Tägliche DAX-Analyse zum 22.10.2019: Rallybewegung visiert neues 52 Wochenhoch an

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 22.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.782 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Letztes  52 Wochenhoch wurde am Donnerstag getriggert
  • Neuer Trendschub wurde eingeleitet
  • Slow Stochastik weist Divergenz durch Verkaufssignal aus
  • Long mit Zielzone bei 12.819 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSU)
DAX-Analyse zum 22. Oktober 2019 per Video



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Annäherung an Hürde bei 12.819 Punkten
Am Montag haben die Marktteilnehmer weiterhin Zuversicht im unsicheren Brexit-Konflikt bewiesen. Sie haben den DAX nach einer um +0,1% stärkeren Handelseröffnung bis zum Handelsende auf +0,9% und damit in greifbare Nähe zum 52 Wochenhoch geführt. Heute dürfte die Aufwärtsbewegung genau auf dieses am 17. Oktober bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markierte Hoch zusteuern. Ein Breakout über diese charttechnische Distributionszone wäre bullisch zu bewerten und könnte Anschlusskäufe von Trendfolgern nach sich ziehen. Die Kursanstiege würden gleichzeitig auch dafür sorgen, dass die Signallinien in der Slow Stochastik wieder steigen. Noch weist der Oszillator zwar ein divergierendes Verkaufssignal aus, doch sobald die grüne Signallinie die rote Linie von unten nach oben durchkreuzt, würde ein neues Kaufsignal generiert werden. Die zweite markante Hürde liegt nach dem Breakout auf ein neues Jahreshoch bei 12.890 Punkten (Widerstand 2). An diesem Kursniveau liegt ein Verlaufshoch vom 27. Juli 2018. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.504 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Doji markiert Ausgangsbasis für Trendschub

Der deutsche Leitindex hat am Freitag einen Doji ausgebildet, welcher die Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer über die weitere Kursentwicklung andeutete. Diese Unschlüssigkeit konnte am gestrigen Montag bullisch aufgelöst werden, als der DAX einen neuen Trendschub im Chartbild etablieren konnte. Die bereits um +0,1% höhere Handelseröffnung ein bullisches Indiz, weil der Eröffnungskurs über dem Schlusskurs des Vortages lag. Bis zum Handelsende konnte dann ein Tagesplus von +0,9% angesammelt werden. Der Schlusskurs lag im oberen Drittel der Tageskerze, was die Aufwärtsbewegung noch einmal verstärken könnte. Charttechnisch wird die Kursentwicklung derzeit nur durch das divergierende Verkaufssignal in der Slow Stochastik belastet. Sollte die Aufwärtsbewegung allerdings fortgesetzt werden, dürfte der Oszillator noch in den nächsten Handelstagen ein neues Kaufsignal generieren.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Der erste Zielbereich des laufenden Aufwärtstrends befindet sich am 52 Wochenhoch, welches in der vergangenen Woche bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markiert wurde. Sobald die Bullen dieses Kursniveau nach oben durchstoßen, dürfte die Wellenbewegung auf die Distributionszone bei 12.890 Punkten (Widerstand 2) zusteuern. Diese Kursmarke wurde zuletzt in dem Abwärtstrend von 2018 am 27. Juli 2018 berührt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.037,91 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSU)* mit einem Basispreis von 11.037,91 Punkten. Der Hebel liegt am 22.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,37. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.504 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Lokale Topbildung in Vorbereitung

Am Montag konnte der DAX einen weiteren Aufwärtsschub starten, welcher allerdings noch nicht in einem Breakout auf ein neues 52 Wochenhoch gemündet ist. Wenn es den Bären gelingen sollte, die Kursentwicklung nachhaltig von einem Breakout auf neue Hochs abzuhalten, dann könnte sich der Verkaufsdruck in den kommenden Handelstagen sukzessive erhöhen. Eine charttechnische Bestätigung für die angespannte Situation wird durch das intakte Verkaufssignal in der Slow Stochastik geliefert. Die Signallinien des Oszillators notieren zudem noch bei Werten zwischen 85 bis 90, wodurch eine überkaufte Situation ausgewiesen wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 43%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald der Verkaufsdruck ausgeweitet wird, liegt das erste Support-Level am Tief vom 16. Oktober bei 12.603 Punkten (Unterstützung 1). Ein erster Test der Stabilität dieser Kursmarke konnte bereits am 18. Oktober erfolgreich bewiesen werden. Wenn ein neuer Kursrückgang allerdings zum Unterschreiten des Haltebereichs auf Tagesschlusskursbasis führt, könnte eine neue Abwärtswelle gestartet werden. In diesem Szenario dürfte Korrekturbewegung das Breakout-Niveau der letzten anderthalb Monate bei 12.504 Punkten (Unterstützung 2) ins Visier nehmen. Diese Kursmarke hat die Aufwärtsbewegung unter anderem am 13. September und 14. Oktober zurückgedrängt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.251,8 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.251,8 Punkten. Der Hebel liegt am 22.10.2019 um 07:15 Uhr bei 8,49. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 12.890 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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