DAX Analyse zum 16. Oktober 2017: Genügend Kraft für einen Big-Picture Breakout?

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

die nächsten Handelstage erachte ich als schwierig. Es könnte sich bereits am Montag entscheiden, ob der DAX eine untergeordnete Korrektur ansteuert, welche sich sogar über mehrere Handelswochen ausdehnen kann. Übergeordnet bleibe ich jedoch derzeit weiterhin bullisch eingestellt.

Ausblick für die nächsten Handelswochen – Wochenansicht

Der DAX befindet sich in einem sehr starken Aufwärts-Impuls seit Anfang 2016. Hierbei konnte er sogar das vorherige Allzeithoch bei ca. 12.450 Punkten überwinden. Im Zuge der neuen Aufwärtsbewegung erreichte er nun sogar die Kursmarke von 13.000 Punkten. Doch durch den jüngsten Anstieg ist die Slow Stochastik wieder massiv im überkauften Bereich. Das heißt, es wird zunehmend schwieriger, neue Käufer in den Markt zu locken.

Diese Käufer sind allerdings dringend nötig, um den DAX aus der aktuellen Situation zu befreien. Denn er befindet sich vor dem massiven Widerstand, welcher aus der Trendlinie der vorherigen Allzeithochs besteht. Hier generierte er eine potenzielle Hammerkerze, welche sich jedoch ebenso als Umkehrkerze entwickeln kann, sofern der DAX nächste Woche rot schließt.

Aktuell sieht es danach aus, dass der DAX den Ausbruch schaffen kann. Denn die Bollinger Bänder weiten sich aus, um einen solchen Breakout zu ermöglichen. Auch das MACD-Histogramm als Trendfolge-Indikator generierte erst vor zwei Wochen ein Kaufsignal. Das nächste Kursziel befindet sich bei ca. 13.280 Punkten.

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Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Auch der letzte Handelstag der vergangenen Woche wirft einige Fragen auf. Nachdem die vorherigen Tageskerzen alle einen bullischen Hammer andeuten und eher für einen nachhaltigen Ausbruch sprechen, ist die Kerze von Freitag deutlich weniger bullisch. Ein neues Hoch konnte zwar generiert werden, jedoch schloss der DAX wieder am Eröffnungskurs, sodass eine Doji-ähnliche Tageskerze entsteht.

Solange aber auch hier keine rote Kerze folgt, ist diese bedeutungslos. Denn beide Bollinger Bänder zeigen ebenfalls noch nach oben und sprechen für eine Trendfortsetzung. Die Slow Stochastik sowie das MACD-Histogramm generierten noch kein Verkaufssignal. Für mich bleibt der DAX auch untergeordnet bullisch, solange er sich oberhalb der SMA 10 befindet. Diese notiert aktuell bei 12.959 Punkten. Die nächsten Kursziele befinden sich beim oberen Bollinger Band (13.143 Punkten) sowie das übergeordnete Ziel bei 13.280 Punkten.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Meine Trading-Strategie ergibt sich aus dem kurzfristigen Abwärtstrend der Stundenansicht. Wird dieser nach unten durchbrochen, wird diese aktiv. Im Bereich der SMA 10 auf Tagesansicht erwarte ich einen kurzen Pullback. Diesen möchte ich als Short-Einstiegsgelegenheit nutzen.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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