DAX Analyse zum 11. Juni 2018: Privatanleger aufgepasst! Steht ein übergeordnetes Top-Bildungsszenario bevor?

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

auf Sicht von mehreren Tagen könnte sich das Bild vorerst geändert haben. Eine weitere Kurserholung deutet sich an. Für die nächsten Handelswochen ist dennoch insgesamt von einer fortgeführten Korrektur auszugehen. Innerhalb dieser Korrektur wird eine Entscheidung für die kommenden Jahre getroffen. Derzeit bleibe ich noch auf dieser Zeitebene unter Vorbehalt bullisch.

Ausblick für die nächsten Handelswochen – Wochenansicht

Der langfristige Aufwärtstrend aus dem Jahre 2009 ist weiterhin vollkommen intakt. Für Privatanleger ist das grundsätzlich gut. Solange sich der Index oberhalb dieses Trends befindet, ist mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Allerdings deutet sich ein übergeordnet äußerst kritisches Top-Bildungsszenario an. Der DAX verläuft seit Mitte 2017 innerhalb einer potenziellen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (S-K-S). Der Kopf verläuft beim aktuellen Allzeithoch von ca. 13.600 Punkten sogar als Doppelhoch. Diese Formation verläuft nicht idealtypisch. Die linke Schulter befindet sich bei ca. 12.845 Punkten, die rechte bei ca. 13.170 Punkten. Normalerweise sollte die rechte maximal auf dem selbigen Niveau der linken Schulter enden.

Trotz des untypischen Verlaufs bleibt die Gefahr bestehen. Vor allem aufgrund der derzeitigen Korrekturphase sowie der stark überkauften Slow Stochastik. Der Oszillator steht kurz vor einem Verkaufssignal. Eine Ausdehnung der Abwärtsbewegung auf Sicht von mehreren Wochen ist demnach wahrscheinlich. Bislang gehe ich davon aus, dass diese vor dem langfristigen Aufwärtstrend endet und weiter steigende Kurse bevorstehen. Sollte der DAX allerdings diesen Trend und die Kursmarke von 11.820 Punkten durchbrechen, setzt das übergeordnete Abwärtsszenario ein. Der Bereich um die 11.820 Punkte gilt als Nackenlinie der potenziellen S-K-S. Bei einer finalen Auflösung dieser Formation befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 10.200 bis 10.700 Punkten. Hier notiert der monatelange Seitwärts-Bereich von 2016.

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Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Der DAX setzte am vergangenen Handelstag zunächst seine Abwärtsbewegung fort. Dabei eröffnete der Index bereits mit einem Kursabschlag von fast einem Prozent. Die Zeichen standen auf einen Abwärtsimpuls, auch für die bevorstehenden Tage. Mein Short-Szenario bis zum Kursbereich von 12.320 Punkten schien sich problemlos durchzusetzen. Doch es wäre nicht die Börse, wenn alles reibungslos nach Plan läuft. Nach einem Abschlag von mehr als 200 Punkten setzte dann die Erholung ein. Erneut an der Unterstützungsmarke von 12.600 Punkten. Hier vereinen sich sowohl letzte lokale Hoch vor dem weiteren Abverkauf am 26. Februar sowie das 38,2er Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung seit dem Tief bei ca. 11.705 Punkten. Von dieser Kursmarke holte der Index nahezu sämtliche Kursverluste wieder ein. Es war ein wahnsinniger Turnaround. Das Kaufsignal in der Slow Stochastik bleibt demnach unter Vorbehalt aktiv (obwohl bereits der GD3 erneut den GD14 von oben nach unten schneidet). Ich kann mit nun durchaus wieder einen Rücklauf in die Kurszone von 12.845 bis 12.955 Punkte vorstellen. Das Abwärtsszenario bleibt von diese Bereich aus weiterhin intakt.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Der Widerstandsbereich von 12.845 bis 12.955 Punkten bleibt demnach weiterhin intakt und gilt immer noch als mögliche Short-Zone. Erst wenn die Oberkante signifikant überboten wird, gehe ich von einer fortgeführten Erholung und einer mehrtägigen Aufwärtsbewegung aus. In diesem Fall könnte der Befreiungsschlag aus der übergeordneten S-K-S erfolgen. Als signifikant überboten gilt dieser Bereich mit dem Überschreiten der Kursmarke von 13.025 Punkten.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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