Tägliche DAX-Analyse zum 22.01.2020: Pullback als Vorbereitung für neuen Rally-Schub

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 22.01.2020 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.622 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Breakout auf 52 Wochenhoch legt Basis für Breakout auf Allzeithoch
  • Slow Stochastik weist seit Freitag ein Kaufsignal aus
  • Take Profit am Allzeithoch kann am Morgen realisiert werden
  • Long mit zweiter Zielzone bei 13.900 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6SH8)
DAX-Analyse zum 22. Januar 2020 per Video



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Breakout auf 52 Wochenhoch
Am Dienstag ist der deutsche Leitindex mit einem Gap Down um rund -0,4% tiefer in den Handel gestartet. Ursächlich hierfür war eine Nervosität unter den Marktteilnehmern wegen der sich ausbreitenden Virus-Lungenerkrankung in China. Erst im Verlauf des späten Vormittags konnten starke ökonomische Indikatoren das Börsenbarometer in einen neuen Rally-Modus versetzen. Die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland lagen im Januar mit 26,7 signifikant über den Konsensschätzungen von 15,0. Auch die aktuelle Lage Deutschlands wurde gemäß der ZEW mit -9,5 besser als die prognostizierten -13,5 eingestuft. Charttechnisch ist es dem DAX durch diese Impulse gelungen, auf ein neues 52 Wochenhoch auszubrechen. Die Aufwärtswelle dürfte damit zielgerichtet auf das Allzeithoch bei 13.600 Punkte (Widerstand 1) zusteuern. Dieses wurde am 23. Januar 2018 ausgebildet und seither nicht mehr berührt. Heute notiert der DAX vorbörslich bereits in dieser Kursregion. Nachdem die charttechnische Hürde in den kommenden Handelstagen durchstoßen wurde, könnte eine technische Gegenreaktion in einem höheren Verlaufstief münden. Dieses wiederum würde die Aufwärtstrendstruktur festigen und könnte die Rallybewegung bis zur Distributionszone bei 13.900 Punkten (Widerstand 2) führen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,4% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 13.361 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen starten Breakout-Versuch auf neue Höchstkurse

Am Dienstag ist nach dem Gap Down und dem Unterschreiten des Vortagestiefs eine Bärenfalle zugeschnappt. Die Bullen konnten den kurzen Kursrückgang nutzen, um neue Positionierungen zu eröffnen, wodurch der Index im Tagesverlauf bis auf ein 52 Wochenhoch bei 13.561 Punkte geführt wurde. Damit wurde das bisherige Verlaufshoch vom 17. Januar um 3 Punkte überschritten. Diese relative Stärke wird durch das seit Freitag intakte Kaufsignal in der Slow Stochastik bestätigt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 57%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Wenn der deutsche Leitindex heute an die relative Stärke des gestrigen Tages anknüpfen kann, dann wird der Aufwärtstrend gefestigt. Das gestrige Tagestief wäre in diesem Fall ein höheres lokales Minimum, welches die Kursentwicklung künftig stützen und Anschlusskäufe ermöglichen sollte. Das erste Kursziel der intakten Bewegung liegt dann am Allzeithoch vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 1). Diese Distributionszone dürfte die Kursentwicklung für einige Handelstage ausbremsen. Nach einer Kursstabilisierung sollte sie dann aber in einem zweiten Anlauf nachhaltig durchstoßen werden. Der dadurch entstehende Trendschub könnte den DAX bis in die Kursregion von 13.900 Punkte (Widerstand 2) führen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.815,59 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6SH8)* mit einem Basispreis von 11.815,59 Punkten. Der Hebel liegt am 22.01.2020 um 07:15 Uhr bei 7,86. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 13.361 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Schwächelnde Bewegung lässt Bären aufhorchen

Die Bären beginnen den Aufwärtstrend auf die Probe zu stellen. So wurden sowohl am Montag als auch Dienstag niedrigere Tagestiefs ausgebildet. Noch konnten die Bullen an beiden Tagen grüne Kerzen formen, doch wenn der Verkaufsdruck sich ausweiten sollte, könnte eine Verkaufsspirale entstehen. Diese würde zeitnah durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt werden, welches sich ausbildet, sobald die grüne Signallinie unter die rote Linie sinkt. Das Verkaufssignal könnte aufgrund der überkauften Lage der Signallinien eine verstärkt bearishe Wirkung auf die Kursentwicklung ausüben.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 42%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Die überkaufte Situation in der Slow Stochastik sollte die Korrekturbewegung in den kommenden Tagen in Richtung des GD 20 führen. Dieser verläuft momentan bei 13.361 Punkten (Unterstützung 1). Er stellt die erste wichtige Support-Zone dar und sollte die Korrekturbewegung im ersten Anlauf aufhalten. Sollte der GD 20 allerdings im zweiten Anlauf nicht mehr auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden, dann könnte die Abwärtswelle sich bis zum Verlaufstief vom 14. Januar bei 13.104 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Dieses Kursniveau liegt in unmittelbarer Nähe zum unteren Bollinger Band, wodurch die Auffangwirkung noch verstärkt werden dürfte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 15.120,56 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT2)* mit einem Basispreis von 15.120,56 Punkten. Der Hebel liegt am 22.01.2020 um 07:15 Uhr bei 8,44. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.900 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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