Aktien-Qualitätscheck
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    'description_full' => 'Mit seiner Philosophie folgt Michael Seibold Peter Lynch, ein Fondmanager mit Ausnahmetalent:

“Putting money into stocks and counting on having nice profits in a year or two is just like betting on red or black at the casino. What the market’s going to do in one or two years, you don’t know.” (Peter Lynch)

Michael Seibold stammt aus dem Süden von Bayern. Seine erste Aktie hat er bereits im Alter von 13 Jahren erworben.

Schon früh wusste er, dass die Börse einen Raum in seinem Leben haben wird. Mit 16 Jahren begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann.

Dabei konnte er sein Wissen vertiefen und hatte immer mehr Spaß mit dem Handeln.

Mittlerweile ist er als Trader und Investor unterwegs. Da auch der Sport in seinem Leben eine große Rolle spielt, hat er nochmals eine Ausbildung begonnen.

Nach dem Bankkaufmann kam der Physiotherapeut. Mittlerweile studiert er noch Osteopathie nebenbei, um zusätzliches Wissen im Gesundheitssektor zu generieren.

Die Börse bleibt jedoch immer Bestandteil seines Lebens und führt dies mittlerweile noch nebenberuflich aus.', 'description_short' => 'Michael Seibold ist freier Mitarbeiter bei TraderFox und sieht sich als ein Investor mit weitem Anlagehorizont.

Er hält nichts auf Prognosen die Zukunft vorherzusagen, sondern setzt auf Unternehmen mit vielversprechenden Wachstumsaussichten.

Die Börse ist auf kurze Zeit nicht rational, denn Kurse können weit unter als auch weit über dem inneren Wert eines Unternehmens liegen.

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irobot-geschichte

https://www.irobot.de/about-irobot/company-information
Handelskrieg zwischen USA und China und Konkurrenz belasten
Die Aktie von iRobot hat ein stark gebeuteltes Jahr hinter sich, in dem die Aktie die Hälfte ihres Wertes verlor. Der Handelskrieg drückt stark auf die Gewinnmargen, da iRobot in China produziert und es somit für den Verbraucher deutlich teurer wird, ein Produkt des Haushaltsroboterherstellers zu erwerben. Seit Mai 2019 werden Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent auf die in China gefertigten Geräte erhoben. Ende Juli hat iRobot dann begonnen, diese Zölle teilweise durch Preiserhöhungen auf seine Konsumenten umzuwälzen. Doch dies hat zu einem regelrechten Einbruch bei den Abverkäufen in August und September hervorgebracht, denn die Konkurrenz hat, anders als vom Marktführer erwartet, ihre Preise nicht angehoben. Aufgrund dieser Tatsache musste iRobot die Preiserhöhungen im Oktober zurücknehmen. Deshalb werden auch in Q4 und 2020 die Margen zurückgehen, wenn sich an der Situation nichts ändert. Die direkten Kosten für den Zoll werden auf 35-40 Millionen USD p.a. geschätzt. iRobot hat begonnen einzelne Bereiche seiner Fertigung von China nach Malaysia auszulagern, um den Zöllen zu entgehen. Das ist allerdings kurzfristig nur für einen kleinen Teil der Produktion möglich. Eine Einigung im Handelskrieg/Reduzierung der Zölle würden also sofort deutlich sichtbare Ergebnisse in den Zahlen zeigen und umgehend zu einer Neubewertung der iRobot-Aktie führen.

iRobot übernimmt bildungsausgerichtetes Unternehmen Root Robotics
Der US-amerikanische Hersteller iRobot gab im Juni diesen Jahres bekannt, ein führendes Unternehmen für Lehrroboter zu übernehmen. Root Robotics wurde vor einigen Jahren an der Harvard University im Rahmen eines Forschungsprojektes gegründet. Das Roboter-Modell “Root“ zielt besonders darauf ab, Kindern das Codieren näherzubringen. Durch den Kauf von Root Robotics steht das Ziel im Vordergrund, langfristig gesehen den Bereich “Robotik“ zu stärken und Schüler, Eltern oder auch Pädagogen ein entsprechendes Bildungsangebot bereit zu stellen. In den USA ist der kleine Robot “Root“ auch auf der Seite von iRobot erhältlich.
Überblick über die Ergebnisse des Q3 2019
Der Umsatz konnte um 9 Prozent auf 289 Millionen USD gesteigert werden. Somit ist das Wachstum rückläufig gegenüber 2018 als man noch um 23 Prozent gewachsen ist. Die operative Marge betrug gute 15 Prozent. Damit erwirtschaftete iRobot 43 Millionen USD operativen Gewinn. Die Bruttomarge betrug im Q3 47 Prozent gegenüber 51 Prozent im Vorjahresquartal, was an den gesenkten Preisen hauptsächlich liegt. Das Ergebnis pro Aktie betrug 1,24 USD, damit hat man nach 9 Monaten bereits 2,27 USD verdient. Für mich sieht das nicht nach einer großen Krise aus, sondern nach einer Wachstums- und Ertragsdelle. iRobot stehen einem Eigenkapital von 622 Millionen USD lediglich Verbindlichkeiten in Höhe von 250 Millionen USD gegenüber.

 

irobot-piotroski-f-score

 

Diversifikation des Produktportfolios schreitet voran
Ein Grund für den starken Kurseinbruch war meiner Ansicht nach auch die in 2018 anhaltende Abhängigkeit vom Staubsaugermarkt. Nur wenn es iRobot dauerhaft gelingt, die Technologieführerschaft immer wieder durch neue marktreife Produkte in verschiedenen Segmenten umzusetzen, kann aus einem One-Trick-Pony ein langfristiges unabhängiges Burggrabenunternehmen werden. So konnte beispielsweise iRobot in den letzten 12 Monaten bei den Braava Wischrobotern erstmals mehr als 100 Millionen USD Umsatz machen. Ein Wachstum von mehr als 20 Prozent in dieser Produktkategorie.

 

roomba-s9-with-clean-base_empty-bag-1braava-jet-m6_resume-1

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Anfang 2020 wird der lang ersehnte Eintritt in den Markt für Rasenmäher-Roboter erwartet. Dieser Markt könnte in einigen Regionen größter als der Staubsauermarkt sein. Der iRobot Terra Rasenmäher bringt eine disruptive bahnbrechende Technologie mit sich, der im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern ohne die Verlegung von Begrenzungskabeln auskommt. 2019 wurde in Deutschland bereits eine Betaphase mit einigen ausgewählten Kunden durchgeführt, um das Produkt 2020 online zu verkaufen. In den USA ist allerdings erst ab 2021 mit größeren Umsätzen zu rechnen. Die Software wird für iRobot immer wichtiger als Unterscheidungsmerkmal fernöstlicher Wettbewerber. Dabei zeichnen iRobot Geräte Bewegungen auf, erstellen eine Karte sind sich so ihrer Umgebung bewusst.

 

irobot-terra-hero-1

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Fazit
Auf Basis der Zahlen der letzten 12 Monate errechnet sich ein KGV von unter 14. Bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden USD in 2019 beträgt der Enterprise Value 1,3 Milliarden USD. Das EV/Sales Verhältnis von 1,1 erscheint für einen Home-Robotics-Marktführer, der in den vergangenen Jahren mehrfach mit einem EV/Sales-Verhältnis von 3 gehandelt wurde, recht günstig. Das Unternehmen erlebt gerade eine Wachstums- und Ertragsdelle aufgrund des Handelskriegs und Verzögerungen bei der Produktdiversifikation. Spätestens ab 2020 rechne ich wieder mit deutlich steigenden Erlösen. Ich sehe iRobot als absoluten Digital Leader im Bereich Home Robotics. Mit einer Market Cap von derzeit nur 1,2 Milliarden USD bietet die iRobot Aktie eine sehr günstige Einstiegsgelegenheit, die sich auf Sicht von mehreren Jahren bezahlt machen dürfte.

 

chart-irobot

Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.
Bis zur nächsten spannenden Story,
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Warum sich eine heutige Investition in die unterbewertete iRobot Aktie auszahlen könnte?

Michael Seibold ist als freier Redakteur beschäftigt. Artikel von freien Redakteuren stellen deren eigene Meinung dar und müssen mit der von aktien nicht korrespondieren.
iRobot (WKN: A0F5CC) ist der weltweit führende Hersteller von Robotern für Verbraucher und entwickelt Roboter, mit denen Menschen innerhalb und außerhalb ihres Zuhauses mehr Dinge erledigen können. Seit mehr als 25 Jahren leisten iRobot Pionierarbeit in den Bereichen Robotik und Verbraucherprodukte, darunter der preisgekrönte Saugroboter Roomba und die Wischroboter Braava-Serie. Insgesamt hat das Unternehmen bisher weltweit mehr als 25 Millionen Roboter verkauft. Gegründet wurde iRobot 1990 von Robotikingenieuren des Massachusetts Insitute of Technology mit der Vision, durch Roboter den Alltag zu erleichtern, damit immer wiederkehrende monotone Arbeiten für Verbraucher möglichst bald wegfallen. Diese Zeit kann wiederum genutzt werden, um andere Dinge zu erledigen.

 

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Handelskrieg zwischen USA und China und Konkurrenz belasten
Die Aktie von iRobot hat ein stark gebeuteltes Jahr hinter sich, in dem die Aktie die Hälfte ihres Wertes verlor. Der Handelskrieg drückt stark auf die Gewinnmargen, da iRobot in China produziert und es somit für den Verbraucher deutlich teurer wird, ein Produkt des Haushaltsroboterherstellers zu erwerben. Seit Mai 2019 werden Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent auf die in China gefertigten Geräte erhoben. Ende Juli hat iRobot dann begonnen, diese Zölle teilweise durch Preiserhöhungen auf seine Konsumenten umzuwälzen. Doch dies hat zu einem regelrechten Einbruch bei den Abverkäufen in August und September hervorgebracht, denn die Konkurrenz hat, anders als vom Marktführer erwartet, ihre Preise nicht angehoben. Aufgrund dieser Tatsache musste iRobot die Preiserhöhungen im Oktober zurücknehmen. Deshalb werden auch in Q4 und 2020 die Margen zurückgehen, wenn sich an der Situation nichts ändert. Die direkten Kosten für den Zoll werden auf 35-40 Millionen USD p.a. geschätzt. iRobot hat begonnen einzelne Bereiche seiner Fertigung von China nach Malaysia auszulagern, um den Zöllen zu entgehen. Das ist allerdings kurzfristig nur für einen kleinen Teil der Produktion möglich. Eine Einigung im Handelskrieg/Reduzierung der Zölle würden also sofort deutlich sichtbare Ergebnisse in den Zahlen zeigen und umgehend zu einer Neubewertung der iRobot-Aktie führen.

iRobot übernimmt bildungsausgerichtetes Unternehmen Root Robotics
Der US-amerikanische Hersteller iRobot gab im Juni diesen Jahres bekannt, ein führendes Unternehmen für Lehrroboter zu übernehmen. Root Robotics wurde vor einigen Jahren an der Harvard University im Rahmen eines Forschungsprojektes gegründet. Das Roboter-Modell “Root“ zielt besonders darauf ab, Kindern das Codieren näherzubringen. Durch den Kauf von Root Robotics steht das Ziel im Vordergrund, langfristig gesehen den Bereich “Robotik“ zu stärken und Schüler, Eltern oder auch Pädagogen ein entsprechendes Bildungsangebot bereit zu stellen. In den USA ist der kleine Robot “Root“ auch auf der Seite von iRobot erhältlich.
Überblick über die Ergebnisse des Q3 2019
Der Umsatz konnte um 9 Prozent auf 289 Millionen USD gesteigert werden. Somit ist das Wachstum rückläufig gegenüber 2018 als man noch um 23 Prozent gewachsen ist. Die operative Marge betrug gute 15 Prozent. Damit erwirtschaftete iRobot 43 Millionen USD operativen Gewinn. Die Bruttomarge betrug im Q3 47 Prozent gegenüber 51 Prozent im Vorjahresquartal, was an den gesenkten Preisen hauptsächlich liegt. Das Ergebnis pro Aktie betrug 1,24 USD, damit hat man nach 9 Monaten bereits 2,27 USD verdient. Für mich sieht das nicht nach einer großen Krise aus, sondern nach einer Wachstums- und Ertragsdelle. iRobot stehen einem Eigenkapital von 622 Millionen USD lediglich Verbindlichkeiten in Höhe von 250 Millionen USD gegenüber.

 

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Diversifikation des Produktportfolios schreitet voran
Ein Grund für den starken Kurseinbruch war meiner Ansicht nach auch die in 2018 anhaltende Abhängigkeit vom Staubsaugermarkt. Nur wenn es iRobot dauerhaft gelingt, die Technologieführerschaft immer wieder durch neue marktreife Produkte in verschiedenen Segmenten umzusetzen, kann aus einem One-Trick-Pony ein langfristiges unabhängiges Burggrabenunternehmen werden. So konnte beispielsweise iRobot in den letzten 12 Monaten bei den Braava Wischrobotern erstmals mehr als 100 Millionen USD Umsatz machen. Ein Wachstum von mehr als 20 Prozent in dieser Produktkategorie.

 

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Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.
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Michael Seibold
Bildherkunft: https://media.irobot.com/media-kits?item=28#assets_34135_28-122:19461

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