Aktien-Qualitätscheck
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Liebe Leser,

Salesforce.com, Inc. ist ein US-amerikanischer IT-Konzern, der im Bereich des Cloud-Computing Software und Speicherlösungen für Unternehmen vertreibt. Salesforce war das erste Unternehmen überhaupt, das die Produkte in einer Cloud angeboten hat. Das Unternehmen hat das Ziel, Unternehmen und Kunden zusammenzubringen, indem es eine Software für das Management von Kundenbeziehungen implementiert. Dadurch werden alle Abteilungen, einschließlich Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Online- und stationärer Handel und IT verknüpft. Prozesse sollen effizienter gestaltet und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens verbessert werden. Mehr als 150.000 Unternehmen besitzen Produkte von Salesforce, u.a. Adidas, Flixbus, Continental und N26. Zu den Kunden des Unternehmens gehören sowohl kleinere als auch große Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. 

Neben den Sales- und Service-Clouds betreibt Salesforce die Plattform Force.com, auf der die Kunden selbst in der Cloud neue Module, Anwendungen oder Webseiten entwickeln und gestalten können. Die Kommunikationsplattform Chatter funktioniert im Sinne eines eigenen Netzwerkes und soll die sichere und reibungslose Kommunikation innerhalb der Unternehmen gewährleisten. Neben den unterschiedlichen IT-Lösungen und Anwendungen bietet das Unternehmen einen umfassenden Service. Weltweit sind Customer Success Manager beschäftigt. Diese sorgen innerhalb der jeweiligen Firmen für die Optimierung der Geschäftsabläufe.

Durch den Corona-Virus waren viele Unternehmen gezwungen, das Geschäft zu schließen. Salesforce hat auf den Corona-Virus mit der neuen Plattform work.com geantwortet. Die Plattform soll es Unternehmen ermöglichen, das Geschäft wieder zu eröffnen und gleichzeitig dabei helfen, den Corona-Virus einzudämmen.

Starkes Wachstum und hohe Cash-Reserve

Salesforce konnte in den letzten Jahren ein starkes Wachstum und eine solide Bilanz ausweisen. Das Umsatzwachstum der letzten fünf Jahre lag bei 26,05 %, das Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre lag bei 18,71 %. Im Q1-2021 (abweichendes Geschäftsjahr) war vor allem die Salesforce Plattform ein Wachstumstreiber. Die Plattform wuchs um 61 %. Die Marketing & Commerce Cloud wuchs um 27 % und stellte den zweitgrößten Wachstumstreiber dar. Die Eigenkapitalquote von Salesforce konnte in den letzten Jahre deutlich gesteigert werden. 2015 lag jene noch bei 37,2 %. Heute liegt die EK-Quote bei 61,5 % und deutet damit auf eine hohe finanzielle Stabilität hin. Zusätzlich sitzt das Unternehmen auf einem Cash-Berg in Höhe von 9,8 Mrd. USD. Dadurch dürfte die Finanzierung von neuen innovativen Produkten oder Unternehmens-Akquisitionen für die nächsten Jahre gesichert sein.

Im Q1-2021 lag der Gewinn je Aktie bei 70 ct. Im Vorjahr lag der Gewinn je Aktie noch bei 93 ct. Das Unternehmen begründet den Gewinnrückgang mit höheren operativen Ausgaben. Prinzipiell ist Salesforce im Vergleich zu Wettbewerbern wie z.B. Adobe relativ Margen-schwach. Die Nettogewinnmarge liegt bei lediglich 0,74 %. Die Marketing- und Vertriebskosten sind der höchste Kostenfaktor und machen 46 % des Umsatzes aus. Bei Adobe liegen die Marketing- und Vertriebskosten bei lediglich 29 %. Allerdings wächst Salesforce stärker als Adobe. Sollte Salesforce es gelingen, interne Unternehmensprozesse effizienter zu gestalten, dürften die Margen deutlich anziehen. Der TraderFox Qualitätsscore gibt dem Unternehmen 11/15 Punkten.

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Quelle: TraderFox Qualitätsscore

Salesforce hat die Schätzung für das Gesamtjahr 2021 etwas abgeschwächt. Das Umsatzwachstum soll bei 17 % liegen. Die ursprüngliche Schätzung lag bei 21-21,1 Mrd. USD und wurde auf 20 Mrd. USD korrigiert. Für das zweite Quartal wird ein Gewinn je Aktie von 66-67 ct erwartet.

Diese zwei Katalysatoren könnten in den nächsten Jahre zu Wachstum und höheren Margen führen:

Anhaltender Corona-Virus und Re-Opening

Aufgrund des Corona-Virus hat Salesforce die Plattform work.com entwickelt. Die Plattform erlaubt es Unternehmen in Zeiten Coronas die Geschäfte sicher zu eröffnen. Durch die Plattform können kleine und große Unternehmen auf Services und Apps zugreifen, Echtzeitinformationen abfragen, datenbasierte Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen, die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden der Mitarbeiter tracken, Schulungen durchführen oder das Schichtmanagement regeln. Der Corona-Virus wird im Alltag noch für einen längeren Zeitraum präsent bleiben. Salesforce passt sich an und entwickelt Produkte, die auf die Herausforderungen der Zeit zugeschnitten sind. 

In diesem Sinne ist Salesforce bereits eine Kooperation mit Siemens eingegangen. Zusammen wollen die Unternehmen berührungslose Büros einführen. Siemens und Salesforce wollen digitale Zugangskarten und ein effizientes Belegungs-Management vertreiben. Außerdem sollen Unternehmen befähigt werden, datengesteuerte Entscheidungen basierend auf Echtzeitdaten zu treffen.

Diese Entwicklungen sind äußerst positiv zu betrachten, da, solange es noch keinen Impfstoff gibt, die Nachfrage nach vergleichbaren Produkten hoch sein wird. Salesforce könnte mit der Work-Plattform einen wichtigen und zeitgemäßen Wachstumstreiber in das Produkt-Portfolio aufgenommen haben. Unternehmen jeder Größe müssen Geschäftsmodelle neu entwickeln und die Positionierung am Markt verändern. Die Wettbewerbsposition der meisten Unternehmen ist unter Druck und es droht die Gefahr Marktanteile zu verlieren. Salesforce bietet die Lösung digitaler zu werden, Prozess-Optimierung durchzuführen und innovativer zu werden. 

Im Q4 will Salesforce das Produkt noch erweitern und das Tool Anywhere einbauen. Dadurch können mehrere Mitarbeiter auf Salesforce-Daten schauen und gleichzeitig in einem Video-Call sein. Andere Windows-Programme können währenddessen nicht geöffnet werden. Dies würde das Produkt noch weiter verbessern und neben neuen Kunden auch an bestehende Kunden verkauft werden können.

Synergie-Effekte aus Übernahmen werden realisiert

Salesforce hat in den vergangenen zwei Jahren circa 25 Mrd. USD für Übernahmen ausgegeben. Sollten sich Synergie-Effekte durch die Übernahmen ergeben, könnten die Gewinnmargen langfristig steigen. Dadurch dürfte Salesforce in der Lage sein, zu Konkurrenten, wie Adobe oder SAP, hinsichtlich der Gewinnmarge wieder aufzuholen. Außerdem könnte das Resultat der Übernahmen ein überlegenes Produkt sein. Mitte 2019 hat Salesforce bereits den Analytics-Spezialisten Tableau für 15,3 Mrd. USD übernommen. Obwohl dieser Deal von vielen als zu teuer eingestuft wurde, kommt Salesforce nicht in Liquiditäts- oder Schulden-Probleme. Laut Salesforce wird die Nummer 1 im Kundenbeziehungs-Management mit der Nummer 1 im Bereich Data Analytics zusammengebracht. Langfristig könnte Salesforce die unbestreitbar führende Kundenbeziehungs-Management-Software besitzen und dadurch Marktanteile gewinnen. Data Analytics wird zunehmend wichtiger und viele Unternehmen sollten an den Verbesserungen interessiert sein.

 Langfristiger Aufwärtstrend und neues Allzeit-Hoch

Die Salesforce-Aktie (WKN: A0B87V) bewegt sich in einem mehrjährigen Aufwärtstrend. Im Zuge des Corona-Abverkaufs sank die Aktie um um circa 40 %. Seit Mitte März konnte sich die Salesforce-Aktie jedoch vollständig erholen. Vor zwei Tagen hat die Aktie ein neues Allzeit-Hoch markiert. Der Aktienmarkt bewertet die Entwicklung des Unternehmens positiv. Für Trendfolger ist der Ausbruch auf das Allzeit-Hoch ein klares Kaufsignal. Einer weiteren Aufwärtsbewegung sollte auf Sicht von 12-18 Monaten nichts im Wege stehen.

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Starkes Wachstum und hohe Cash-Reserve

Salesforce konnte in den letzten Jahren ein starkes Wachstum und eine solide Bilanz ausweisen. Das Umsatzwachstum der letzten fünf Jahre lag bei 26,05 %, das Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre lag bei 18,71 %. Im Q1-2021 (abweichendes Geschäftsjahr) war vor allem die Salesforce Plattform ein Wachstumstreiber. Die Plattform wuchs um 61 %. Die Marketing & Commerce Cloud wuchs um 27 % und stellte den zweitgrößten Wachstumstreiber dar. Die Eigenkapitalquote von Salesforce konnte in den letzten Jahre deutlich gesteigert werden. 2015 lag jene noch bei 37,2 %. Heute liegt die EK-Quote bei 61,5 % und deutet damit auf eine hohe finanzielle Stabilität hin. Zusätzlich sitzt das Unternehmen auf einem Cash-Berg in Höhe von 9,8 Mrd. USD. Dadurch dürfte die Finanzierung von neuen innovativen Produkten oder Unternehmens-Akquisitionen für die nächsten Jahre gesichert sein.

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Anhaltender Corona-Virus und Re-Opening

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Synergie-Effekte aus Übernahmen werden realisiert

Salesforce hat in den vergangenen zwei Jahren circa 25 Mrd. USD für Übernahmen ausgegeben. Sollten sich Synergie-Effekte durch die Übernahmen ergeben, könnten die Gewinnmargen langfristig steigen. Dadurch dürfte Salesforce in der Lage sein, zu Konkurrenten, wie Adobe oder SAP, hinsichtlich der Gewinnmarge wieder aufzuholen. Außerdem könnte das Resultat der Übernahmen ein überlegenes Produkt sein. Mitte 2019 hat Salesforce bereits den Analytics-Spezialisten Tableau für 15,3 Mrd. USD übernommen. Obwohl dieser Deal von vielen als zu teuer eingestuft wurde, kommt Salesforce nicht in Liquiditäts- oder Schulden-Probleme. Laut Salesforce wird die Nummer 1 im Kundenbeziehungs-Management mit der Nummer 1 im Bereich Data Analytics zusammengebracht. Langfristig könnte Salesforce die unbestreitbar führende Kundenbeziehungs-Management-Software besitzen und dadurch Marktanteile gewinnen. Data Analytics wird zunehmend wichtiger und viele Unternehmen sollten an den Verbesserungen interessiert sein.

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