Noch fast 30 % Kurspotenzial bis zur richtigen Flughöhe für diesen MDAX-Titel

Manchen Aktien können überhaupt keine negativen Schlagzeilen etwas anhaben. Sie steigen unbeirrt einfach immer weiter. Da ist es egal, ob die Euro-Stärke das Exportgeschäft belastet. Selbst die Gefahr eines Handelskrieges mit all seinen negativen Folgen für die Exportnation Deutschland wirkt sich nicht wie zu erwarten auf den Kurs aus. Selbst betriebsinterne Gründe, wie Korruptionsvorwürfe oder Managerwechsel, konnten den Höhenflug der Airbus-Aktie nicht stoppen.

Wenn es läuft, dann läuft es. Punkt. Aus. So ist das nun mal. Airbus profitiere laut Der Aktionär gleich von zwei Sektoren, die derzeit in der Gunst der Anleger stehen. Die Luftfahrtbranche stelle viele Aktien, die sich in den letzten Monaten an die Spitze der Performer gesellt hätten. Genauso beliebt bei den Marktteilnehmern seien angesichts des Säbelrasselns – nicht zuletzt zwischen Donald Trump und Kim Jong-un – derzeit die Papiere von Rüstungsunternehmen.

Airbus sei einer der wichtigsten Player in beiden Sektoren. Na klar, ungefähr 75 % des Konzernumsatzes erwirtschafte Airbus mit der Produktion und Wartung von Verkehrsflugzeugen. Den Rest der Erlöse erziele Airbus aber mit der Sparte Defense and Space (rund 16 %) sowie mit dem Hubschrauberbereich.

In allen drei Konzernsparten seien die Aussichten auf weiter anziehende Gewinne gleich gut. Die Nachfrage nach zivilen Flugzeugen werde vor allem durch die wachstumsstarken Länder aus Asien und den Golfstaaten hochgehalten. Ein Ende des Orderbooms sei auf Jahre hinaus nicht in Sicht. Laut Branchenverband IATA sei damit zu rechnen, dass das weltweite Passagieraufkommen bis 2035 von aktuell 4 Mrd. Fluggästen auf 7,2 Mrd. zulege. Mit der starken Marktstellung und nur wenigen Konkurrenten (z. B. Boeing, Lockhead Martin) passe laut Der Aktionär derzeit einfach die Wachstumsstory von Airbus. Die Börsenexperten raten daher mit einem Kursziel von 125 Euro zum Kauf (24 % Potenzial).

Mitte Mai hatte auch die Commerzbank die Bewertung der Airbus-Aktie mit einem Kursziel von 125 Euro wieder aufgenommen. Analyst Norbert Kretlow nannte u. a. die steigenden Auslieferungen von Flugzeugen für die Zivilluftfahrt und das allmählich profitable A350-Progamm als Grund für die Einstufung. Eine bereinigte EBIT-Marge von 15 % jährlich bis 2023 sei laut Kretlow noch nicht im Kurs eingepreist. Auch die US-Investmentbank Morgan Stanley hat für den MDAX-Titel ein Kursziel von 125 Euro. Noch mehr Platz für den Steilflug sieht die britische Investmentbank Barclays mit einem Kursziel von 130 Euro (29 % Potenzial). Analyst Phil Buller schrieb, dass sich die Aussichten für den Luftfahrt- und Rüstungskonzern weder durch den jüngsten Wechsel im Management, noch durch das WTO-Urteil oder die drohenden Auftragseinbußen aus dem  Iran eintrüben würden.

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Bildherkunft: Airbus


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