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Hugo Boss setzt auf einen Jahresendspurt

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Nachdem Hugo Boss Anleger Anfang Oktober noch mit einer Gewinnwarnung enttäuscht hatte, verspricht der Modekonzern eine schnelle Besserung. Es bleibt jedoch die Frage, ob das gesamtwirtschaftliche Umfeld dabei mitspielen wird.

Am 10. Oktober 2019 platzte Hugo Boss mit den vorläufigen Ergebnissen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres und einer Gewinnwarnung heraus. Dafür hatte das MDAX-Unternehmen die anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten verantwortlich gemacht. Insbesondere in Nordamerika trübte sich das Marktumfeld im Verlauf des dritten Quartals weiter ein.

Zudem würden die politischen Unruhen und Demonstrationen das Geschäft in Hongkong beeinträchtigen. Damit hatte der Modekonzern bei Anlegern für eine Enttäuschung gesorgt, da dem französischen Luxusgüterkonzern LVMH solche Effekte zuvor nichts ausgemacht hatten und er sein Wachstumstempo im dritten Quartal sogar steigern konnte. Allerdings hat Hugo Boss eine baldige Besserung in Aussicht gestellt.

Im Zuge der Bekanntgabe der Ergebnisse zum dritten Quartal am 5. November hieß es, dass das Management für das Schlussquartal neben einem Umsatzwachstum auch einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses erwartet. Dazu soll laut Konzernangaben insbesondere der eigene Einzelhandel beitragen. Hier erwartet die Geschäftsführung im Schlussquartal vor allem positive Effekte aus der Intensivierung von Partnerschaften mit Onlinehändlern im Konzessionsmodell sowie aus der fortlaufenden Modernisierung des Storenetzwerks. Dabei genießt das vierte Quartal aufgrund des Weihnachtsgeschäfts im Handel eine ganz besondere Bedeutung.

Für das Gesamtjahr 2019 bleibt es bei der am 10. Oktober angepassten Prognose. Der Konzernumsatz soll auf währungsbereinigter Basis im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen. Zudem wird das 2109er-EBIT bei 330 bis 340 Mio. Euro gesehen. Zuvor wollte Hugo Boss den Vorjahreswert von 347 Mio. Euro im hohen einstelligen Prozentbereich steigern. Zwischen Juli und September 2019 lagen die Umsatzerlöse bei 720 Mio. Euro. Ein Anstieg von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich um 13 Prozent auf 80 Mio. Euro. Neben dem geringer als erwartet ausgefallenem Umsatzwachstum trugen hierzu laut Unternehmensangaben auch höhere operative Aufwendungen bei.

Hugo Boss trifft die Marktschwäche zu einer Unzeit. Es ist nicht lange her, dass der Konzern ein Effizienzprogramm auflegen musste. Dieser Umbau läuft noch immer. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der kontinuierlichen Optimierung des weltweiten Einzelhandelsnetzwerks. Zudem kommt dem Onlinevertrieb eine wachsende Bedeutung zu, genauso wie dem chinesischen Markt. Dies zeigt sich daran, dass die Marke BOSS im Oktober erstmals seit 2013 wieder mit einer Fashion Show in Shanghai vertreten war.

Anleger scheinen die Gewinnwarnung Anfang Oktober relativ schnell verdaut zu haben. Die Hugo Boss-Aktie konnte sich schnell stabilisieren. Allerdings ist der MDAX-Wert noch weit von einer steilen Erholungsrallye entfernt. Sollte es jedoch tatsächlich zu einer Belebung des Geschäfts im wichtigen Weihnachtsquartal kommen, dürfte dies für neuen Schwung sorgen, so lange sich die Konjunktur nicht noch entschieden weiter abkühlt.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Hugo Boss-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE3HEC) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,08, die Barriere bei 28,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DC2TTK, aktueller Hebel 1,52, Barriere bei 62,50 Euro) auf fallende Kurse der Hugo Boss-Aktie setzen.

Stand: 05.11.2019

© Deutsche Bank AG 2019
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