Tägliche DAX-Analyse zum 23.05.2019: Gleitender Durchschnitt löst Distribution aus

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 23.05.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.097 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Unter dem GD 20 bereiten sich Bären auf Abwärtswelle vor
  • Ein Short mit Zielzone 11.935 Punkten am GD 50 bietet sich an
  • Vorschlag für Short-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TTZ)
DAX-Analyse zum 22. Mai 2019 per Video



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Bären bereiten Trendwende vor
Die Nervosität der Anleger ist aufgrund des Handelskonflikts zwischen der USA und China weiterhin hoch. Dies wurde auch in der Kursentwicklung am Mittwoch wieder sichtbar. So belasteten Medienberichte, wonach die USA fünf chinesische Überwachungsfirmen auf die schwarze Liste setzen wolle. Neben dem Handelsstreit der beiden Wirtschaftsmächte dürften am heutigen Handelstag Konjunkturindikatoren zur deutschen Wirtschaft im Fokus der Anleger stehen. Im Tagesverlauf werden das Bruttoinlandprodukt, die Einkaufsmanagerindizes sowie den ifo-Geschäftsklimaindex von Deutschland veröffentlicht. Diese ökonomischen Indikatoren könnten wichtige Impulse für die mittelfristige Bewegungsrichtung des deutschen Leitindex liefern. Kurzfristig gehen wir von fallenden Kursnotierungen bis zum GD 50 bei 11.935 Punkten (Unterstützung 1) aus. Zuletzt konnte sich der DAX am 15. Mai an diesem gleitenden Durchschnitt stabilisieren. Als wichtige Bestätigungen für diese Short-Einschätzung dienen der gestrige Rücksetzer, welcher mit der Berührung des GD 20 bei 12.193 Punkten (Widerstand 1) ausgelöst wurde sowie das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik. Sollte die Korrekturbewegung am GD 50 nicht aufgefangen und der Trendkanal nachhaltig nach unten verlassen werden, dürften Anschlussverkäufe bis zur Kursmarke von 11.848 Punkten (Unterstützung 2) folgen. Dieses Support-Level hat den mittelfristigen Aufwärtstrend bereits im April mehrfach stabilisiert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von -0,5% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.193 Punkte (Widerstand 1) steigt.

Präferiertes Szenario: Durchbruch der Kanalbegrenzung rückt näher

Den bullisch orientierten Marktteilnehmern scheint die Kraft zu fehlen, wichtige charttechnische Hürden, wie den GD 20 bei 12.193 Punkten nachhaltig zu überwinden. Diese Schwächetendenzen nutzen die Bären, um die Kursrücksetzer zu forcieren. Eine Bestätigung für künftig weiter sinkende Kursnotierungen wurde in dieser Woche bereits durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik geliefert. Sobald der Verkaufsdruck zunimmt, könnten markante Support-Level, wie die Trendkanalbegrenzung der Aufwärtsbewegung dynamisch nach unten durchbrochen werden.

Statistisch ist in den nächsten 4 Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 56%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald der Trendkanal die Kursentwicklung nicht mehr auf neue Hochs ziehen kann, notiert bei 11.935 Punkten (Unterstützung 1) der erste charttechnische Haltebereich. Dieser ergibt sich durch den GD 50. Er konnte die Abwärtsbewegung in den letzten zwei Wochen bereits zweimal aufhalten und eine neue Aufwärtswelle einleiten. Sollte dies im dritten Anlauf misslingen, könnte der Verkaufsdruck in Richtung 11.848 Punkte (Unterstützung 2) zunehmen. Dort konnte der DAX seine Aufwärtsbewegung zuletzt im April mehrfach festigen. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Support-Zone für einen mittelfristigen Abwärtstrend auslösen können. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.931,14 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.931,14 Punkten. Der Hebel liegt am 23.05.2019 um 07:15 Uhr bei 6,88. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.191 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Stabilisierender Doji an charttechnischer Hürde
Am Mittwoch hat der DAX einen Doji geformt und damit eine neue Abwärtswelle zumindest temporär aufgehalten. Der mittelfristige Aufwärtstrendkanal konnte somit weiter auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden. Trotz dieses bullischen Chartmerkmals wird derzeit noch eine Divergenz durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik geliefert. Der Oszillator triggert erst ein Kaufsignal, wenn die schnellere grüne Signallinie die langsamere rote Linie von unten nach oben durchkreuzt. Ein weiteres bullisches Merkmal ist, dass die Kursentwicklung seit der Etablierung des Verlaufstiefs vom 13. Mai aufwärts tendiert.

Statistisch ist in den nächsten 4 Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 31%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Wenn die Aufwärtsbewegung fortgesetzt werden kann, befindet sich bereits bei 12.192 Punkten (Widerstand 1) die erste markante Distributionszone. Sie wird durch den GD 20 ausgewiesen und hat die Erholungsbewegung in dieser Woche bereits mehrfach wieder nach unten gedrückt. Erst mit dem nachhaltigen Überschreiten der charttechnischen Barriere könnte eine beschleunigte Aufwärtswelle in Richtung des bei 12.433 Punkten (Widerstand 2) liegenden Jahreshochs ausgelöst werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.171,00 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2QN)* mit einem Basispreis von 10.171,00 Punkten. Der Hebel liegt am 23.05.2019 um 07:15 Uhr bei 6,09. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.848 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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