DAX Analyse zum 16. Mai 2018: Ist die Korrektur eingeleitet?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ich halte an meinem Korrekturszenario für die nächsten Handelstage und -wochen fest. Dabei erwarte ich eine leichte Kursschwäche. Entsprechende Verkaufssignale liegen noch nicht vor. Im übergeordneten Bild der Monatsbasis bleibe ich bullisch. Ein Unterschreiten des langfristigen Aufwärtstrends von 2009 erwarte ich nicht.

Der DAX konnte gestern bis zum Tagesschlusskurs den Großteil seiner Kursverluste wieder einholen. Dieses Verhalten ließ Anleger nicht zu Unrecht auf weiter steigende Kurse hoffen. Allerdings machte der Index diesen Hoffnungen bereits zu Beginn des heutigen Handelstages einen Strich durch die Rechnung. Er startete mit einem Abwärts-Gap von ca. 40 Punkten. Daraufhin verharrte der Index den kompletten Handelstag in einer verengten Handelsspanne von nicht einmal 100 Punkten. Trotz einer gewissen Stabilisierung der Kurse konnte kein nachhaltiger Kaufdruck durchgesetzt werden. Dies unterstreicht die derzeitige Überkauftheit. Die Slow Stochastik gibt hierzu einen guten Überblick. Derzeit weist der Oszillator einen Wert von über 90 auf. Zum Vergleich: schon ab 70 gilt er als überkauft. Durch den nachlassenden Kaufdruck wurde mittlerweile zum dritten Mal in Folge ein tieferes Hoch gebildet. Obwohl sich der DAX derzeitig nicht mehr nach oben lösen kann, besteht bislang noch kein Verkaufssignal. Es sind lediglich erste Indizien für eine bevorstehend -kurzfristige- Umkehr. Bestätigt gilt dieses Szenario erst, sofern der mittelfristige Aufwärtstrend seit dem Tief bei ca. 11.705 Punkten signifikant per Tagesschlusskurs unterboten wurde. In diesem Fall befindet sich die nächsten beiden Kurszielen bei ca. 12.600 und 12.470 Punkten. Ich gehe bei ersterem lediglich von einem Zwischenziel aus. Der Bereich von 12.470 Punkten ist für übergeordnete Einstiege deutlich interessanter. Dies wird allerdings von der Intensität einer möglichen Abwärtsbewegung abhängig sein.

Solange sich der DAX also oberhalb des mittelfristigen Aufwärtstrends befindet, ist grundsätzlich weiterhin mit neuen lokalen Hochs zu rechnen. Ich gehe jedoch davon aus, dass dieser Trend kurzfristige (auf Sicht von wenigen Tagen) nach unten durchbrochen wird und letztendlich die mehrwöchige Korrektur einleitet.

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An meinem charttechnischen Einstiegsszenario hat sich bislang noch nichts geändert. Der DAX bewegt sich wie erwartet in einer Konsolidierungsformation. Diese Formation kann als bullische Flagge angesehen werden. Setzt der Index diese Formation bis in den Unterstützungsbereich von 12.875 Punkten fort, so werde ich voraussichtlich einen Long-Einstieg suchen. Die charttechnische Bedeutung dieses Bereichs verstärkt sich enorm, sofern sich der mittelfristige Aufwärtstrend damit verbindet.

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Patrik Uhlschmied

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