Verheerende Performance-Bilanz aktiv gemanagter Fonds lässt die regelbasierten Depotkonzepte von TraderFox glänzend dastehen

Wir bei TraderFox glauben fest daran, dass bei der Kapitalanlage in Aktien nur ein systematisches Investieren langfristig zum Erfolg führen kann. Dass diese Vorgehensweise tatsächlich funktioniert, demonstrieren unsere regelbasierten Depotkonzepte. Denn die kommen durch die Bank für die vergangenen 20 Jahre auf eine überdurchschnittlich gute Wertentwicklung. Beim so genannten Neo-Darvas mit Pivotal-News-Points-Konzept beläuft sich beispielsweise das von 1999 bis 2019 eingefahrene Plus im Schnitt auf 24,90 % p.a.

Die meisten institutionellen Investoren versuchen natürlich ebenfalls systematisch beim Investieren vorzugehen. Nur scheint das nicht die erhofft konstant guten Ergebnisse zu bringen. Zumindest drängt sich dieser Schluss beim Blick auf die Anlageergebnisse der aktiv gemanagten Aktienfonds auf. Denn deren Bilanz gegenüber ihrem jeweiligen Vergleichsmaßstab fällt ziemlich verheerend aus. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie von S&P Dow Jones Indices zu dem Thema, die bezeichnenderweise den Titel „Unzuverlässige Anlagestrategien“ (im Original: Unreliable Investment Strategies) trägt.

Zunächst sei dazu erwähnt, dass S&P Dow Jones Indizes halbjährlich einen Bericht erstellt, in dem die Leistung aktiver Manager mit ihren Vergleichsindizes oder Benchmarks gemessen wird. Der Bericht wird als SPIVA Scorecard bezeichnet (SPIVA steht für S&P Indices versus Active Managers).

Die aktuellen Resultate sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Diese zeigt für 4 verschiedene regionale Aktien-Anlageregionen für ebenfalls 4 Zeiträume, dass die überwiegende Mehrheit der aktiven Aktienfondsmanager mit der Performance ihrer Benchmarks nicht mithalten können. So schneiden etwa bei US-Aktien 97,4 % aller aktiv verwalteten Aktienfonds auf Sicht von 10 Jahren schlechter ab als der Vergleichsmaßstab.

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Basierend auf den ermittelten Ergebnissen kommt Autor James Garcelon, Executive Vice-President und Portfolio Manager vom Shaunessy Investment Council, jedenfalls zu dem Schluss, dass aktives Management von Standardwerten ziemlich sinnlos zu sein scheint.

Bei der Suche nach einer Erklärung landet Garcelon bei 2 potenziellen Hauptfaktoren, die für das schlechte Ergebnis verantwortlich sein dürften. Demnach hat dies zum einen mit Informationseffizienz zu tun und zum anderen mit hohen Portfolioverwaltungsgebühren.

Zum ersten Punkt erinnert Garcelon daran, dass „Stock Picker" früher ihre Vergleichsindizes oft übertroffen hätten. Gelungen sei dies mit Hilfe einer rigorosen Analyse von Finanzinformationen und Gesprächen mit dem Top-Management der Zielunternehmen. Allerdings hätten sich mit der Einführung des Internets und neuen Vorschriften in Bezug auf die selektive Offenlegung von Unternehmensnachrichten längst die Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer verbessert. Heutzutage seien kritische Unternehmensinformationen für alle Investoren ohne Privilegien und mit geringem Aufwand leicht zugänglich. Infolgedessen sei die Marktpreisgestaltung „effizient" geworden. Es gebe nur noch sehr wenige Informationen, die ein aktiver Manager bei großen Standardwerten ausfindig machen könne, was auch nicht andere Marktteilnehmer bereits wüssten.

Gleichzeitig würden aktive Manager in der Regel Anlageverwaltungsgebühren im 1 %-Bereich verlangen. Zudem bewege sich die Portfolioumschlagshäufigkeit auf Sicht eines Jahres oft auf 50 % bis 100 % oder mehr, was die Investitionskosten weiter erhöhe und die Gesamtrendite des Portfolios beeinflusse. Das Endergebnis sei, wie in den Performance-Daten dargestellt, dass ein aktives Management von liquiden Standardaktien nicht mehr effektiv zu gestalten sei. So gesehen ist es gut, dass es unsere regelbasierten Depotkonzepte gibt, denn die haben es wie eingangs geschrieben in den vergangenen 20 Jahren jeweils klar geschafft, ihre Benchmarks deutlich abzuhängen.
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