Betongold mit 40 % Aufwärtspotenzial!

Immobilienaktien haben in den letzten Jahren an den deutschen Börsen eine irre Rally aufs Parkett gelegt. Es ist auch kein Wunder, denn angesichts der historisch niedrigen Zinsen boomt die Branche. Genau wie jeder private Häuslebauer versucht, sich das niedrige Zinsniveau für die Verwirklichung des eigenen Haustraums zu Nutze zu machen, genauso verstehen es die gewerblichen Immobilienverwalter, die Situation am Kapitalmarkt für den Ausbau ihres Portfolios auszunutzen. Ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht abzusehen, weil die Europäische Zentralbank – anders als ihr Pendant in den USA – nicht vorhat, in nächster Zukunft an der Zinsschraube zu drehen.

Wer also aktuell sein Geld aufgrund eines eigenen Immobilienkaufs nicht direkt in der Branche investiert, der dürfe laut Der Aktionär an Immobilienaktien für sein Wertpapierdepot nicht vorbeikommen. Eine Erfolgsstory, die noch lange nicht zu Ende gehe, sei das DAX-Unternehmen Vonovia. Seit dem Börsengang in 2013 habe die Bochumer Immobiliengesellschaft den Börsenwert von 3,7 Mrd. Euro auf rund 20 Mrd. Euro steigern können. Mit fast 400.000 Wohneinheiten sei Vonovia das mit Abstand größte private Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Weil der Markt in Deutschland nun langsam zu klein werde und weitere Zukäufe nicht zu lukrativen Konditionen zu realisieren seien, wolle Vonovia künftig die Shoppingtour durch Europa forcieren. Im Herbst 2017 habe die deutsche Immobiliengesellschaft bereits eine Partnerschaft mit dem französischen Wohnungsunternehmen SNI vereinbart. Außerdem habe Vonovia die Mehrheit an der österreichischen Buwog übernommen und dadurch rund 50.000 Wohnungen in Wien und Berlin ins Portfolio eingefügt.

Derzeit müssten die Aktionäre des schwedischen Wohnungsunternehmens Victoria Park darüber nachdenken, ob sie ein Übernahmeangebot von Vonovia in Höhe von 900 Mio. Euro für ein hochwertiges Wohnungsportfolio von rund 13.700 Wohnungen in den schwedischen Großstädten Stockholm, Malmö und Göteborg akzeptieren wollen. Zur Finanzierung des Deals habe Vonovia in der Rekordzeit von weniger als 5 Stunden zwischen Ankündigung und Platzierung einer Kapitalmaßnahme bereits 1 Mrd. Euro vereinnahmt.

Vonovia profitiere nicht nur von der internationalen Expansion, sondern auch von den Marktbedingungen auf dem Heimatmarkt. Es gebe immer noch eine große Lücke zwischen Bedarf und Angebot auf dem deutschen Immobilienmarkt, weil einfach zu wenig als benötigt gebaut werde. Und die Zinsen dürften noch lange bei null bleiben und die Finanzierung von Objekten erleichtern. Je größer das Wohnungsportfolio von Vonovia werde, desto größer zum Tragen würden die Synergiepotenziale kommen. Der Aktionär rät daher mit einem Kursziel von 50 Euro zum Kauf des DAX-Titels (26 % Potenzial).

Die Börsenexperten aus Kulmbach finden sich mit ihrer optimistischen Einschätzung derzeit in guter Gesellschaft. Zahlreiche Analysten von Banken und Research-Instituten teilen die Meinung von Der Aktionär und nennen Kursziele von 46 Euro (NordLB), 47 Euro (CFRA und Societe Generale), 49 Euro (Kepler Cheuvreaux und Berenberg). Das meiste Kurspotenzial von 40 % sieht derzeit die US-Bank Citigroup mit einem Kursziel von 55,20 Euro für den DAX-Titel. Laut Analyst Aaron Guy werde die anhaltend hohe Wohnungsnachfrage das Wachstum der Mieteinnahmen bei dem Immobilienkonzern Vonovia weiter beschleunigen.

vonovia01-mai-2018

vonovia02-mai-2018

 

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Bildherkunft:  Vonovia


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