3 TOP-Profiteure aus dem Bereich Künstliche Intelligenz

Michael Seibold ist als freier Redakteur beschäftigt. Artikel von freien Redakteuren stellen deren eigene Meinung dar und müssen mit der von aktien nicht korrespondieren.

Künstliche Intelligenz (KI) erweitert unsere Fähigkeiten und sorgt bei dem, was wir tun, für bessere Ergebnisse. Es geht nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern es ermöglicht uns einen anderen Blick auf die Welt. Konkret geht es um das Lernen auf der Grundlage von Daten. Maschinen können dank größerer Datenmengen und hoch entwickelten Algorithmen Aufgaben bewältigen, die menschenähnliches Denkvermögen erfordern. Viele der heute geläufigen Anwendungen für KI basieren vor allem auf Deep Learning und natürlicher Sprachverarbeitung.

Wie sagte Tim Cook, CEO bei Apple, so schön in einem Interview mit MIT Technology Review optimistisch: „KI ist so grundlegend. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo der GPU so mächtig ist, dass sich Möglichkeiten für einfach unglaubliche Dinge eröffnen. Und es wird von hier an nur noch besser werden. Wir alle müssen sichergehen, dass wir KI zum Wohle der Menschheit nutzen und nicht umgekehrt.“

Künstliche Intelligenz wird in vielen Branchen Veränderungen nach sich ziehen, aber dies natürlich alles zum Wohle des Menschen. Wichtige Teilbereiche der KI sind Maschinelles Lernen, bei der es um die Automatisierung der Erstellung von analytischen Modellen geht. Mit Deep Learning werden große neuronale Netze genutzt, um komplexe Muster in großen Datenmengen zu erlernen. Natürliche Sprachverarbeitung (NLP) macht es möglich, menschliche Sprache zu analysieren, zu verstehen und auch zu erzeugen. Beispiele sind Siri oder Alexa.

Dank KI wird es in naher Zukunft viele Dinge geben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Laut einer Studie von PwC könnten KI-Lösungen bis 2030 einen Beitrag zur Weltwirtschaft in Höhe von 15,7 Billionen US-Dollar leisten. China und die USA dürften am stärksten profitieren. Aber auch das deutsche BIP dürfte aufgrund KI-basierter Lösungen bis 2030 um mehr als elf Prozent steigen.

beitrag-ki-zum-bip

https://www.pwc.de/ki-potenzial

Heute möchte ich Ihnen drei Top-Profiteure der KI-Revolution vorstellen:

1. Genpact (WKN: A0MXL7)

Für viele ist Künstliche Intelligenz noch ein abstrakter Begriff. Das amerikanische IT-Consultinghaus Genpact konzentriert sich bereits auf KI-basierte Softwarelösungen. Genpact hilft, Prozesse von Banken und Versicherungen zu optimieren. Über ein Fünftel der globalen Fortune-500-Unternehmen sind bereits Kunden. Beratungshäuser sind eine Cash-Maschine. Sie werfen steige Einnahmen bei überschaubarem Risiko ab. Innerhalb weniger Stunden sammeln und analysieren die Programme Daten, was früher mehrere Mitarbeiter in Anspruch nahm. Beratungen für digitale Techniken boomen. Der Umsatz ist seit dem IPO 2007 von 823 Mio auf nun 3 Mrd. USD gewachsen. Das KGV für 2020 mit 18 ist moderat und lässt bei einem Börsenwert von 8,07 Mrd. USD noch viel Raum für Fantasie. Genpact hat dank Künstlicher Intelligenz das Potenzial sich zu vervielfachen.

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2. Nvidia (WKN: 918422)

Laut einem Bericht von Allied Market Research soll der der AI (Artificial intelligence) - Chip-Markt bis 2025 auf 91,18 Mrd. USD zulegen. Dies würde einer CAGR von 45,2 Prozent entsprechen. Grafik-Chips werden von einigen der größten Technologieunternehmen verwendet, um KI-Server zu betreiben. Die Chips von Nvidia wurden bereits in autonome Fahrzeuge, Supercomputern und intelligenten Gesundheitsgeräten verbaut. Das Unternehmen dominiert den Markt für KI-Chips. Damit ist das Unternehmen bestens positioniert, um intelligente Videoanalysen, natürliche Sprachanalysen oder Analysen der Umgebung von Roboterautos in Echtzeit zu ermöglichen. Mit einem AlleAktien Qualitätsscore nach Jonathan Neuscheler mit 9 von 10 Punkten erfüllt die Aktie bis auf die Gewinnkontinuität alle Kriterien, die eine langfristige Investition rechtfertigen.

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(Tipp: Der AlleAktien Qualitätsscore lässt sich in der Software aktienRANKINGS abrufen)

3. Baidu (WKN: A0F5DE)

Der chinesische Technologieriese Baidu ist 2019 um fast 20 Prozent gefallen. Baidu kontrolliert laut StatCounter 63 Prozent des chinesischen Onlinesuchmarktes. Da das Kerngeschäft Werbung aufgrund wirtschaftlicher Stagnation in China/ Handelskrieg und strengeren Regulierungsvorschriften stagniert hat, verlor das als “Google Chinas“ bezeichnete Unternehmen Baidu einen Teil seines Marktwertes. Dies sollte allerdings nur von kurzer Dauer gewesen sein, da der Konzern in vielen anderen Märkten wie Cloud-Dienste, autonomes Fahren, KI, Sprachsuche und intelligenten Lautsprechern enorm expandiert.

CEO Robin Li ist ein selbst beschriebener “Optimist“ in Bezug auf KI-Technologien. In der South China Morning Post sagte er: “Artificial intelligence will not destroy human beings but will give people eternal life. Everything every person has said and done, even people’s memories, emotions and consciousness can be digitally stored on network disks or the cloud. Machines can learn people’s way of thinking. When thera are new problems, people can talkt o future generations across time and space via … technology.“ Die aggressiven Investitionen von Baidu in KI, zu denen beispielsweise die Plattform Apollo, der DuerOS-Sprachassistent und die intelligenten Xiaodu-Lautsprecher gehören, zahlen sich aus. Das KI-Ökosystem von Baidu wächst enorm und sollte 2020 wieder für Wachstum sorgen. Mit einem KGV von lediglich 12 ist der Technologiekonzern derzeit für mich zu niedrig bewertet und spiegelt nicht nur ansatzweise das vorausgehende Potenzial wider.

Fazit:

Künstliche Intelligenz ist ein absoluter Game Changer. Sam Altman, Co-Chairman von OpenAl sagte witzigerweise: “KI wird wahrscheinlich das Ende der Welt einleiten, aber bis dahin wird es ein paar tolle Unternehmen geben.“ Also lassen Sie uns doch an ein paar von Ihnen teilhaben.

Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Michael Seibold

Bildherkunft: https://unsplash.com/photos/5L0R8ZqPZHk

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