Tägliche DAX-Analyse zum 21.05.2019: Unterschreiten des GD 20 löst Verkaufswelle aus

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 21.05.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.083 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Kursrückgang unter GD 20 löst Verkaufswelle aus
  • Ein Short mit Zielzone 11.910 Punkten am GD 50 bietet sich an
  • Vorschlag für Short-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TTY)
DAX-Analyse zum 21. Mai 2019 per Video


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GD 50 bei 11.910 Punkten markiert Zielzone


Zum Wochenauftakt wurde die Kursentwicklung im DAX durch den Handelsstreit zwischen der USA und China, steigende Ölpreise aufgrund des Iran-Konflikts sowie durch Sorgen über die bevorstehende Europa-Wahl belastet. Diese Vielzahl an Unsicherheitsfaktoren hat dafür gesorgt, dass der DAX den GD 20 bei 12.200 Punkten (Widerstand 1) nicht mehr verteidigen konnte. Vielmehr löste das Unterschreiten des GD 20 eine neue Verkaufswelle in Richtung der unteren Kanalbegrenzung aus. Rund ein halbes Prozent über diesem Support-Level konnte während des Handelstages eine Kursstabilisierung eingeleitet werden. Aufgrund des Tagesverlustes in Höhe von -1,7% und der negativen Tendenz, welche in den kommenden Handelstagen durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt werden könnte, gehen wir kurzfristig von fallenden Kursnotierungen bis zum GD 50 bei 11.910 Punkten (Unterstützung 1) aus. Die Slow Stochastik liefert ein bestätigendes Verkaufssignal, sobald die grüne Signallinie unter die rote Linie gefallen ist. Wenn der DAX den Trendkanal nach unten verlassen sollte und in der ersten Stabilisierungszone keine Kehrtwende einleiten kann, sind Anschlussverkäufe bis zur Kursmarke von 11.848 Punkten (Unterstützung 2) vorstellbar. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,4% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.200 Punkte (Widerstand 1) steigt.

Präferiertes Szenario: Lokale Topbildung führt zur Distribution

Die Bären haben mit dem Unterschreiten des GD 20 bei 12.200 Punkten das Zepter wieder in die Hand genommen. Dabei haben sie eine untergeordnete wellenförmig verlaufende Abwärtstrendstruktur mit einem niedrigeren lokalen Maximum etabliert. Das erste Verlaufshoch dieser neuen Abwärtsbewegung wurde am 03. Mai bei 12.433 Punkten markiert. Das zweite Verlaufshoch wurde am 16. Mai bei 12.304 Punkten ausgebildet. Nachdem ein niedrigeres Hoch im Chartbild etabliert wurde, werden die Bären versuchen, auch ein niedrigeres Verlaufstief zu etablieren. Hierzu sind allerdings noch weitere bearische Merkmale notwendig. Eines könnte sich bereits im Tagesverlauf ergeben, wenn die grüne Signallinie der Slow Stochastik unter die rote Linie fällt. In diesem Fall wird ein Verkaufssignal ausgelöst.

Statistisch ist in den nächsten 4 Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 56%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Die untergeordnete Abwärtstrendstruktur kann zu einem mittelfristigen Trendwechsel führen, sobald die untere Kanalbegrenzung nachhaltig durchbrochen wurde. Der erste wichtige Anlaufbereich für die Bären befindet sich unmittelbar unter der Kanalbegrenzung bei 11.910 Punkten (Unterstützung 1). Dort befindet sich der GD 50, welcher die Korrekturbewegung im DAX zuletzt am 13. und 15. Mai stoppen konnte. Sollte die Kursstabilisierung im dritten Versuch misslingen, könnte der Verkaufsdruck zunehmen und den deutschen Leitindex bis zur Kursmarke von 11.848 Punkten (Unterstützung 2) drücken. Dort gelang es den bullisch orientierten Marktteilnehmern zuletzt im April eine neue Aufwärtstrendstruktur zu etablieren. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.435,74 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTY)* mit einem Basispreis von 13.435,74 Punkten. Der Hebel liegt am 21.05.2019 um 07:15 Uhr bei 8,57. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.200 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bullen nutzen Haltebereich für Aufwärtsbewegung


Der DAX konnte den Kursanstieg der vergangenen Woche zum gestrigen Montag nicht durch Anschlusskäufe bestätigen. Stattdessen drehte die Kursentwicklung zurück in Richtung der Support-Zone an der unteren Kanalbegrenzung. Der Tagesverlust in Höhe von -1,7% hat dafür gesorgt, dass auch die bullische Wirkung der Slow Stochastik nachgelassen hat. Der Oszillator steht kurz davor, das Kaufsignal in ein Verkaufssignal zu drehen. Dies wird geschehen, sobald die grüne Linie unter die rote Signallinie gefallen ist.

Statistisch ist in den nächsten 4 Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 31%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Nachdem eine Kursstabilisierung im Chartbild erkennbar wird, können die Bullen sich erneut in Richtung des mittelfristigen Aufwärtstrends positionieren. Ihr erster Zielbereich befindet sich dann am GD 20 bei derzeit 12.200 Punkten (Widerstand 1). Sobald diese Distributionszone nachhaltig überwunden wurde, können Anschlusskäufe bis zum Jahreshoch bei 12.433 Punkte (Widerstand 2) eingeleitet werden. Dieses Kursniveau wurde zuletzt am 03. Mai berührt und befindet sich marginal unterhalb vom oberen Bollinger Band. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.738,12 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSS)* mit einem Basispreis von 10.738,12 Punkten. Der Hebel liegt am 21.05.2019 um 07:15 Uhr bei 9,23. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.848 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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