Shop Apotheke – Krasses Kurspotenzial von bis zu 54 %

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Die Welt geht zunehmend online. Wer will, kann ja gerne mal das Experiment machen und einen Monat überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen. Solange das Internet funktioniert und die Paketdienste liefern, sollte das überhaupt kein Problem sein. Essen wird geliefert, Getränke auch … und im Zweifelsfall kümmert sich Amazon um den ganzen Rest. Vielleicht mal abgesehen von Medikamenten. Aber dafür gibt es ja Online-Apotheken.

Und Online-Apotheken dürften laut Börse Online vor einem Wachstumsschub stehen. Erst Ende Juni habe der Bundesrat ein Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verabschiedet. Seit Inkrafttreten am 1. Juli sind daher alle Beteiligten im Gesundheitswesen (Ärzte, Krankenkassen etc.) damit gefordert, innerhalb der kommenden 7 Monate den erforderlichen Rahmen für elektronische Verschreibungen umzusetzen. Was wie Amtsdeutsch klingt, bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Online-Apotheken von dem neuen Gesetz profitieren sollten.

Zu diesen Profiteuren dürfte Shop Apotheke zählen. Beim Versand von rezeptpflichtigen Medikamenten seien die Margen höher als im Vergleich zu rezeptfreien OTC-Produkten, die ohne Verschreibung über die Ladentheke bzw. durch den Warenkorb des Online-Shops gehen. Aus anderen Ländern, die bereits seit längerem den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten haben, sei seit der Einführung des elektronischen Rezepts der Marktanteil von Versandapotheken um ein Vielfaches gestiegen. Es sei davon auszugehen, dass der Marktanteil von Versandapotheken bei verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland von derzeit 2 auf rund 10 % zulegen könne. Bei Shop Apotheke dürfe also ein Wachstumsschub anstehen. Börse Online rät mit einem Kursziel von 46 Euro zum Kauf (36 % Potenzial).

Nach den Zahlen für das 1. Quartal hatte die Privatbank Hauck & Aufhäuser im April die Einstufung mit „Buy“ und das Kursziel mit 51 Euro bestätigt (51 % Potenzial). Analyst Christian Salis hob die starken Finanzkennziffern von Shop Apotheke hervor. Dadurch sei der anhaltend starke Trend des Online-Medikamentengeschäfts noch einmal unterstrichen worden.

Ende Mai hatte die Privatbank Berenberg nach einer enthusiastischen Präsentation von Shop-Apotheke-Chef Stefan Feltens auf einer Investorenkonferenz das „Buy“ und das Kursziel von 50 Euro bekräftigt (48 % Potenzial). Laut Analyst Gerhard Orgonas habe sich bereits da gezeigt, dass der Konzern zu den Hauptnutznießern der Einführung von Online-Rezepten zählen darf.

Nach der Verabschiedung der Reform zur Arzneimittelversorgung bestätigte im Juni die Deutsche Bank das Kursziel von 52 Euro und die Einstufung mit „Buy“ für die Aktie von Shop Apotheke (54 % Potenzial). Auch Analyst Alexander Thiel nahm die Einführung von elektronischen Rezepten in Deutschland als Begründung für diese Einschätzung zum Anlass.

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