Tägliche DAX-Analyse zum 29.07.2019: Kursstabilisierung nach Inside-Day

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 29.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.401 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Stabilisierungstendenz durch Inside-Day vom Freitag
  • Erholungsbewegung bei Anstieg über GD 20 (aktuell bei 12.433 Punkten)
  • Long mit Zielzone am Jahreshoch bei 12.656 Punkten
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSS)
DAX-Analyse zum 29. Juli 2019 per Video



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Erholungsbewegung bis 12.656 Punkten
Am Donnerstag ist die am 18. Juli gestartete Erholungsbewegung vom DAX nach den Äußerungen von Mario Draghi zur Geldpolitik der EZB ins Stocken geraten. Erst am Freitag wurden erste Stabilisierungstendenzen durch einen Inside-Day im Chartbild erkennbar. In dieser Woche wird die FED in den Fokus der Anleger geraten. Sie wird ihre Zinsentscheidung und Einschätzung zur konjunkturellen Lage der USA am Mittwoch bekanntgeben. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal um +2,1% angestiegen ist und die Analysten nur von einem Anstieg um +1,8% ausgegangen sind, dürfte die FED die konjunkturelle Lage der USA weiterhin als stabil einstufen. Für den DAX gehen wir nach den ersten bullischen Tendenzen über dem Support-Niveau bei 12.357 Punkten (Unterstützung 1) vom Freitag von weiter steigenden Kursnotierungen aus. Um die Kursentwicklung nachhaltig in Richtung des am 04. Juli markierten Jahreshochs bei 12.656 Punkte (Widerstand 1) zu befördern, muss in den kommenden Handelstagen die durch den GD 20 bei 12.433 Punkten gegebene Barriere nachhaltig überschritten werden. Sobald dies gelungen ist, sollte ein charttechnischer Breakout neue Marktteilnehmer zu Käufen verleiten. Diese dürften den deutschen Leitindex anschließend bis zur nächsten Distributionszone bei 12.741 Punkte (Widerstand 2) führen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.187 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Kursentwicklung steuert auf Ausbruch über GD 20 zu

Am Freitag konnte der DAX die Korrekturbewegung vom Vortag in einem Inside-Day verarbeiten. Dabei ist die Erholungsbewegung temporär unterhalb vom GD 20 bei 12.433 Punkten zum Erliegen gekommen. Erst wenn die Bullen den deutschen Leitindex wieder dauerhaft über diese charttechnische Barriere führen können, dürften Anschlusskäufe einsetzen.

Statistisch ist in den nächsten 6 Handelstagen nach der Ausbildung einer „Slow Stochastik Long“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die erste Zielzone des mittelfristig intakten Aufwärtstrends befindet sich am Jahreshoch vom 04. Juli bei 12.656 Punkten (Widerstand 1). Wenn die Aufwärtsbewegung genügend Kraft aufbringen kann, um die Hürde zu durchbrechen, wären Anschlusskäufe bis zum lokalen Maximum vom 07. August 2018 bei 12.741 Punkten (Widerstand 2) vorstellbar. Allerdings notiert diese Widerstandszone derzeit noch über dem oberen Bollinger Band, wodurch die Distributionswirkung der Kursregion zwischen den beiden Widerstandsmarken noch verstärkt werden dürfte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.782,36 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSS)* mit einem Basispreis von 10.782,36 Punkten. Der Hebel liegt am 29.07.2019 um 07:15 Uhr bei 7,50. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.187 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bearish Engulfing markiert charttechnische Kehrtwende 

Der DAX hat am Donnerstag ein Bearish Engulfing ausgelöst. Dieses Chartmuster deutet eine negative Trendumkehr an und besteht aus zwei Kerzen. Die erste Tageskerze ist dabei klein und grün. Die zweite Kerze ist rot und umschließt die grüne Candle vom Vortag komplett. Sollte der deutsche Leitindex heute erneut Schwächetendenzen aufweisen, könnte die Abwärtsbewegung fortgesetzt werden. Gleichzeitig würden die Bären noch ein bestätigendes Verkaufssignal durch die Signallinien der Slow Stochastik erhalten.

Statistisch ist in den nächsten 6 Handelstagen nach der Ausbildung einer „Slow Stochastik Long“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Am Freitag konnte die Kursentwicklung sich über dem Tagestief vom 23. Juli bei 12.357 Punkten (Unterstützung 1) festigen. Sobald neuer Verkaufsdruck aufkommt, dürfte dieser Haltebereich erneut auf die Probe gestellt werden. Wenn er die Korrekturbewegung dann nicht mehr aufhalten kann, dürften Anschlussverkäufe bis in Richtung 12.187 Punkten (Unterstützung 2) einsetzen. An diesem Kursniveau notiert das Tagestief vom 26. Juni. Zuletzt wurde am 18. Juli eine Abwärtswelle an diesem Support-Niveau aufgefangen, weswegen die Marktteilnehmer genau auf die Kursentwicklung in der Region achten dürften. Die unterstützende Wirkung des Support-Levels wird noch dadurch verstärkt, dass die Kursmarke im überverkauften Bereich unterhalb vom Bollinger Band liegt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.855,59 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.855,59 Punkten. Der Hebel liegt am 29.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,65. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.656 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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