Tägliche DAX-Analyse zum 05.11.2019: Breakout mit Trendschub auf 52 Wochenhoch

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 05.11.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.157 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Aufwärtswelle erhält neuen Trendschub
  • Slow Stochastik triggert Kaufsignal
  • Long mit Zielzone bei 13.207 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6HDR)
DAX-Analyse zum 05. November 2019 per Video



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Zielzone bei 13.207 Punkten im Visier
Am Montag konnte der DAX die stabilisierende Seitwärtsbewegung der vorangegangenen vier Handelstage nach oben verlassen. Bereits zur Handelseröffnung konnte der Index mit einem Gap Up auf einem neuen 52 Wochenhoch in den Handel starten. Während des Börsentags wurde die Kurslücke nicht mehr geschlossen. Stattdessen erhielt die Aufwärtswelle durch den Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe des Monats Oktober einen weiteren bullischen Impuls. So lag der deutsche EMI mit einem Wert von 42,1 über den Konsensschätzungen von 41,9. In Kombination mit einer Annäherung zwischen China und den USA im Handelskrieg konnte der DAX bis zum Handelsende auf über 13.100 Punkte steigen. Diese relative Stärke sorgte dafür, dass auch die Slow Stochastik wieder ein bestätigendes Kaufsignal ausgelöst hat. Für die kommenden Handelstage dürfte der Aufwärtstrend auf die nächste charttechnische Distributionszone bei 13.207 Punkten (Widerstand 1) zusteuern. Dort liegt das Verlaufshoch vom 22. Mai 2018, welches sich als Ausgangsbasis für eine neue Abwärtswelle im Chartbild etablierte. Sollte die bullische Kursentwicklung auf Tagesschlusskursbasis über diese Hürde steigen können, dürften Anschlusskäufe bis in Richtung des Hochs vom 30. Januar 2018 bei 13.312 Punkte (Widerstand 2) eingeleitet werden. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.819 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Slow Stochastik triggert bestätigendes Kaufsignal

Am Montag konnte das deutsche Börsenbarometer mit einem kraftvollen Gap Up um +0,6% über dem Schlusskurs von Freitag in den Handel starten. Während der Xetra-Handelszeiten wurde die Kurslücke nicht mehr geschlossen. Stattdessen konnte der Kursanstieg bis auf +1,4% ausgedehnt werden. Diese bullische Kursentwicklung führte dazu, dass auch die Slow Stochastik wieder ein bestätigendes Kaufsignal ausgelöst hat.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 61%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Für den heutigen Handelstag dürften die Bullen erneut auf das 52 Wochenhoch zusteuern. Sobald der Breakout erfolgt ist, liegt die erste Zielzone bei 13.207 Punkten (Widerstand 1). An dieser Kursmarke befindet sich das lokale Maximum vom 22. Mai 2018, welches seit jenem Zeitpunkt nicht mehr berührt wurde. Ein nachhaltiges Überschreiten dieser Kursmarke wäre bullisch zu bewerten und könnte die Aufwärtswelle bis in Richtung des Hochs vom 30. Januar 2018 bei 13.312 Punkte (Widerstand 2) einleiten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.330,53 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6HDR)* mit einem Basispreis von 11.330,53 Punkten. Der Hebel liegt am 05.11.2019 um 07:15 Uhr bei 7,24. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.819 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Distributionszone markiert Basis für Korrekturbewegung

Die starke Kursentwicklung der letzten vier Wochen hat den DAX bis in die überkaufte Marktlage geführt. Dies ist sehr gut an den Signallinien der Slow Stochastik zu erkennen, welche bereits seit rund drei Wochen Werte von über 70 angenommen haben. Dennoch signalisiert der Oszillator seit gestern wieder ein Kaufsignal, was einer bearishen Kursentwicklung entgegenstehen würde. Die Bären dürften sich demnach momentan in Lauerstellung befinden und aktiv werden, sobald der DAX nachhaltig bearishe Tendenzen zeigt. Solche können sich neben einem Verkaufssignal in der Slow Stochastik durch einen Shooting Star oder einen Doji nach einem steilen Aufwärtsschub im Chartbild präsentieren.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 34%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Das erste Kursziel der Bären liegt am Hoch vom 28. Oktober bei 12.987 Punkte (Unterstützung 1). Nachdem der DAX gestern mit einem Gap Up in den Handel gestartet ist, wurde diese ehemalige charttechnische Barriere zu einer neuen Support-Zone. Sollte sie auf Tagesschlusskursbasis unterschritten werden, könnte die Verkaufswelle sich bis zum Hoch vom 17. Oktober und Tief vom 24. Oktober bei 12.819 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.726,29 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT1)* mit einem Basispreis von 14.726,29 Punkten. Der Hebel liegt am 05.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,20. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.312 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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