Darvas-Aktie Workiva - sogar Google zählt schon zu den zahlenden Kunden

Liebe Leser,

die Darvas-Methode bietet einige Vorteile, die wir als Trendfolge-Trader nutzen können. Zum einen werden wir durch die Darvas-Methode auf Aktien aus bestimmten Zukunftstrends aufmerksam. Zum anderen helfen uns die Darvas-Kriterien ebenfalls dabei, Aktien zu identifizieren, die zum ersten Mal in einen geordneten Aufwärtstrend übergegangen sind.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel ein Unternehmen vorstellen, das seit etwa zwei Jahren an der Börse gelistet ist und sich nun in einem etablierten Aufwärtstrend befindet.

Workiva (WK) ist ein amerikanischer Anbieter von Cloud-Lösungen. Die Kernelemente der entwickelten Wdesk-Plattform beziehen sich auf die Datenverwaltung sowie die Integration von externer Software. Das Unternehmen ist bestrebt, den größtmöglichen Kundennutzen für die eigene Plattform zu erschaffen.

Wdesk erfreut sich immer größerer Beliebtheit
Das Herzstück von Workiva ist der Wdesk. Diese Plattform ermöglicht die Bearbeitung, Sicherung und Integration von Dateien bzw. Daten in Echtzeit. So ist es beispielsweise möglich, dass einzelne Dateien von mehreren Mitarbeitern bearbeitet werden und sich diese automatisch auf den aktuellen Stand anpasst. Es ist dabei nicht von Relevanz, wo die einzelnen Bearbeiter ihren Sitz haben. Der Wdesk arbeitet über ein Cloud-System. Ein weiteres Feature ist die Delegation der Arbeit und den damit verbundenen Daten. Projektleiter können Teams erstellen, welche an einer bestimmten Stelle in ihrem System auf die Daten zugreifen können. Durch Nutzerrechte kann der Teamleiter genau definieren, wer auf die Dateien zugreift und welche Rechte er beim Zugriff haben soll.

Workiva arbeitet ständig an Erweiterungen für die Software, um den Kundennutzen so hoch wie möglich zu halten. Nun sollen sogar Datenintegrationen von über einhundert Cloud- und On-Premise-Anwendungen möglich werden. Zu solchen zukünftig integrierbaren Lösungen zählt zum Beispiel die Oracle ERP Cloud. Workiva hat bereits viele namenhafte Kunden gewonnen. Neben Pioneer und T-Mobile zählt auch Google zu den Kunden.

Auf dem Weg in Richtung Profitabilität
Der Umsatz des mit 926,31 Mio. USD kapitalisierten Unternehmens lag im abgelaufenen zweiten Quartal bei 49,4 Mio. USD. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht das einem Umsatzwachstum von rund 15%. Ausschlaggebend für das Wachstum waren in erster Linie die gesteigerte Neukundenzahl. Die Abonnements von Kunden machen mit 40,98 Mio. USD (Vorjahr: 34,97 Mio. USD) den Großteil des Umsatzes aus. Auch nach dem ersten Halbjahr ist ein deutliches Wachstum in Bezug auf den Umsatz zu erkennen. Workiva erzielte in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 80,52 Mio. USD (Vorjahr: 68,55 Mio. USD). Die Profitabilität lies bisher auf sich warten. Der Nettoverlust im ersten Halbjahr betrug 16,03 Mio. USD (Vorjahr: 23,57 Mio. USD). Workiva setzt derzeit voll auf Expansion und das kostet Geld. Wichtig ist, dass der Umsatz aufgrund höherer Abonnement-Zahlen steigt. Das lässt darauf schließen, dass sich die Software weiter etablieren wird und den Kunden einen Mehrwert bietet. Im Q2 betrug der Verlust pro Aktie 0,14 USD. Analysten waren von -0,20 USD ausgegangen. Die Konsensschätzungen gehen von einem Umsatz für das Jahr 2017e von 205 Mio. USD (Vorjahr: 179 Mio. USD) aus.

Ausbruch nach mehrmonatiger Konsolidierung
Die Aktie von Workiva ist seit etwa zwei Jahren an der Börse handelbar. In diesem Jahr hat sich zum ersten Mal ein gesunder Aufwärtstrend etabliert. Die anschließende Konsolidierungsphase fand ebenfalls auf hohem Niveau statt. Die mehrmonatige Konsolidierung wurde vor einigen Handelstagen nach oben verlassen. Damit wurde ein neues Darvas-ATH markiert. Die bullishe Konsolidierung, in der sich Workiva derzeit befindet, könnte in den nächsten Tagen erneut nach oben verlassen werden. Die Aktie etabliert sich gerade und bildet einen Chart aus, der Trendfolge-Tradern gefallen dürfte. Die Aktie ist ein heißer Kandidat für die Watchlist.

workiva

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