Infineon – Lange dürfte der Profiteur der Elektromobilität nicht mehr unter 20 Euro zu haben sein

Das Thema Elektromobilität wird heiß diskutiert. Für manche ist die Technologie noch nicht die dringend gesuchte Antwort auf ein Ende der Verbrennungsmotoren, weil sie anzweifeln, dass die E-Autos wirklich so viel besser für die Klimabilanz sind, wie angenommen. Für andere besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass Stromern auf den Straßen die Zukunft gehört. Womöglich haben die Befürworter recht, denn der Wandel vom Verbrennungsmotor zum E-Auto ist politisch gewollt und daher wohl kaum noch aufzuhalten.

Daher sollte man sich – egal ob E-Auto-Befürworter oder  -Gegner – mit den großen Profiteuren dieses Wandels beschäftigen. Zumindest als Aktionär dürfte daran kein Weg vorbeiführen. Schließlich soll das Depot ja wachsen. Und man müsse laut Der Aktionär nicht weit suchen, um einen Konzern zu finden, der als Schlüssellieferant für zahlreiche Bereiche des neuen Megatrends Elektromobilität gilt. Gleich im DAX werde man fündig mit dem Halbleiterkonzern Infineon.

Die Chips der Münchner seien schon jetzt weitverbreitet. Künftig dürfe es kein Auto auf dieser Welt geben, das elektronisch oder autonom ohne Infineon-Technik fahre. Zusätzlich profitiere Infineon auch noch als Lieferant von Leistungshalbleitern beim Aufbau der nötigen Lade-Infrastruktur. Bis 2025 dürfe die Zahl der Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf weltweit 21 Millionen zulegen. Für Infineon dürfe das eine Wachstumsbeschleunigung sein, denn bislang liege der Wert an Halbleitern je Autos mit Verbrennungsmotoren bei rund 17 USD. Schon bei einem Hybrid-Fahrzeug steige der Wert der verbauten Halbleiter aus 317 USD. Beim richtigen E-Auto sei von Leistungshalbleitern im Wert von 455 USD je Fahrzeug auszugehen.

Für Infineon dürfe das Thema Elektromobilität ein wahrer Wachstumsmotor werden. Nicht nur der Bedarf an Leistungshalbleitern in den Fahrzeugen sorge für Schub, auch die Investitionen in die Lade-Infrastruktur. Außerdem sei Infineon auch bei der regenerativen Stromerzeugung aus Wind und Sonne ein wichtiger Partner. Und der generelle Trend zu mehr Fahrerassistenzsystemen treibe die Nachfrage nach Leistungshalbleitern ebenfalls. Für Der Aktionär ist die Aktie unter 20 Euro daher zweifelsfrei ein Kauf. Das Kursziel lautet 25 Euro (26 % Potenzial).

Auch für die Deutsche Bank ist die Aktie von Infineon mit einem Kursziel von 25 Euro ein Kauf. Der DAX-Titel wurde kürzlich  auf die Liste der „German Stock Ideas“ aufgenommen. Auch für Analyst Uwe Schupp zählt Infineon zu den großen Profiteuren der kommenden Megatrends in der Autobranche (Elektromobilität, autonomes Fahren). Stark sei der Konzern auch als Lieferant von Strommanagement-Halbleitern. Diese Wachstumstreiber dürften sich viele Jahre positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

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Bildherkunft: Infineon


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