DAX Analyse zum 08. Juni 2018: Wird die Erholungsbewegung im Sand verlaufen?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

an meinem Korrekturszenario für die nächsten Handelstage halte ich weiterhin fest. Ich gehe sogar mittlerweile von einer nochmals höheren Eintrittswahrscheinlichkeit aus. Diese Abwärtsbewegung sollte sich auf die nächsten Wochen auswirken.

Der DAX startete gestern kurz vor Börsenschluss eine fulminante und beindruckende Erholungsbewegung. Diese weitete sich während des außerbörslichen Handels nochmals aus. Dadurch konnte der deutsche Leitindex am heutigen Handelstag das Börsenparkett mit einem Aufwärts-Gap von rund 50 Punkten betreten. Mit der Zuversicht der US-Börsen im Rücken setzte sich die Bewegung zu Beginn fort. Allerdings währte diese nicht lange. Der DAX konnte nur noch wenige Punkte ansteigen und scheiterte dann erneut im Widerstandsbereich von 12.845 bis 12.955 Punkten. Mit jedem weiteren gescheiterten Versuch nimmt die Bedeutung dieser Zone zu. Von hier aus ging der DAX in den Sinkflug über. Innerhalb der nächsten Stunden stand in der Spitze ein Kursverlust von knapp 150 Punkten zu Buche. Wird die Erholungsbewegung nun vollends im Sand verlaufen?

Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Der DAX arbeitete vor wenigen Wochen den Widerstandsbereich von 13.170 Punkten ab. Seitdem setzte die Korrektur ein. Der mittelfristige Aufwärtstrend wurde in diesem Zuge nach unten durchbrochen. Mein erster Unterstützungsbereich von 12.600 Punkten wurde angesteuert. Hier startete der Index wieder eine Erholung. Ich halte an meinem Szenario fest, dass diese kurzfristige Aufwärtsbewegung lediglich von untergeordneter Bedeutung ist. Ich gehe davon aus, dass es die Vorbereitung einer nächsten impulsiven Abwärtsbewegung ist. Die entscheidende Widerstandszone befindet sich bei 12.845 bis 12.955 Punkten. Hier ist sowohl der Pullback-Bereich der monatelangen Seitwärts-Phase von Ende 2017 als auch das 50er und 61,8er Fibonacci-Retracement der vergangenen Abwärtsbewegung zu finden.

Bislang hatte es der Index sichtbar schwer, sich in diesem Bereich zu behaupten. Er prallte immer wieder in dieser Zone ab und leitete eine -vorerst- untergeordnete Abwärtsbewegung ein. Seither konnte die SMA 200 noch als entscheidende Unterstützung dienen. Doch die Zeit läuft gegen den Index. Mittlerweile ist das Kaufsignal in der Slow Stochastik fortgeschritten. Die Überverkauftheit baut sich allmählich ab. Baut sich dieser Zustand immer weiter ab, ohne dass der DAX einen solchen entscheidenden Widerstand überwinden kann, steigt das Risiko einer fortgeführten Abwärtsbewegung. Ich rechne mit einem Abwärtsimpuls bis zur nächsten Unterstützung bei ca. 12.315 Punkten. Die nächste Unterstützung findet sich im Bereich der 11.980 Punkten wieder.

Sollte der DAX allerdings in eine impulsive Aufwärtsbewegung übergehen, hellt sich das Bild wieder auf. Dabei ist eine signifikante Überwindung der Oberkante des Widerstandsbereichs von 12.955 Punkten entscheidend.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Der DAX setzte im Prinzip die analysierte Bewegung exakt um. Ein Abwärtsimpuls mit dem Kursziel bei ca. 12.315 Punkten steht demnach bevor. Im Vorfeld könnte jedoch nochmals eine Pullback-Bewegung zur Unterkante der Widerstandszone (12.845 Punkte) folgen. Auch ein erneuter Anstieg bis zur Kursmarke von 12.925 Punkten ist denkbar.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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