Aktien-Qualitätscheck
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“Putting money into stocks and counting on having nice profits in a year or two is just like betting on red or black at the casino. What the market’s going to do in one or two years, you don’t know.” (Peter Lynch)

Michael Seibold stammt aus dem Süden von Bayern. Seine erste Aktie hat er bereits im Alter von 13 Jahren erworben.

Schon früh wusste er, dass die Börse einen Raum in seinem Leben haben wird. Mit 16 Jahren begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann.

Dabei konnte er sein Wissen vertiefen und hatte immer mehr Spaß mit dem Handeln.

Mittlerweile ist er als Trader und Investor unterwegs. Da auch der Sport in seinem Leben eine große Rolle spielt, hat er nochmals eine Ausbildung begonnen.

Nach dem Bankkaufmann kam der Physiotherapeut. Mittlerweile studiert er noch Osteopathie nebenbei, um zusätzliches Wissen im Gesundheitssektor zu generieren.

Die Börse bleibt jedoch immer Bestandteil seines Lebens und führt dies mittlerweile noch nebenberuflich aus.', 'description_short' => 'Michael Seibold ist freier Mitarbeiter bei TraderFox und sieht sich als ein Investor mit weitem Anlagehorizont.

Er hält nichts auf Prognosen die Zukunft vorherzusagen, sondern setzt auf Unternehmen mit vielversprechenden Wachstumsaussichten.

Die Börse ist auf kurze Zeit nicht rational, denn Kurse können weit unter als auch weit über dem inneren Wert eines Unternehmens liegen.

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Deswegen möchte ich Ihnen heute einen der größten Ölmultis vorstellen, den es seit über 100 Jahren gibt und seit 74 Jahren ununterbrochen Dividenden zahlt und diese seitdem nicht mehr gekürzt hat – im Gegenteil sogar stetig erhöht hat. Die Rede ist von dem englisch-niederländischen Konzern Royal Dutch Shell. Viele Verbraucher dürften mit diesem Namen besonders die Shell-Tankstellen verbinden, die beinahe an jedem größeren Ort vorzufinden sind.

Doch kann Royal Dutch Shell weitaus mehr, als nur Tankstellen zu betreiben. Man ist einerseits in der Förderung, dem sogenannten Up-Stream-Bereich, tätig, als auch andererseits im klassischen Down-Stream-Bereich, wo es vordergründig um den Verkauf von Ölprodukten geht. Außerdem ist der Ölmulti mittlerweile nach der Übernahme der BG-Group eine bedeutende Größe im Erdgasbereich, was die Produktvielfalt im Terrain der fossilen Brennstoffe noch erweitert hat. Die BG-Group hat man 2016 für 53 Milliarden US-Dollar erworben. In der Zeit ist der Ölpreis um rund 30 Prozent gefallen, weshalb Shell viel Kritik der Überzahlung für die Akquisition erhielt. Allerdings konnte Shell die Gesamtproduktion dadurch erheblich steigern.

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https://reports.shell.com/investors-handbook/2018/company-overview/our-businesses-and-organisation.html

Größte Cashcow Europas

Während des Abschwunges des Ölpreises 2014-2017 hat der Ölmajor seine Betriebskosten drastisch reduzieren können und seinen Fokus auf kostengünstige Fässer verlagert. Deshalb kann Shell weitaus profitabler bei niedrigerem Ölpreis wirtschaften. Im Jahr 2018 erzielte Shell einen Rekordwert im Free Cashflow von über 30 Milliarden USD. Auch in den nächsten Jahren wird von ähnlichen Werten ausgegangen, obwohl die Öl -und Erdgaspreise gesunken sind.

Überdurchschnittliche Dividendenrendite

Shell kann auf eine bewundernswerte Dividendenhistorie zurückgreifen. Seit dem zweiten Weltkrieg, also seit 74 Jahren hat der niederländisch-britische Konzern keine Dividende mehr gesenkt und regelmäßig ausgeschüttet. Dies ist eine makellose Dividendenbilanz und ein Beweis für langfristig strategische Vision des Konzerns. Mit einer 6,3 prozentigen Dividendenrendite schüttet Shell quartalsweise aus. Seit 2005 konnte die Dividende verdoppelt werden. Durch die hohe Finanzkraft hat das Management noch genügend Spielraum für weitere Erhöhungen. Bei einem derzeitigen Cashflow von 30 Milliarden werden ca. 15 Milliarden USD an Dividenden gezahlt. Außerdem findet bereits ein Aktienrückkaufprogramm von 25 Milliarden USD bis Ende 2020 statt.

sa2

Energie in der Zukunft

Weltweit wird zukünftig wesentlich mehr Energie benötigt, die eine steigende Bevölkerungspyramide mit entsprechend steigendem Lebensstandard erfordert. Auch müssen zur Bekämpfung des Klimawandels immer mehr kohlenstoffärmere Quellen erschlossen werden. Shell hat sich seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie vorbereitet. Schließlich will man auch hier einen Teil vom Kuchen abbekommen. Auch wird Erdgas eine wesentliche Rolle beim Bau einer nachhaltigen Energiezukunft spielen, insbesondere bei der Stromerzeugung, wo Erdgas im Vergleich zur Kohle nur ungefähr halb so viel CO2 verbraucht. Auch kann der Ersatz eines Kohlekraftwerks durch ein Gaskraftwerk mit CCS die CO2-Emissionen um bis zu 90 % verringern. Außerdem ist Shell bei der Produktion von kohlenstoffarmen Biokraftstoffen und Wasserstoff beteiligt. Auch im Bereich der Windkraftenergie hat man seit über einem Jahrzehnt in neun Projekten in Nordamerika und Europa Erfahrung gesammelt.

Fazit:
Ein Blick auf den Chart lässt die starke Abhängigkeit vom Ölpreis erkennen. Jedoch wird zukünftig auch immer mehr in alternative Energieerzeugungsprodukte und Forschung investiert, um etwas unabhängiger vom Öl zu werden. Aufgrund der steigenden Weltbevölkerung sowie steigenden Ansprüchen wird es auch noch viele Jahrzehnte die Ölproduktion geben und damit für weiterhin hohe Mittelzuflüsse sorgen. Vor allem für Einkommensinvestoren erscheint der Ölmulti attraktiv bewertet und beruhigt bei relativ konstanten Börsenkursen in unsicheren Zeiten die Nerven eines jeden Anlegers.

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Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.

Bis zur nächsten spannenden Story,
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Dividendenmajor als Basisinvestment in unsicheren Börsenzeiten?

Michael Seibold ist als freier Redakteur beschäftigt. Artikel von freien Redakteuren stellen deren eigene Meinung dar und müssen mit der von aktien nicht korrespondieren.
“Investiere nur in Dinge, die du verstehst“ lautet eine bekannte Börsenweisheit von Warren Buffet. Insbesondere in ihren Anfängen wird Investoren geraten, in bekannte Namen oder geläufige Produkte ihr Kapital aufzuwenden. Vor allem in unsicheren Börsenzeiten kann es Sinn machen, in Werte zu investieren, die nicht so schwankungsanfällig sind und auf die doch keiner verzichten kann.

Deswegen möchte ich Ihnen heute einen der größten Ölmultis vorstellen, den es seit über 100 Jahren gibt und seit 74 Jahren ununterbrochen Dividenden zahlt und diese seitdem nicht mehr gekürzt hat – im Gegenteil sogar stetig erhöht hat. Die Rede ist von dem englisch-niederländischen Konzern Royal Dutch Shell. Viele Verbraucher dürften mit diesem Namen besonders die Shell-Tankstellen verbinden, die beinahe an jedem größeren Ort vorzufinden sind.

Doch kann Royal Dutch Shell weitaus mehr, als nur Tankstellen zu betreiben. Man ist einerseits in der Förderung, dem sogenannten Up-Stream-Bereich, tätig, als auch andererseits im klassischen Down-Stream-Bereich, wo es vordergründig um den Verkauf von Ölprodukten geht. Außerdem ist der Ölmulti mittlerweile nach der Übernahme der BG-Group eine bedeutende Größe im Erdgasbereich, was die Produktvielfalt im Terrain der fossilen Brennstoffe noch erweitert hat. Die BG-Group hat man 2016 für 53 Milliarden US-Dollar erworben. In der Zeit ist der Ölpreis um rund 30 Prozent gefallen, weshalb Shell viel Kritik der Überzahlung für die Akquisition erhielt. Allerdings konnte Shell die Gesamtproduktion dadurch erheblich steigern.

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Größte Cashcow Europas

Während des Abschwunges des Ölpreises 2014-2017 hat der Ölmajor seine Betriebskosten drastisch reduzieren können und seinen Fokus auf kostengünstige Fässer verlagert. Deshalb kann Shell weitaus profitabler bei niedrigerem Ölpreis wirtschaften. Im Jahr 2018 erzielte Shell einen Rekordwert im Free Cashflow von über 30 Milliarden USD. Auch in den nächsten Jahren wird von ähnlichen Werten ausgegangen, obwohl die Öl -und Erdgaspreise gesunken sind.

Überdurchschnittliche Dividendenrendite

Shell kann auf eine bewundernswerte Dividendenhistorie zurückgreifen. Seit dem zweiten Weltkrieg, also seit 74 Jahren hat der niederländisch-britische Konzern keine Dividende mehr gesenkt und regelmäßig ausgeschüttet. Dies ist eine makellose Dividendenbilanz und ein Beweis für langfristig strategische Vision des Konzerns. Mit einer 6,3 prozentigen Dividendenrendite schüttet Shell quartalsweise aus. Seit 2005 konnte die Dividende verdoppelt werden. Durch die hohe Finanzkraft hat das Management noch genügend Spielraum für weitere Erhöhungen. Bei einem derzeitigen Cashflow von 30 Milliarden werden ca. 15 Milliarden USD an Dividenden gezahlt. Außerdem findet bereits ein Aktienrückkaufprogramm von 25 Milliarden USD bis Ende 2020 statt.

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Energie in der Zukunft

Weltweit wird zukünftig wesentlich mehr Energie benötigt, die eine steigende Bevölkerungspyramide mit entsprechend steigendem Lebensstandard erfordert. Auch müssen zur Bekämpfung des Klimawandels immer mehr kohlenstoffärmere Quellen erschlossen werden. Shell hat sich seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie vorbereitet. Schließlich will man auch hier einen Teil vom Kuchen abbekommen. Auch wird Erdgas eine wesentliche Rolle beim Bau einer nachhaltigen Energiezukunft spielen, insbesondere bei der Stromerzeugung, wo Erdgas im Vergleich zur Kohle nur ungefähr halb so viel CO2 verbraucht. Auch kann der Ersatz eines Kohlekraftwerks durch ein Gaskraftwerk mit CCS die CO2-Emissionen um bis zu 90 % verringern. Außerdem ist Shell bei der Produktion von kohlenstoffarmen Biokraftstoffen und Wasserstoff beteiligt. Auch im Bereich der Windkraftenergie hat man seit über einem Jahrzehnt in neun Projekten in Nordamerika und Europa Erfahrung gesammelt.

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Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.

Bis zur nächsten spannenden Story,
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