DAX Analyse zum 23. April 2018: Geordnete Korrektur bis zum nächsten übergeordneten Einstieg?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe für die nächsten Handelstage weiterhin von einer anhaltenden, untergeordneten Korrektur aus. Auf Sicht von mehreren Wochen bleibe ich bullisch. Ich gehe deshalb lediglich von einer Verschnaufpause des Index aus.

Ausblick für die nächsten Handelswochen – Wochenansicht

Auf Wochenbasis wurde mit der vergangenen Handelswoche ein Kaufsignal in der Slow Stochastik generiert. Dadurch bestätigt sich mein Szenario der Erholungsbewegung sowie das der Bodenbildung. Das vergangene Tief von Ende August des letzten Jahres sowie das 38,2er Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von 2016 konnten ihre unterstützende Wirkung entfalten. Genügt dies allerdings für eine weitreichendere Aufwärtsbewegung? Leicht skeptisch bleibe ich, weil der langfristige Aufwärtstrend von 2009 nicht touchiert wurde. Aus diesem Grund besteht mein übergeordnetes Alternativ-Szenario. Dieses beinhaltet eine fortgesetzte Korrektur bis in den Bereich von 10.500 Punkten. Hier ist sowohl das 61,8er Retracement als auch ein massiver charttechnischer Unterstützungsbereich zu finden.

Nichtsdestotrotz halte ich an meinem Erholungs-Szenario fest. Denn Die Voraussetzungen bleiben bullisch. In der Slow Stochastik gibt es noch deutlich Luft nach oben. Auch das MACD-Histogramm steht erst vor einem Kaufsignal. Darüber hinaus verengt sich das obere Bollinger Band weiterhin. Mein nächstes Kursziel befindet sich im Bereich von 12.870 Punkten. Hier ist die Unterkante der Seitwärts-Phase sowie das vergangene Allzeithoch zu finden. Anschließend rechne -auf Sicht von mehreren Monaten- ich mit weiteren Allzeithochs.

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Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Auf Tagesbasis hat der DAX am Widerstandsbereich von ca. 12.660 Punkten ein bestätigtes Umkehrsignal generiert. In dieser Zone verbinden sich sowohl die SMA 200 als auch das 50er Fibonacci-Retracement der vergangenen Abwärtsbewegung. Ebenso war hier das obere Bollinger Band zu finden. Auch wenn der DAX seither nicht allzu große Kursverluste zu verzeichnen hatte, hat er es seitdem sichtlich schwer, in eine neue dynamische Aufwärtsbewegung überzugehen.

In Anbetracht der hochstehenden Technik (Slow Stochastik sowie dem MACD-Histogramm) gehe ich davon aus, dass der DAX seine Korrektur-Bewegung fortsetzen wird. Das erste Kursziel befindet sich bei der SMA 20, der Mitte der Bollinger Bänder. Diese notiert derzeit bei ca. 12.350 Punkten. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass diese Abwärtsbewegung ausreichen wird, um die Überkauftheit der Tagesbasis komplett abzubauen. Ich rechne vielmehr mit einer fortgeführten Korrektur bis zum unteren Bollinger Band. Aktuell notiert dieses noch bei ca. 11.970 Punkten. Bis der DAX jedoch das untere Band ansteuert, sollte sich dieses mit der Oberkante des bereits durchbrochenen Abwärtstrendkanals verbinden. In einem solchen Fall würde es sich um einen perfekten Pullback handeln. Spätestens hier erwarte ich eine impulsartige Aufwärtsbewegung.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Der DAX hat seine erste untergeordnete Abwärts-Bewegung bis hin zur Oberkante des kurzfristigen Aufwärtstrends abgeschlossen. In diesem Zuge haben wir das Short-Engagement vor dem Wochenende vollständig geschlossen. Wir konnten dabei einen schönen Gewinn im Traders-Chat mitnehmen.

Sollte der DAX den kurzfristigen Abwärtstrend nach unten durchbrechen, werde ich weiterhin nach Short-Einstiegen Ausschau halten. In einem solchen Fall suche ich einen Einstieg bei einem potenziellen Pullback zur Unterkante des kurzfristigen Abwärtstrends.

Für meine Trading-Strategie bietet sich ebenfalls ein kurzfristiger Long-Einstieg bei der Unterstützung von ca. 12.470 Punkten an.

Bei beiden Szenarien bieten sich für mich folgende Zertifikate an:

-Long: Hebel 11 WKN: DD6J9T der DZ-Bank

-Short: Hebel 11 WKN: DD6KE5 der DZ-Bank

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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