Tägliche DAX-Analyse zum 09.12.2019: Erholungsbewegung steuert auf Breakout zu

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 09.12.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.164 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Kursstabilisierung am Freitag führt in Richtung GD 20
  • Slow Stochastik weist ein Kaufsignal aus
  • Long mit Zielzone bei 13.309 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6PQC)
DAX-Analyse zum 09. Dezember 2019 per Video



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Hürde am GD 20 bei 13.185 Punkten im Fokus
Am Freitagmorgen hat die Industrieproduktion Deutschlands vom Oktober den deutschen Leitindex nach unten gedrückt. Der ökonomische Indikator wies mit -1,7% eine signifikante Abweichung vom Analystenkonsens aus, welcher von +0,1% ausging. Erst am Nachmittag konnte der DAX eine neue Aufwärtswelle etablieren. Diese wurde durch starke Arbeitsmarktdaten der USA bestätigt. So sank die Arbeitslosenquote in Amerika von 3,6% auf 3,5%. Analysten waren von einer gleichbleibenden Quote ausgegangen. Die Erholungsbewegung konnte den Index bis zum Handelsende auf +0,6% führen. Damit notiert er in unmittelbarer Nähe zur ersten charttechnischen Barriere. Sie wird durch den GD 20 bei 13.185 Punkten (Widerstand 1) lokalisiert. Sollte der DAX heute einen nachhaltigen Breakout über diese Hürde starten, wäre das eine bullishe Tendenz, welche Anschlusskäufe bis zur Distributionszone bei 13.309 Punkten (Widerstand 2) zur Folge haben könnte. An diesem Kursniveau liegt das Tageshoch vom 12. November. Bereits drei Breakout-Versuche über dieses Kurslevel scheiterten seit diesem Zeitpunkt. Eine Bestätigung dafür, dass die Kurse in den kommenden Handelstagen weiter steigen dürften, wird weiterhin durch das intakte Kaufsignal der Slow Stochastik generiert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.931 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen bereiten Trendschub vor

Seit Beginn des Jahres konnte der deutsche Leitindex um rund +25% steigen. Diese dynamische Aufwärtsbewegung war regelmäßig durch steigende Verlaufshochs und -tiefs geprägt. Das letzte Verlaufshoch wurde dabei am 19. November bei 13.378 Punkten im Chartbild etabliert und nachdem der DAX sich in der vergangenen Woche wieder stabilisieren konnte, liegt das letzte Verlaufstief nun bei 12.931 Punkten (Unterstützung 1). Sollten sich die Kursanstiege in dieser Woche fortsetzen, könnte die Kursentwicklung auf ein neues lokales Maximum zusteuern. Bestätigungen für dieses Szenario werden durch das intakte Kaufsignal in der Slow Stochastik sowie der Stärketendenz vom Freitag generiert.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 66%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die Erholungsbewegung vom Freitag hat den DAX bis auf wenige Punkte an die erste markante Distributionszone in Form des GD 20 bei derzeit 13.185 Punkte (Widerstand 1) herangeführt. Sollte dieser gleitende Durchschnitt auf Tagesschlusskursbasis überwunden werden, könnte ein neuer Trendschub eingeleitet werden. Eine ähnliche Kursreaktion war beispielsweise am 11. Oktober zu beobachten, wo der Breakout über den GD 20 zu einer mittelfristigen Aufwärtswelle führte. In der aktuellen charttechnischen Konstellation würde sich nach dem Überschreiten des gleitenden Durchschnitts ein Kurspotenzial bis zum Tageshoch vom 12. November bei 13.309 Punkten (Widerstand 2) ergeben. Dieses Kurslevel hat die Aufwärtsbewegung bereits am 19. November, 27. November und 02. Dezember kurzzeitig abrupt beendet. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.633,27 OPEN END BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6PQC)* mit einem Basispreis von 11.633,27 Punkten. Der Hebel liegt am 09.12.2019 um 07:15 Uhr bei 8,48. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.931 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Markante Barriere löst Verkaufswelle aus

Am 02. Dezember ist der DAX erstmals seit rund zwei Monaten auf Tagesschlusskursbasis unter den GD 20 gefallen. Diese bearishe Tendenz wird noch verstärkt, weil ein erster Breakout-Versuch über den gleitenden Durchschnitt am 05. Dezember gescheitert ist. Es ist demnach durchaus vorstellbar, dass die Hürde zu markant ist, um sie zeitnah zu überwinden. Dies könnte die Marktteilnehmer dazu veranlassen, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen zu eröffnen, wodurch sich der Verkaufsdruck ausweiten würde.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 44%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald das Verkaufsinteresse ausgeweitet wurde, dürfte die Korrekturbewegung den Index zurück in Richtung des Verlaufstiefs vom 03. Dezember befördern. Dieses liegt bei 12.931 Punkten (Unterstützung 1). Sollte die Korrekturbewegung dort nicht aufgefangen werden, könnte eine Ausweitung bis zum Support-Level vom 31. Oktober bei 12.794 Punkten (Unterstützung 2) vollzogen werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.670,4 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8JZG)* mit einem Basispreis von 14.670,4 Punkten. Der Hebel liegt am 09.12.2019 um 07:15 Uhr bei 8,73. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.309 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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