GRENKE – Jetzt heißt es auf Stärke zu achten!

Die Angst kehrt zurück an die Märkte. Das wird keine gute Handelswoche sein – so viel ist schon jetzt klar. Guter Rat ist nun wieder teuer. Die Verunsicherung der Privatanleger wird mit jedem schlechten Börsentag zunehmen. Irgendwann kommt dann Panik auf und alle schmeißen wahllos ihre Depotposition in den Markt – egal zu welchem Preis. Bloß raus und weg damit. Interessanterweise lehrt die Vergangenheit ja, dass dann das Tief bald erreicht ist. Spätestens dann, wenn Börse wieder ein großes Thema in der Bild-Zeitung ist, sollte die Korrektur ihr Ende finde. Es war schon so oft so, dass man das den „Bild-Zeitungs-Indikator“ nennt.

Noch ist es nicht soweit. Was tun also? Es schadet an der Börse nie, die guten Aktien möglichst lange im Depot zu behalten und bei Rohrkrepierern frühzeitig die Reißleine zu ziehen. Woran erkennt man denn nun die Guten? Am guten  Chart – das sollte doch wohl klar sein. Wenn eine Aktie seit Wochen und Monaten abwärts tendiert, dann wird sie wahrscheinlich in einem schlechten Gesamtmarkt wichtige Unterstützungen reißen.

Ignoriert eine Aktie hingegen die allgemeine Marktschwäche weitgehend, dann spricht man von relativer Stärke. Solche Aktien muss man nicht aus dem Depot werfen. Denn oft zählen diese Titel zu den ersten Werten, die voll durchstarten, wenn der Markt dreht. So sollte der Chart einer starken Aktie nun aussehen:
grenke01-oktober2018

Kursverlauf von GRENKE seit 2009

Die Aktie von GRENKE ist noch immer voll im Aufwärtstrend. Seit 2009 arbeitet sich der Titel in immer neue ungekannte Höhen vor. Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass das immer so weiter geht. Aber es ist ein viel besserer Chart als der von vielen anderen Titeln, die gerade Trendwende-Formationen ausbilden.

Was spricht derzeit für GRENKE? Laut Börse Online weiß der Leasing-Spezialist für IT-Geräte mit einer konstant steigenden Ertragskraft zu überzeugen. Außerdem zeige sich der Konzern aktionärsfreundlich, wenn es um die Dividendenpolitik gehe. Im Zeitraum von 2015 bis 2017 habe GRENKE die operative Marge von 37,3 auf 50,0 % steigern können. Betrachte man die zurückliegenden acht Jahre, dann sei der Gewinn je Aktie um mehr als das Vierfache gestiegen, die Dividende sei von 0,20 auf 0,58 Euro angehoben worden.

Auch bei den in den nächsten Tagen anstehenden Zahlen für das 3. Quartal sei von guten Eckdaten auszugehen. Schließlich habe sich bereits im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres das Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr beschleunigt. GRENKE verzeichne dank des dauerhaft niedrigen Zinsniveaus in Europa ein starkes Neugeschäft. Neuanschaffungen in der Unternehmens-IT lassen sich schließlich aktuell sehr günstig fremdfinanzieren. Aber auch GRENKE profitiere vom niedrigen Zins. Die Kosten für die Refinanzierung sinken natürlich auch dadurch. Auftretende Rücksetzer dürften laut Börse Online gute Einstiegschancen bei dem SDAX-Titel sein. Die Experten raten mit einem Kursziel von 125 Euro zum Kauf (25 % Potenzial).

grenke02-oktober2018

 

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Bildherkunft:  GRENKE


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