DAX Analyse zum 13. September 2018: Impulsartige Aufwärtsbewegung voraus?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Ich gehe weiterhin davon aus, dass der DAX sein lokales tief gefunden hat und an einer mehrtägigen Bodenbildung arbeitet. Ich rechne damit,  dass der deutsche Leitindex innerhalb der nächsten Handelstage seine untergeordnete Aufwärtsbewegung fortsetzt. Auf Sicht von mehreren Wochen und Monaten bleibe ich jedoch bislang skeptisch. Der übergeordnete Verlauf wird von der Intensität der untergeordneten Erholungsbewegung abhängig sein.

Zunächst startete der DAX mit einem leichten Aufwärtstrend in den Handel und setzte damit seine Erholungsbewegung vom gestrigen Nachmittag fort. Allerdings blieben zunächst weitere Anschlussgewinne aus, was vor allem auf fehlende Impulse auf der Nachrichtenseite zurückzuführen gewesen ist. Schwache Produktions-Daten aus Europa dämpften am Nachmittag kurzzeitig das Kursbild. Letztendlich konnten die US-Amerikaner die Kurse wieder stabilisieren. Erfreulicherweise schlugen die Amerikaner eine neue Gesprächsrunde zum Handelsstreit mit China vor, wodurch der DAX bis zum Tagesschlusskurs nochmals beflügelt wurde. Insgesamt konnte ein Kursgewinn von rund 0,5 Prozent erzielt werden. Steht uns eine impulsartige Aufwärtsbewegung bevor?

Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Auf Tagesbasis war es besonders wichtig, dass sich der DAX trotz der kurzzeitigen Schwäche wieder stabilisieren konnte. Insgesamt schloss er unmittelbar am Tageshoch, was eine weitere Stärke signalisiert. Diese verstärkt die Wirkung des bisher entstandenen Bodens im Unterstützungsbereich von 11.920 Punkten. Ich gehe für die nächsten Handelstage weiterhin von steigenden Kursen aus. Dies ist neben dem heutigen Kursverhalten auf die tiefstehende Slow Stochastik zurückzuführen. Der Oszillator generierte bereits im unteren Extrembereich ein erstes Kaufsignal. Weiterhin befindet sich der DAX am unteren Bollinger Band. Das daraus resultierende mögliche Erholungspotenzial bis zum oberen Band beträgt damit derzeit mehr als 600 Punkte. Dafür ist allerdings das Überwinden vom ersten Widerstandsbereich notwendig. Dieser befindet sich an der Unterkante des ehemaligen Doppeltiefs bei ca. 12.100 Punkten. Gelingt dieser Durchbruch, erwarte ich eine verstärkte Aufwärtsbewegung. Das nächste Zwischenziel befindet sich in der Mitte der Bollinger Bänder (auch GD20, derzeit bei ca. 12.267 Punkten). Anschließend ist mit einem Anstieg zum GD200 (verbindet sich aktuell mit dem oberen Bollinger Band bei ca. 12.640 Punkten) zu rechnen. Erst wenn der DAX den Unterstützungsbereich von 11.920 Punkten nach unten verlässt, erwarte ich ein Ansteuern des Jahrestiefs in der Zone von 11.711 bis 11.770 Punkten.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Der DAX kämpft derzeit auf untergeordneter Basis mit dem Breakout über den kurzfristigen Abwärtstrend. Baut der DAX neue Stärke auf, entsteht das Long-Signal. In diesem Fall ist mit einem Ansteuern vom ersten Widerstandsbereich bei 12.100 Punkten auszugehen. Das nächste Kursziel befindet sich bei ca. 12.267 Punkten. Hier notiert der GD20 (daily). Bestehende Long-Positionen sichere ich leicht unterhalb von 11.900 Punkten ab. Einen aggressiveren Stop-Loss wähle ich unter dem letzten lokalen Tief bei ca. 11.945 Punkten.

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