Tägliche DAX-Analyse zum 02.10.2019: Aufwärtsbewegung jäh gestoppt

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 02.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.248 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • DAX prallt an Widerstandszone ab
  • Negative Konjunkturdaten aus den USA leiten einen heftigen Pullback ein
  • Long mit Zielzone bei 12.490 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TSS)
DAX-Analyse zum 02. Oktober 2019 per Video


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Bären fahren Konter
Der DAX präsentierte sich am gestrigen Dienstag nach starken US-Vorgaben fester und baute seine Zugewinne zunächst bis in den Bereich des am 20. September markierten Verlaufshochs bei 12.490 Zählern (Widerstand 1 aus). Im weiteren Verlauf musste der Deutsche Leitindex die zwischenzeitlichen Kursaufschläge komplett wieder abgeben. Anleger reagierten dabei negativ auf die Veröffentlichung des Einkaufsmanager-Index für die Eurozone. Hier wurde für September im Rahmen der zweiten Schätzung ein deutlich unter dem Vorjahresniveau liegender Wert von 45,7 Zählern ausgewiesen. Auch für den deutschen Einkaufsmanagerindex der Industrie in Deutschland wurde im Rahmen der zweiten Schätzung mit 41,7 Punkten zwar ein leicht besser als erwarteter Wert (Prognose: 41,4 Punkte) ausgewiesen. Allerdings rangiert der Wert damit weiterhin deutlich unter der Marke von 50 Punkten, was auch vor dem Hintergrund des drohenden unregulierten Brexit erneut Konjunktursorgen hochkochen ließ. Am Nachmittag sorgten negative US-Konjunkturdaten für weitere Abschläge. Hier hatte u.a. der viel beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex der Verarbeitenden Industrie den tiefsten Stand seit Juni 2009 markiert und hatte damit die Erwartungen deutlich verfehlt. Zum Handelsende ging der DAX mit einem deutlichen Minus von 1,2% auf Tagestief aus dem Handel, womit ein Großteil der seit Mittwoch vergangener Woche gestarteten dynamischen Erholungsbewegung wieder abverkauft wurde. Auch nach dem deutlichen Rücksetzer halten wir zunächst weiterhin an unserem übergeordneten Long-Szenario fest. Für eine weitere übergeordnete Fortsetzung der am Mittwoch gestarteten Aufwärtsbewegung spricht die Tatsache, dass sich die Notierungen gestern oberhalb des lokalen Tiefs vom 26. September bei 12.223 Punkten (Unterstützung 1) behaupten konnten. Gelingt es den Bullen, diese Supportzone am heutigen Handelstag erfolgreich zu verteidigen, könnten die Notierungen in der Folge wieder einen Angriff auf das am 20. September markierte Verlaufshoch bei 12.490 (Widerstand 1) Zählern starten. Unterstützt wird dieses Szenario durch das weiter intakte Kaufsignal in der Slow Stochastik. Wird auch diese Marke im Anschluss dynamisch überwunden, könnte sich die Erholungsbewegung in der Folge bis in den Bereich der Marke von 12.601 Zählern ausdehnen. Dort wurde am 25. Juli ein Verlaufshoch markiert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Abschlag von -0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.142 Punkte (Unterstützung 2) fällt.

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Präferiertes Szenario: Stabilisierung oberhalb der Marke von 12.223 Zählern

Der DAX musste am gestrigen Dienstag deutliche Rücksetzer hinnehmen und beendete den Handel mit einem Abschlag von knapp 1,2% nahe des Tagestiefs. Damit wurde ein Großteil der zuletzt am Mittwoch vergangener Woche gestarteten dynamischen Erholungsbewegung wieder abverkauft.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 52%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung spricht die Tatsache, dass sich die Notierungen sich oberhalb der Marke von 12.223 Punkten (Unterstützung 1) behaupten konnten. Hier wurde am 26. September ein lokales Tief markiert, wobei in diesem Bereich mit einer erhöhten Kaufbereitschaft zu rechnen sein dürfte. Gelingt es den Bullen, diesen Support erfolgreich zu verteidigen, könnte damit die Grundlage für eine erneute Aufwärtsbewegung gelegt werden. Support erhält dieses Szenario durch das intakte Long-Signal in der Slow Stochastik. Gelingt es den Bullen den aktuell bei 12.323 Punkten verlaufenden GD20 rasch zurückzuerobern, könnte der DAX seine Aufwärtsbewegung im Anschluss weiter ausdehnen. Dieser Gleitende Durchschnitt, der von vielen institutionellen Investoren bei ihren Anlageentscheidungen berücksichtigt wird, hatte sich bereits in der vergangenen Woche als Ausgangsbasis der bis Montag verlaufenden Erholungsbewegung im DAX erwiesen. Gelingt es den Bullen im Anschluss, diese Distributionszone dynamisch zu überwinden, könnte der DAX erneut das am 20. September markierte Verlaufshochs bei 12.490 Zählern (Widerstand 1) ins Visier nehmen. Gelingt es auch diese Marke zu überwinden, könnte sich die Aufwärtsbewegung in der Folge bis in den Bereich der Marke von 12.601 Punkten (Widerstand 2) ausdehnen. Gier verläuft das am 25, Juli markierte Verlaufshoch, wobei spätestens hier mit größerer Abgabebereitschaft zu rechnen sein dürfte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.618,59 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSQ)* mit einem Basispreis von 10.618,59 Punkten. Der Hebel liegt am 02.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,53. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.142 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären fahren Konter

Die Bären konnten am Dienstag einen wichtigen Etappensieg verbuchen. Nachdem der DAX seine Zugewinne zum Handelsauftakt zunächst bis in den Bereich des am 20. September markierten Verlaufshochs bei 12.490 Zählern (Widerstand 1) ausdehnen konnten, kam es im Bereich dieser Distributionszone zu einer deutlich erhöhten Abgabebereitschaft. Zum Handelsende ging der DAX mit einem deutlichen Minus von 1,2% auf Tagestief aus dem Handel, wobei es den Bären gelang, auch den aktuell bei 12.323 Zählern verlaufenden GD20 zu unterschreiten.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 19%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Gelingt es den Bären nun, die Notierungen dynamisch unter das am 26. September markierte lokale Tief bei 12,223 Zählern (Unterstützung 1) zu drücken, dürfte sich die Abwärtsbewegung in der Folge weiter ausdehnen. Im Anschluss könnte der DAX dann seine Abgaben bis in den Bereich der Marke von 12.142 Zählern ausdehnen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.783,12 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.783,12 Punkten. Der Hebel liegt am 02.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,84. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.601 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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