Tägliche DAX-Analyse zum 23.07.2019: Neues Kaufsignal in Vorbereitung

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 23.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.355 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Verlaufstief vom 26. Juni bei 12.187 Punkten erfolgreich verteidigt
  • Slow Stochastik nähert sich neuem Kaufsignal
  • Kurzfristig Long mit Zielzone am GD 20 bei 12.399 Punkten
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSS)
DAX-Analyse zum 23. Juli 2019 per Video



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Erstes Kursziel notiert bei 12.399 Punkten
Die Marktteilnehmer forcieren vor der EZB-Sitzung am Donnerstag eine Kursstabilisierung des deutschen Leitindex über dem GD 50 bei 12.211 Punkten. Dieses bullische Kursverhalten wird heute auf die Probe gestellt, weil der DAX-Konzern Continental gestern Abend eine Gewinnwarnung aufgrund einer schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie veröffentlicht hat. Diese Nachricht könnte heute weitere DAX-Titel aus der Peergroup in Mitleidenschaft ziehen. Für den deutschen Leitindex gehen wir dennoch von einer Fortsetzung der Erholungsbewegung in Richtung des GD 20 bei 12.399 Punkten (Widerstand 1) aus. Sollte die Kursentwicklung sich nachhaltig über den gleitenden Durchschnitt bewegen, sind Anschlusskäufe bis zum Tagestief vom Juli bei 12.487 Punkten (Widerstand 2) vorstellbar. Der Breakout über diese Distributionszone könnte das bearische Chartmuster des Island Gaps beenden und dadurch den Weg in Richtung eines neuen Jahreshochs frei machen. Eine weitere Bestätigung für Kursanstiege dürfte in den kommenden Handelstagen durch die Slow Stochastik geliefert werden. Die Signallinien des Oszillators befinden sich im stark überverkauften Bereich mit Werten von unter 20. Sie triggern ein neues Kaufsignal, sobald die schnellere grüne Signallinie die langsamere rote Linie von unten nach oben durchbricht. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,5% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.187 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Überverkaufter Oszillator deutet steigende Kurse an

Der GD 50 bei 12.211 Punkten konnte die Korrekturbewegung des deutschen Leitindex erfolgreich aufhalten. Die Kursstabilisierung an diesem Support-Niveau könnte die Ausgangsbasis für eine neue Aufwärtswelle legen. Eine Bestätigung für diese Einschätzung könnte in den kommenden Handelstagen durch die Slow Stochastik geliefert werden. Die Signallinien des Oszillators befinden sich im stark überverkauften Bereich mit Werten von weit unter 20. Sobald die Erholungsbewegung ausgebaut wird, dürften auch die Signallinien des Oszillators wieder nach oben tendieren. Wenn die grüne Linie die rote Linie dann von unten nach oben durchschneidet, wird ein bestätigendes Kaufsignal für eine Aufwärtsbewegung generiert. Erste bullische Tendenzen wurden bereits dadurch geliefert, dass die Tagestiefs sowie die Tageshochs in den letzten beiden Handelstagen über den jeweiligen Vortagesniveaus liegen.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung einer „GD Unterstützung“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 52%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Wenn die Marktteilnehmer den Index durch weiteres Kaufinteresse nach oben befördern, befindet sich die erste Zielzone am GD 20. Der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Handelstage liegt momentan bei 12.399 Punkten (Widerstand 1). Ein nachhaltiger bullischer Durchbruch könnte zu einer Beschleunigung der Erholungsbewegung in Richtung der nächsten markanten Hürde bei 12.487 Punkten (Widerstand 2) führen. An diesem Kursniveau befindet sich das lokale Minimum vom 02. Juli. Damit der seit Dezember 2018 bestehende mittelfristige Aufwärtstrend sich ausweiten kann, muss diese Distributionszone auf Tagesschlusskursbasis durchstoßen werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.778,58 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSS)* mit einem Basispreis von 10.778,58 Punkten. Der Hebel liegt am 23.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,02. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.187 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären drücken den Kurs in Richtung Verlaufstief 

Der seit dem 04. Juli eingeleitete untergeordnete Abwärtstrend belastet den DAX. Es gelingt ihm nicht, sich nachhaltig nach oben zu lösen. Stattdessen drücken die Bären den Index beim Erreichen eines neuen Tageshochs seit zwei Handelstagen stetig wieder nach unten. Damit entfaltet das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik trotz der bereits überverkauften Lage weiterhin seine Wirkung. Eine weitere markante Bestätigung für fallende Kursnotierungen wird durch das zwischen dem 01. Juli und 09. Juli etablierte Island Gap geliefert. Dieses Chartmuster sorgt theoriegemäß für eine Abwärtswelle, welche sich über einen mittelfristigen Zeithorizont erstrecken kann.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung einer „GD Unterstützung“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 31%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Der DAX dürfte bei seiner Korrekturbewegung als erstes den Haltebereich zwischen dem GD 50 bei 12.211 Punkten und dem Verlaufstief vom 26. Juni bei 12.187 Punkten (Unterstützung 1) anvisieren. Sobald diese Support-Zone auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wurde, könnte es zu einer beschleunigten Verkaufswelle in Richtung des lokalen Minimums vom 18. Juni bei 11.986 Punkten (Unterstützung 2) kommen. An diesem Kursniveau konnte der DAX zu jener Zeit eine dynamische Aufwärtsbewegung starten, welche nur rund zwei Wochen später in einem Ausbruch auf ein neues Jahreshoch münden sollte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.862,25 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.82,25 Punkten. Der Hebel liegt am 23.07.2019 um 07:15 Uhr bei 7,87. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.487 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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