Tägliche DAX-Analyse zum 12.07.2019: Unterschreiten des GD 20 löst Verkaufswelle aus

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 12.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.375 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Doji am Donnerstag vor einer Woche bildete Ausgangsbasis für technische Gegenreaktion
  • Unterschreiten des GD 20 löst eine Verkaufswelle aus
  • Short mit Zielzone am GD 50 bei 12.187 Punkten
  • Vorschlag für ein Short-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TTZ)
DAX-Analyse zum 12. Juli 2019 per Video



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Zielzone bei 12.187 Punkten wird anvisiert
Die Kernrate vom amerikanischen Verbraucherpreisindex lag im Juni über den Erwartungen und die Erstanträge für die Arbeitslosenhilfe lagen unter den Erwartungen. Diese soliden ökonomischen Daten aus den USA konnten die Märkte temporär stabilisieren. Nachdem der erste bullische Impuls verarbeitet wurde, haben die Investoren sorgenvoll auf die Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Powell reagiert. Eine gut laufende Wirtschaft könne dazu führen, dass eine Senkung der US Leitzinsen zeitlich hinaus gezögert wird. Diese Sorge belastete auch die Kursentwicklung des deutschen Leitindex, welcher nach einer um rund +0,4% stärkeren Handelseröffnung bis zum Börsenschluss auf -0,4% gefallen war. Dabei wurde der wichtige GD 20 bei 12.376 Punkten auf Tagesschlusskursbasis unterschritten. Dieses Merkmal dürfte den Verkaufsdruck heute weiter erhöhen und den DAX in Richtung des GD 50 bei 12.187 Punkten (Unterstützung 1) drücken. Sobald die Kursentwicklung sich an dieses Support-Level herangetastet hat, könnten die Marktteilnehmer eine kurzfristige Kursstabilisierung forcieren. Sollte diese allerdings misslingen, könnte der Verkaufsdruck sich bis zum lokalen Minimum vom 18. Juni bei 11.986 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Von dort aus ist das Börsenbarometer im Juni dynamisch angestiegen und auf neue Jahreshochs ausgebrochen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.741 Punkte (Widerstand 2) steigt.

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Präferiertes Szenario: Bären erreichen weiteres Etappenziel

Der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit einer Woche in einer Korrekturbewegung, welche mit dem Unterschreiten des GD 20 bei 12.376 Punkten auf Tagesschlusskursbasis ein wichtiges Etappenziel erreicht hat. Bestätigungen für Anschlussverkäufe werden vor allem durch das seit dem 05. Juli intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik sowie das zwischen 01. Juli und dem 09. Juli etablierte Island Gap geliefert.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Die Abwärtsbewegung dürfte in den kommenden Handelstagen weiter in Richtung des GD 50 bei 12.187 Punkten (Unterstützung 1) voranschreiten. Sobald dieser charttechnische Haltebereich erreicht wurde, könnte die Verkaufswelle kurzzeitig ins Stocken geraten. Wenn der GD 50 in den Folgetagen allerdings auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird, könnte eine Beschleunigung der Verkaufswelle bis zum Verlaufstief vom 18. Juni bei 11.986 Punkten (Unterstützung 2) eingeleitet werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.874,46 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.874,46 Punkten. Der Hebel liegt am 12.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,03. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.741 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bullen warten auf Kursstabilisierung am Haltebereich
Mit der Berührung des GD 200 am 03. Juni bei 11.620 Punkte hat der DAX eine dynamische Aufwärtsbewegung gestartet, welche ihn bis zum 04. Juli zeitweise bis auf 12.656 Punkte führte. Diese Bewegung verlief in drei Aufwärtswellen, welche jeweils durch höher liegende Verlaufshochs und -tiefs geprägt waren. Wenn der DAX die Aufwärtstrendstruktur beibehalten kann, dürfte auch die aktuell laufende Korrekturbewegung nur die Ausgangsbasis für die nächste Aufwärtswelle darstellen. Damit diese sich in Form von steigenden Kursnotierungen entfalten kann, müssen allerdings zunächst die Divergenzen abgebaut werden. Eines dieser bearischen Merkmale ist das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik. Dieses wird erst zu einem bestätigenden Kaufsignal, sobald die grüne Signallinie über die rote Linie steigt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Sollte der Verkaufsdruck den Index weiter nach unten drücken, könnten die Bullen einen antizyklischen Long-Einstieg in der Kursregion des ersten Support-Niveaus bei 12.187 Punkten (Unterstützung 1) in Betracht ziehen. Nachdem der DAX Stabilisierungstendenzen zeigt und Kursanstiege eingeleitet wurden, könnte eine neue Aufwärtswelle in Richtung des Jahreshochs bei 12.656 Punkten (Widerstand 1) forciert werden. Diese Kursmarke wurde zuletzt am 04. Juli berührt, bevor die derzeit laufende technische Gegenreaktion gestartet wurde. Sobald der nachhaltige Ausbruch über diese charttechnische Barriere gelungen ist, dürften Anschlusskäufe bis zur nächsten markanten Hürde bei 12.741 Punkten (Widerstand 2) erfolgen. Dort trifft der Index auf das Hoch vom 07. August 2018. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.872,32 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.872,32 Punkten. Der Hebel liegt am 12.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,33. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.187 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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