DAX Analyse zum 16. April 2018: Machen es bereits überwundene Hürden einfacher?

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

für die nächsten Handelstage gehe ich weiterhin von einem starken DAX aus, bis sich entsprechende bärische Signale durchsetzen.  Auf Sicht von mehreren Wochen bleibe ich ebenfalls bullisch eingestellt. Ich rechne weiterhin mit einem freundlichen Leitindex.

Ausblick für die nächsten Handelswochen – Wochenansicht

Der DAX hat eine starke Handelswoche hinter sich, auch wenn er im außerbörslichen Handel noch mit leichten Abgaben zu kämpfen hatte. Dies erachte ich in Hinblick auf die übergeordnete Sicht jedoch nicht für problematisch. Ich halte an meiner bullischen Haltung fest. Der DAX hat einen Boden am Unterstützungsbereich des vergangenen Tiefs von August 2017 gebildet. Dieses verbindet sich mit dem langfristigen Aufwärtstrend von 2009 und dem 38,2er Fibonacci-Retracement der vergangenen Aufwärtsbewegung. Erst wenn der DAX signifikant unter diese Trendlinie fällt, ändert sich meine übergeordnet bullische Ansicht. In einem solchen Fall rechne ich mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis in den Unterstützungsbereich von ca. 10.800 bis 10.400 Punkten. Diese Zone verbindet sich mit dem 61,8er Fibonacci-Retracement. Die Technik spricht allerdings ebenfalls nicht für ein solches Verhalten. Das MACD-Histogramm ist massiv im negativen Bereich und setzt bald zu einem Kaufsignal an. Die Slow Stochastik generierte mit der zurückliegenden Handelswoche bereits ein solches.

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Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Der DAX hat es in den vergangenen Tagen bereits geschafft, einige schwere charttechnische Hürden zu überwinden. Darunter zählen bspw. der steile Abwärtstrend seit dem Allzeithoch sowie der Abwärtstrendkanal der letzten Monate. Allerdings gilt es weitere Herausforderungen zu bewältigen, um die Abwärtstendenzen nachhaltig zu überwinden. Zu diesen Widerständen zählen die vergangenen lokalen Hochs des vorherigen Abwärtstrendkanals. Durch diese beiden Hochs entsteht ein Widerstandsbereich, welcher sich von 12.470 bis 12.600 Punkte erstreckt. Daraufhin folgt die SMA 200 als weiterer Widerstand (12.657 Punkte). Diese verbindet sich mit dem 50er Fibonacci-Retracement (12.647 Punkte). Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, es gilt einige Hürden zu überwinden!

Darüber hinaus ist der DAX auf Tagesbasis massiv überkauft. Die Slow Stochastik sowie das MACD-Histogramm sind bereits in den Extrembereichen. Zusätzlich generierte der deutsche Leitindex am Freitag wieder eine potenzielle Umkehrkerze. Eine mehrtägige Korrektur zur SMA 20 (ca. 12.170 Punkte) ist durchaus möglich. Dazu fehlt derzeit allerdings noch eine zunehmende Stärke der Bären.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Für äußerst spannend erachte ich den kurzfristigen Aufwärtstrend, welcher sich auf Stundenbasis gebildet hat. Ich habe hier einen Kursalarm platziert. Gelangt der DAX während des Handels ab 9:00 Uhr in diese Zone, werde ich einen Long-Einstieg suchen. Sollte der DAX daraufhin diesen Trend nach unten verlassen und das Tief bei ca. 12.250 Punkten unterbieten, werde ich die Position schließen.

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Meine Trading-Strategie werde ich ggf. mit folgendem Derivat durchführen:



  • Hebel 11 Long-Zertifikat WKN: DD6JV3

Für einen Short-Trade bietet sich alternativ folgendes Derivat an:



  • Hebel 11 Short- Zertifikat WKN: DD6KE0

Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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