Apple muss das Rad gar nicht neu erfinden

Gastbeiträge Christian-Hendrik Knappe 157 Leser
Einmal mehr wird Apple das Rad nicht neu erfinden. Allerdings hat das Unternehmen mit dem iPhone, iPad oder iPod gezeigt, dass dies gar nicht notwendig ist, um große Erfolge zu feiern.

Am Dienstag, den 30. April 2019 wird Apple seine neusten Quartalsergebnisse vorlegen. Investoren dürften mit Spannung auf die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende März) schauen. Allerdings gilt der Blick der Anleger im Fall des Konzerns mit Apfel im Logo derzeit nicht nur einem einzigen Quartalsbericht. Der langfristige Horizont dürfte derzeit eher im Fokus stehen. Apple hat spätestens mit seiner Keynote vom 25. März 2019 einen umfangreichen Wandel in die Wege geleitet. Der iPhone-Konzern möchte sich von Smartphone-Verkäufen unabhängiger machen und zu einem Anbieter einer Reihe von Dienstleistungen werden.

In Zukunft möchte das Unternehmen vor allem mit einem eigenen Video-Streamingdienst „Apple TV+“ ins Rennen gehen. Dieser soll Nutzern Zugriff auf exklusive selbstproduzierte Sendungen, Filme und Dokumentationen bieten. Allerdings ließ Apple Anleger und Fans in Bezug auf den Preis oder die konkreten Inhalte des neuen Dienstes weitgehend im Unklaren. Zumindest konnte das Unternehmen mit bekannten Filmemachern wie J.J. Abrams und Steven Spielberg sowie Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon aufwarten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich Apple in einem Bereich schlagen wird, der mit Netflix, Amazon Prime Video oder Disney schon heute sehr umkämpft ist.

Apple verlässt sich daher nicht nur auf „Apple TV+“. Mit „Apple Arcade“ wird das Unternehmen einen Abo-Service für Videospiele für Mobilgeräte und Desktoprechner anbieten. „Apple News+“ soll wiederum eine Art Netflix für Medieninhalte sein und den Nutzern für 9,99 US-Dollar im Monat Zugang zu Zeitungen und Zeitschriften ermöglichen. Darüber hinaus widmet sich Apple mit der Apple-Kreditkarte dem Thema Zahlungsverkehr.

Die ersten Reaktionen auf die jüngste Apple-Keynote fielen nicht gerade überschwänglich aus. Das Unternehmen hatte keine weltbewegenden Sensationen parat, während man Anlegern und Fans in einigen Punkten nicht allzu viele Informationen lieferte. Bei einem zweiten Hinsehen fielen die Reaktionen offenbar etwas positiver aus. Schließlich konnte Apple dank des jüngsten Kursanstiegs der Apple-Aktie zwischenzeitlich sogar den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt zurückerobern. Anleger dürften sich daran erinnert haben, dass Apple weder das Tablet noch das Smartphone erfunden hat, jedoch mithilfe des iPads und vor allem mit dem iPhone das erste private Unternehmen wurde, das bei der Marktkapitalisierung die Marke von 1 Billion US-Dollar knacken konnte. Zumal Apple heute mit einer Basis von rund 1,4 Milliarden aktivierten Apple-Geräten und damit potenziell genauso vielen Nutzern seiner Dienstleistungsangebote aufwarten kann.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DC18ZU) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,91 , die Barriere bei 158,45 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS8Z6N, aktueller Hebel 4,78, Barriere bei 231,55 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.

Stand: 08.04.2019

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