26. Juli anstehenden Geschäftszahlen ist Jefferies zuversichtlich gestimmt. Zudem lasse die erwartete Cash-Generierung neben der Verwendung für Schuldenrückzahlungen Luft für höhere Ausschüttungen. Darüber hinaus seien auch Aktivitäten auf der M&A-Ebene nicht ausgeschlossen.

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Charttechnik

Für den Aktienkurs von Kering läuft es im aktuellen Bullenmarkt wie geschmiert.
Das dokumentiert eine Notiz, die von November 2018 bis Juni 2018 von 31,54 Euro auf 514,60 Euro gestiegen ist. Alleine in den vergangenen beiden Jahren hat der Titel um gut 170 Prozent zugelegt und dabei eine steilen Aufwärtstrend etabliert, der unverändert für eine gute charttechnische Ausgangslage sorgt.

Profil

Kering S.A. ist ein international tätiges Großhandelsunternehmen für Luxus-, Sport- und Lifestyleprodukte, die über Filialen oder den Versandhandel in über 120 Ländern vertrieben werden. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt jedoch im europäischen Raum. Zu den bekanntesten Luxusmarken des Unternehmens zählen unter anderem Gucci, Bottega Veneta, Saint Laurent, Alexander McQueen und Stella McCartney. Im Bereich Sport- und Lifestyle vertreibt Kering S.A. die Marken Puma, Volcom, Cobra und Electric. Die Produktpalette des Konzerns reicht von Textilien und Schuhen über Uhren und Schmuck bis hin zu Koffern und Sportequipment.

Air Liquide (WKN: 850133)


Als zweiten Wert unter den Jefferies-Favoriten unter den europäischen Wachstumstitel stellen wir Air Liquide vor. Bei dem französischen Gase-Hersteller ist eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 130,00 Euro garniert. Theoretisch erhofft man sich hier somit gemessen an der aktuellen Notiz von 108,00 Euro einen Kursanstieg von 20,4 Prozent.

Mit einer etwas blumigen Sprache bezeichnet der zuständige Analyst Laurence Alexander Air Liquide als einen Leuchtturm des stetigen Wachstums. Als Pluspunkte, die auch weiterhin für das Unternehmen sprechen würde, führt er folgendes an: ein solides organisches Branchenwachstum, eine höhere Auslastung, verbesserte Auftragsbestände und Händlerpreise sowie Synergien aus der Airgas-Transaktion.

Alles das sollte zu einem stabilen Ergebnisprofil beitragen. Für die Jahre 2017 bis 2020 modelliert er mit Blick auf den Gewinn je Aktie ein Wachstum von im Schnitt zehn Prozent p.a. Konkret soll es mit dem Ergebnis je Anteilsschein im genannten Zeitraum von 4,76 Euro auf 6,60 Euro nach oben geben. Die Prognosen für den Umsatz sehen von 2017 bis 2020 eine Verbesserung von 20,349 Milliarden auf 24,117 Milliarden Euro vor.

Die Aktie handele gemessen an den Gewinnschätzungen je Aktie für 2019 mit einem geschätzten KGV von 18,5. Auf Höhe des Kursziels halte man für das kommende Jahr als KGV-Multiplikator aber das 22-fache für angemessen. Beim Verhältnis von Unternehmenswert zum EBITDA sei zudem das 11,5-fache vertretbar, wobei sich diese Kalkulationen auch aus Vergleichen mit den Konkurrenten ableiten lassen würden.

Im ersten Quartal 2018 hatte der Konzern noch unter der Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar gelitten. Ein negativer Einflussfaktor, der zuletzt weniger stark ins Gewicht gefallen sein sollte, nachdem sich der Dollar erholt präsentierte. Deshalb sollte es bei der Vorlage der Quartalszahlen zumindest für eine Bestätigung der Jahresziele reichen, die zuletzt auf Basis konstanter Wechselkursen und unter Ausschluss von Sondereinflüssen aus dem Vorjahr etwas vage formuliert einen Zuwachs beim Nettogewinn beinhalteten.

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Charttechnik

Die Aktie von Air Liquide ist tendenziell in die Riege der charttechnischen Dauerläufer einzuordnen. Zumindest spricht dafür ein Kursanstieg von Januar 1998 bis Mai 2018 von 8,33 Euro auf 112,80 Euro, der auch noch ziemlich stetig von statten ging. Seit dem zweiten Quartal 2015 hat sich letztlich zwar ein Seitwärtstrend breit gemacht, der Titel versucht sich aber gerade daran, einen Ausbruch nach oben zu bewerkstelligen,

Profil

Air Liquide mit Sitz in Frankreich ist ein international präsenter Hersteller von Industriegasen und flüssigen Gasen für Anwendungen in der Medizin. Die Gase, wie z.B. Oxygen, Nitrogen, Argon und Hydrogen, werden in der Öl- und Stahlverarbeitung, in der Papier- und Glasherstellung sowie im Gesundheitswesen sowie der Halbleiter- und der Photovoltaikindustrie verwendet. Air Liquide versorgt seine Kunden teilweise mit eigens installierten und gewarteten Pipelines und stellt darüber hinaus Antriebsgase für die Raumfahrt zur Verfügung. 2016 übernahm der Sparten-Riese das US-Unternehmen Airgas.

SAP (WKN: 716460)


Auch den deutschen Software-Hersteller SAP stuft Jefferies als aussichtsreiches Wachstumsunternehmen ein. Die Kaufempfehlung ist in diesem Fall mit einem Kursziel von 120,00 Euro ausgestattet. Gemessen am aktuellen Kurs von 99,46 Euro ergibt sich daraus ein Kurspotenzial von 20,7 Prozent.

Bei SAP spricht der zuständige Analyst Vijay Anand als Pluspunkte eine Migration von Kunden auf SAP S/4HANA, Netto-Neukundengewinne, Cross-Sell-Möglichkeiten und eine schnelle Einführung von margensteigernden Cloud-Produkten.

Wie es weiter heißt, dürfte auch die Gewinnmarge aufwärts gerichtet sein. 2017 dürfte sich mit Blick auf die EBIT-Spanne als Tiefpunkt erweisen und es bis 2020 zu einer Verbesserung um mehr als 500 Basispunkte kommen.

Alles das sollte beim freien Cash Flow eine durchschnittliche Zuwachsrate von rund zwölf Prozent p.a. von 2017 bis 2022 ermöglichen. Zusammen mit einem erwarteten steigenden Anteil an wiederkehrenden Umsätzen (rund 75 Prozent bis 2022) sollte dazu beitragen, dass sich die dem Titel zugebilligten Bewertungsrelationen wieder in Richtung des Branchendurchschnitts bewegen.

Mit den von dem DAX-Vertreter in der Vorwoche vorgelegten Ergebnissen zeigte sich Anand zufrieden. Die Quartalszahlen und die erhöhte Prognose unterstützten seine Anlagethese. Eine besser als erwartete Performance aus dem Cloud-Geschäft sei das wichtigste Highlight in dem Bericht gewesen. Darüber hinaus gewinne S/4HANA weiter an Fahrt. Auf Basis der genannten Zahlen gebe es Spielraum für um ein bis zwei Prozent steigende Konsensschätzungen der Analysten.

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Charttechnik

Von Oktober 2008 bis Juli 2018 kann die Aktie von SAP einen Anstieg von 23,45 Euro auf 104,68 Euro vorweisen. Das ist eine solide Performance-Bilanz. Aktuell kämpft der Titel mit der runden 100 Euro-Marke, nachdem die Notiz im Zuge der vorgelegten Quartalszahlen wieder auf dieses 100 Euro-Niveau zurückgefallen ist. Damit besteht theoretisch die Gefahr eines Doppeltops, aber die Ausgangslage wird dadurch entschärft, dass der langfristige Aufwärtstrend momentan ungefährdet erscheint.

Profil

Die SAP SE zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Unternehmenssoftwarelösungen, die die verschiedenen Prozesse innerhalb der Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg organisieren. Das Portfolio umfasst Geschäftsanwendungen für große und mittelständische Betriebe sowie Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit branchenspezifischen Lösungen Kernprozesse in den Industriezweigen Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und öffentlichen Verwaltungen.

Das Flaggschiff des Konzerns stellt dabei die SAP Business-Suite dar, die auf die jeweiligen Anforderungen und Geschäftsziele exakt zugeschnitten werden kann. Basis dieser Anwendung ist die von SAP entwickelte Datenbanktechnik Hana, bei der Daten nicht mehr auf der Festplatte, sondern im Arbeitsspeicher abgelegt werden und so schneller zur Verfügung stehen.
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