DAX Analyse zum 20.06.2017

DAX-Analysen Patrik Uhlschmied 732 Leser

Ausbruchsgefahr?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

der DAX startete voller Zuversicht in die neue Handelswoche. Dabei eröffnete er mit einem Aufwärtsgap von rund 100 Punkten in den Handel. Dieser Aufwärtsdruck setzte sich über den restlichen Handelstag fort. Jegliche Korrekturversuche wurden von den Börsenteilnehmern als Kaufgelegenheit genutzt. Es wurde keinerlei Schwäche zugelassen. Durch diesen Kaufdruck gelang es dem DAX sogar beinahe auf ein neues Allzeithoch auszubrechen. Wird dies morgen folgen? Knacken wir bald die 13.000er Kursmarke? Wie hoch ist die Ausbruchsgefahr wirklich?

Tagesansicht

Vor einigen Handelstagen habe ich bereits auf dieses Szenario hingewiesen. Blicken wir auf die Tagesansicht, so stellen wir drei orangene Pfeile fest. Diese deuten auf die letzten zwei Kaufsignale hin, wie es der DAX vor kurzem ebenso generiert hat. Hierbei schnitt die SMA 10 zuerst die SMA 20 von oben nach unten. Ein Verkaufssignal. Doch anstatt das Verkaufssignal durchzusetzen, kreuzte der kleinere Durchschnitt den größeren von unten nach oben. Das darauffolgende Kaufsignal bescherte in den vergangenen beiden Fällen rapide Kursanstiege. Erleben wir nun ein selbiges Szenario?

Die Bollinger Bänder deuten dies durch den heutigen Handelstag an. Während diese innerhalb der vergangenen Handelswochen ständig verengt zueinander waren, breiten sie sich jetzt aus. Eine Fortführung der Aufwärtsbewegung steht dadurch bevor. Die Slow Stochastik notiert im Normalbereich und lässt daher weitere Kursanstiege, ohne dabei im überkauften Bereich zu sein, zu. Das MACD-Histogramm ist ein weiterer Trendfolgeindikator. Dieser generiert jetzt ebenso ein Kaufsignal.

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Stundenansicht 1

In der untergeordneten Ansicht ist zu sehen, dass sich der DAX nun wieder unmittelbar an der Oberkante des ersten Aufwärtskanals befindet. Bei den letzten drei Versuchen folgte jeweils eine starke Gegenbewegung. Wird dies wieder der Fall sein? Angesichts der Slow Stochastik sowie des MACD-Histogramms steht uns eine untergeordnete Korrektur bevor. Die Slow Stochastik notiert stark im überkauften Bereich und das Histogramm flacht ebenfalls wieder ab. Dementsprechend rechne ich für den morgigen Handelstag mit leichter Schwäche. Einem direkten Ausbruch werde ich nicht folgen.

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Stundenansicht 2

Einen Long-Einstieg suche ich voraussichtlich an den Fibonacci-Retracements in Kombination zu einer charttechnischen Unterstützung. Diese sind sowohl bei 12.800 als auch bei 12.770 und 12.735 Punkten zu finden. Für mich kommt ein solcher Long-Einstieg nur in Frage, sofern die Slow Stochastik und das MACD-Histogramm wieder deutlich abgebaut haben.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied




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