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Tägliche DAX-Analyse zum 17.10.2019: Aufwärtsbewegung markiert neues Jahreshoch

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 17.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.666 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Gap Up vom Freitag löste Rallybewegung aus
  • Seit zwei Tagen laufen Breakouts auf neue 52 Wochenhochs
  • Intaktes Kaufsignal in der Slow Stochastik
  • Long mit Zielzone bei 12.890 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TST)
DAX-Analyse zum 17. Oktober 2019 per Video



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Zielzone bei 12.890 Punkten im Visier
Der für Ende des Monats geplante Brexit rückt mit jedem Tag näher. Zwar gibt es im Streit zwischen der EU und Großbritannien weiterhin ungelöste Probleme, doch der EU-Unterhändler Michel Barnier beruhigte die Marktteilnehmer gestern. Er sagte, dass die Gespräche konstruktiv verlaufen würden, wodurch die Hoffnung besteht, dass bis zum heute startenden EU-Gipfel weitere Fortschritte erzielt werden. Auf der anderen Seite belasteten am Mittwoch schwache Einzelhandelsumsätze in den USA den Markt. Sie lagen unter den Konsensschätzungen der Analysten, was auf eine zunehmende Investitionszurückhaltung der Konsumenten schließen lässt. Dem DAX ist es dennoch gelungen, ein neues 52 Wochenhoch bei 12.701 Punkten (Widerstand 1) zu triggern. Diese relative Stärke in Kombination mit dem intakten Kaufsignal der Slow Stochastik dürfte auch heute für weitere Kursanstiege sorgen können. Sobald das gestern ausgebildete Hoch überschritten wird, kann die Aufwärtswelle das lokale Maximum vom 27. Juli 2018 bei 12.890 Punkten (Widerstand 2) ins Visier nehmen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.389 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Kursentwicklung nähert sich dem oberen Bollinger Band

Der Aufwärtstrend des deutschen Leitindex ist ungebrochen. So wurden seit dem charttechnischen Breakout über die Distributionszone bei 12.498 Punkten bereits am Dienstag und Mittwoch neue Jahreshochs markiert. Eine wichtige Bestätigung für die Kursanstiege der vergangenen anderthalb Wochen wird dabei durch ein intaktes Kaufsignal in der Slow Stochastik geliefert. Mittlerweile notieren die Signallinien des Oszillators allerdings im überkauften Bereich mit Werten von über 70, wodurch eine technische Gegenreaktion näher rücken könnte. Solange die grüne Signallinie allerdings noch über der roten Linie notiert, hat das bestätigende Kaufsignal weiterhin Bestand.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Für den heutigen Handelstag liegt die erste charttechnisch Hürde am gestrigen Hoch bei 12.701 Punkten (Widerstand 1). Die Relevanz dieses Kursniveaus wird dadurch verstärkt, dass es zugleich das aktuelle 52 Wochenhoch lokalisiert. Insbesondere Trendfolger nutzen prozyklisch platzierte Trades, um einem bestehenden Aufwärtstrend beim Ausbruch auf neue Hochs zu folgen. Sobald die Barriere auf Tagesschlusskursbasis durchstoßen wurde, kann die Kursentwicklung zielgerichtet auf das Verlaufshoch vom 27. Juli 2018 bei 12.890 Punkten (Widerstand 2) zusteuern. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.933,79 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.933,79 Punkten. Der Hebel liegt am 17.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,27. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.389 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Lokale Topbildung in Vorbereitung

Mit dem gestrigen Ausbruch auf ein neues Jahreshoch ist die Aufwärtsbewegung tiefer in den überkauften Bereich eingetreten. Diese überkaufte Marktlage wird durch die Signallinien der Slow Stochastik angezeigt, welche einen Wert von weit über 70 erreicht haben. Solche Situationen werden selten über einen längeren Zeitraum ausgewiesen, wodurch das noch bestehende Kaufsignal des Oszillators zeitnah zu einem Verkaufssignal drehen könnte. Dies ist der Fall, sobald die grüne Signallinie unter die rote Linie sinkt. Es ist somit durchaus vorstellbar, dass ein finaler Peak die Kursentwicklung bis an das obere Bollinger Band führt und von dort aus dann eine Kehrtwende gestartet wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 43%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald sich nachhaltige Schwächetendenzen im Chartbild des deutschen Börsenbarometers erkennen lassen, wäre eine technische Gegenreaktion bis in Richtung des Breakout-Levels von dieser Woche bei 12.504 Punkten (Unterstützung 1) vorstellbar. Das dort befindliche Hoch vom 11. Oktober liegt in einer Kursregion, welche die Aufwärtsbewegung am 13. September, 20. September sowie 01. Oktober nach unten gedrückt hatte. Die vielen Anlaufpunkte dürften die Kursregion bei einem Pullback zu einer markanten Auffangzone machen. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Kursregion könnte dementsprechend zu einer Beschleunigung der Abwärtswelle bis zum Tagestief vom 14. Oktober bei 12.389 Punkten (Unterstützung 2) führen. Erst wenn auch dieser Haltebereich nachhaltig unterschritten wurde, könnte das Verkaufsinteresse die Kursentwicklung auch auf mittelfristiger Zeitebene belasten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.257,66 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.257,66 Punkten. Der Hebel liegt am 17.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,91. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 12.890 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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