DAX Analyse zum 13. März 2018: Haben wir vorerst das letzte Hoch gesehen?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe für die nächsten Handelstage noch von einer fortgeführten Erholung aus. Dies sollte sich allerdings in den kommenden Tagen ändern. Ich rechne damit, dass der DAX an einem lokalen Hoch arbeitet. Auf Basis von mehreren Handelswochen bleibe ich insgesamt bullisch.

Der DAX startete mehr als freundlich in die neue Woche. Unser Leitindex betrat das Börsenparkett mit einem Aufwärts-Gap von fast einem Prozent. Das potenzielle Umkehr-Szenario war damit bereits mit der ersten Handelsminute vom Tisch. Allerdings setzte sich der außerbörsliche Kaufdruck nicht fort. Im Gegenteil. Der Eröffnungskurs des Index war gleichzeitig das Hoch des heutigen Tages. Seitdem setzten Gewinnmitnahmen ein. Das Aufwärts-Gap wurde beinahe komplett geschlossen. Erst zum Ende des Handelstages konnte sich der DAX wieder etwas erholen. Dennoch blieb ein Schlusskurs nahe des Tageshochs aus. Haben wir vorerst das letzte Hoch gesehen?

Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Die potenzielle Umkehrkerze von Freitag wurde bereits mit dem Aufwärts-Gap abgewendet. Dadurch konnte sich der Index nochmals einen weiteren Handelstag oberhalb der beiden gleitenden Durchschnitten etablieren. Ein solches Kursverhalten ist wichtig. Denn beim letzten -gescheiterten- Versuch, folgte eine weitere impulsive Abwärts-Bewegung. Allerdings stehen beide gleitendenden Durchschnitte noch nicht vor einem Kaufsignal. Die SMA 10 steigt bislang wesentlich langsamer an, als der Durchschnitt der vergangenen 20 Tage.

Positiv werte ich jedoch das Verhalten der Bollinger Bänder. Nach dem starken Abverkauf der vergangenen Handelswochen sind beide mittlerweile seitwärts gerichtet. Dies spricht für eine Bodenbildung für das übergeordnete Bild. Leicht bärisch werden allmählich die Slow Stochastik sowie das MACD-Histogramm. Der Oszillator befindet sich im unteren Bereich der Überkauftheit und der Trendfolge-Indikator ist mittlerweile seit einigen Tagen in der positiven Zone.

Ich gehe davon aus, dass die Unterkante des Abwärtrends angesteuert wird und von hier aus eine neue, mehrtägige Abwärts-Bewegung eingeleitet wird. Mit neuen Tiefs unter der Kursmarke von 11.800 Punkten rechne ich aus jetziger Sicht nicht mehr.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

An der Slow Stochastik ist schön zu sehen, dass der Kaufdruck bei trotzdem steigenden Hochs kontinuierlich nachlässt. Dies ist ein bärisches Zeichen. Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten:

Entweder der DAX steigt noch bis zur Unterkante des Abwärtstrends an oder er bricht bereits durch den kurzfristig gebildeten Aufwärtstrend nach unten.

In beiden Fällen werde ich nach einer Short-Position Ausschau halten. Diese möchte ich mit folgendem Short-Zertifikat der DZ-Bank mit einem Hebel von ca. 5 durchführen: WKN – DD3RX8.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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