Tägliche DAX-Analyse zum 28.11.2019: Ehemalige Barriere löst neue Distribution aus

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 28.11.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.256 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Gap Up führt Index in ehemalige Distributionszone
  • Slow Stochastik weist Kaufsignal aus
  • Long mit Zielzone bei 13.309 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6HEL)
DAX-Analyse zum 28. November 2019 per Video



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  • Widerstand bei 13.309 Punkten im Visier
    Die Aufwärtsbewegung des deutschen Börsenbarometers verläuft momentan schwerfälliger, als es noch im Oktober der Fall war. So konnte der DAX in den letzten drei Handelstagen zwar jeweils höher in den Handel starten, doch die Anschlusskäufe während des Tages blieben dann aus. Stattdessen gab es jeweils am Vormittag einen Pullback, welcher erst am Nachmittag wieder aufgefangen wurde. Gestern wurde die Aufwärtswelle dann auch noch durch eine ehemalige charttechnische Hürde in der Kursregion vom Verlaufshoch des 12. Novembers bei 13.309 Punkten (Widerstand 1) aufgehalten. Der positive Einfluss der starken ökonomischen Indikatoren aus den USA blieb somit für den DAX weitestgehend ohne Folgen. Heute dürfte diese Distributionszone in einem zweiten Anlauf anvisiert werden. Als Bestätigung für diese Einschätzung fungiert das intakte Kaufsignal der Slow Stochastik, welches erst an diesem Dienstag generiert wurde. Wenn die Kursentwicklung erneut am dauerhaften Breakout scheitern sollte, könnte weiterer kurzfristiger Verkaufsdruck entstehen. Gelingt hingegen der nachhaltige Aufschwung, dann dürfte das 52 Wochenhoch bei 13.378 Punkten (Widerstand 2) angesteuert werden. Es liegt derzeit genau am oberen Bollinger Band, wodurch die Widerstandswirkung noch erhöht werden könnte. Es wurde zuletzt am 19. November berührt. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 13.110 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax
Präferiertes Szenario: Slow Stochastik bestärkt die Aufwärtsbewegung

Am Mittwoch ist der DAX mit einem Gap Up um +0,4% in den Handel gestartet. Zwar wurde die bullishe Tendenz durch das Gap Closing wieder abgemildert, doch der Schlusskurs lag ebenfalls über dem Niveau des Vortages. Eine weitere Bestätigung für steigende Kursnotierungen wird durch das intakte Kaufsignal der Slow Stochastik generiert. Dieses ist seit Dienstag aktiv und dürfte die Marktteilnehmer tendenziell zu Käufen verleiten.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Gestern konnte der DAX sich bereits in die Kursregion vom Hoch des 12. November bei 13.309 Punkten (Widerstand 1) bewegen. Diese Distributionszone dürfte heute erneut anvisiert werden und könnte damit als Stimmungsprobe für den Kursverlauf der kommenden Handelstage werden. Erst wenn die Kursregion auf Tagesschlusskursbasis überschritten wird, dürfte die Aufwärtswelle eine neue Dynamik in Richtung des 52 Wochenhochs bei 13.378 Punkten (Widerstand 2) entfalten. Dieses wurde am 19. November nach einem schnellen Spike nach oben markiert. Die Widerstandswirkung dieser Kursregion wird noch dadurch verstärkt, dass sie sich in unmittelbarer Nähe zum oberen Bollinger Band liegt. Ein dauerhaft Breakout über diese charttechnische Hürde wäre dementsprechend ein starkes Zeichen für eine Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.490,83 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6HEL)* mit einem Basispreis von 11.490,83 Punkten. Der Hebel liegt am 28.11.2019 um 07:15 Uhr bei 7,32. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 13.110 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären bereiten Konter an Distributionszone vor

Gestern konnte das Börsenbarometer ein neues Verlaufshoch im Chartbild etablieren. Dieses lag in der Kursregion des Verlaufshochs vom 12. November. Von dort startete damals eine technische Gegenreaktion, welche den Index bis zum GD 20 gedrückt hat. In den kommenden Handelstagen wäre eine ähnliche Kursreaktion denkbar, weil der DAX sich derzeit nur schwerfällig nach oben bewegt. Die Kursverluste am Morgen der letzten drei Handelstage liefen zeitlich sehr viel schneller ab und konnten eine höhere Schwankungsbreite erzeugen. Diese bearishe Tendenz könnte heute weitere Marktteilnehmer zum Verkauf animieren und damit Druck auf den Index ausüben.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 34%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald die Kursverluste sich ausweiten und der GD 20 bei 13.183 Punkten unterschritten wurde, dürfte der Verkaufsdruck den DAX bis in Richtung des ersten Support-Levels befördern. Dieses liegt am Tief vom 06. November bei 13.110 Punkten (Unterstützung 1). Wenn die Abwärtswelle an Dynamik gewinnen sollte, wären nach dem Breakdown weitere Kursrücksetzer bis zum unteren Bollinger Band vorstellbar. Dieses liegt derzeit nahezu auf dem gleichen Kursniveau, wie das Hoch vom 28. Oktober, bei 12.987 Punkten (Unterstützung 2). Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.777,01 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8ML2)* mit einem Basispreis von 14.777,01 Punkten. Der Hebel liegt am 28.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,95. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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