DAX Analyse zum 11. Oktober 2018: Panik unter den Anlegern – Ausverkauf im DAX!

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

für die nächsten Handelstage zeichnet sich noch keine Umkehr an. Ein finaler Abverkauf könnte bevorstehen. Bislang sehe ich diesen nicht als vollzogen. Daher erwarte ich weiterhin fallende Kurse, auch im mittelfristig- bis langfristigen Kontext.

Bullisch-orientierte Anleger bekommen derzeit die volle Wucht der derzeit laufenden Abwärtsbewegung zu spüren. Der DAX generierte am heutigen Handelstag ein neues Jahrestief und verabschiedet sich dadurch von seinem Bodenbildungsversuch des Vortages. Im Fokus stand wieder einmal die Sorge über eine deutliche Neuverschuldung von Italien für die nächsten Jahre sowie der Ausverkauf bei den US-Techwerten. Zudem steigt die Unsicherheit vor Beginn der neuen Berichtssaison im DAX. Der Index verlor bis zum Tagesschlusskurs weit über 2 Prozent und schloss unmittelbar am Tages- bzw. Jahrestief. Es macht sich allmählich Panik unter den Anlegern breit. Der DAX befindet sich im Ausverkauf.

Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Der DAX notiert weiterhin im Bereich des ehemaligen Jahrestiefs von Ende März. Dieser erstreckt sich von ca. 11.711 bis 11.770 Punkte. Noch gilt dieser entscheidende Unterstützungsbereich nicht als unterboten. Die Vorzeichen für eine Stabilisierung stehen allerdings nicht gut. Denn obwohl der DAX sichtbar am unteren Bollinger Band notiert (bzw. darunter), breiten sich beide Bänder aus. Dies spricht für eine Fortsetzung der laufenden Bewegung. Auch der Tagesschlusskurs am Tagestief spricht für eine weitere Abwärtsbewegung bis zum nächsten Unterstützungsbereich. Dieser notiert am 100er Fibonacci-Extension der vorangegangenen übergeordneten Bewegung. Der Ursprung dieser Bewegung notiert am Allzeithoch bei ca. 13.600 Punkten, das Tief bei ca. 11.711 Punkten und das letzte lokale Hoch bei ca. 13.205 Punkten. Dieses nächste Kursziel befindet sich im Bereich von 11.330 Punkten. Obwohl die Slow Stochastik massiv im überverkauften Bereich notiert, gibt es bislang noch keinerlei Anzeichen für eine Umkehr. Erst bei einem Überwinden des letzten lokalen Tiefs vom 11. September bei ca. 11.860 Punkten, könnte eine mehrtägige Erholungsbewegung zum GD20 (daily, aktuell bei ca. 12.208 Punkten) eingeleitet werden. Mittelfristig hellt sich das Chartbild erst wieder auf, sofern der mittelfristige Abwärtstrend vom Allzeithoch nachhaltig nach oben überwunden werden kann.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Auch auf untergeordneter Basis ist der DAX bereits massiv überverkauft. Dennoch gilt es äußerst vorsichtig mit dem Aufbau von Long-Positionen umzugehen. Aktuell befinden wir uns in einer starken bärischen Phase. Sofern der DAX nicht den Widerstandsbereich von 11.860 Punkten überwinden kann, bleibe ich was den Aufbau von neuen Long-Positionen betrifft, an der Seitenlinie. Wird das Long-Szenario getriggert, befindet sich das nächste Kursziel am GD20 (daily, aktuell bei ca. 12.208 Punkten aus). Dabei sollte er jedoch kein neues Jahrestief mehr generieren.

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