Darvas-Aktie Activision Blizzard: start der eSports-Liga sorgt für Chartbreakout

Liebe Leser,

der Jahresauftakt macht Spaß. Unsere Screening-Tools lieferten in den vergangenen Wochen einige schöne prozyklische Trendfolge-Signale. Wir sind bei unseren täglichen Darvas-Screenings auf einen Sektor aufmerksam geworden, der sich in einer mehrmonatigen Konsolidierung befand und jetzt wieder anzuspringen scheint.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel einen der großen Player im Gaming-Bereich vorstellen. Die neuste Nachrichtenlage sorgte bei der Aktie für Kaufdruck.

Activision Blizzard (ATVI) entwickelt und vertreibt Spiele für Konsolen, Computer und Mobile-Games. Zu den bekanntesten Spielen gehören Call of Duty, Skylanders, Diablo und World of Warcraft. Die Übernahme von King Digital Entertainment im Jahre 2015 stärkte Activisions Position im Bereich Mobile-Gaming. Candy Crush oder Farm Heroes stammen beispielsweise aus der Gaming-Schmiede des U.S. Unternehmens. Als wahrer Wachstumsmotor kristallisierte sich der teambasierte Shooter „Overwatch“ heraus. Zuletzt wurde die Marke von 25 Millionen aktiven Spielern erreicht. Das Unternehmen verzeichnet aktuell rund 407 Millionen aktive Nutzer pro Quartal.

Overwatch-Liga gestartet
Activision geht mit der Overwatch-Liga den nächsten logischen Schritt. Der Shooter erfreut sich großer Beliebtheit und zieht weltweit Millionen begeisterter Spieler in seinen Bann. Mit der eSports-Liga erweitert man nicht nur seine möglichen Einnahmequellen, sondern zieht auch mit der Konkurrenz gleich. Take-Two hatte bereits letztes Jahr eine Kooperation mit der NBA verkündet. EA ging eine Kooperation mit einem englischen TV-Sender ein, um FIFA-Spiele bekannter eSports-Spieler zu übertragen. Auch Activision hat ähnliche Pläne. CEO Mike Morhaime sagte, dass man mit der Overwatch-Liga ein einzigartiges Erlebnis für Spieler, Teams und Fans schaffen wolle. Damit ergreift Activision die Initiative, um im boomenden eSports-Markt Fuß zu fassen.

Die Potenziale dieses Marktes sind gewaltig. Neben der steigenden Bekanntheit des eigenen Spiels sollten auch andere Synergien geschaffen werden können. Eine eSports-Veranstaltung zieht Millionen von Menschen an. Das stellt für viele Unternehmen sicherlich eine attraktive Werbefläche dar. Zudem erfreuen sich zum Spiel passende Merchandise-Artikel immer größerer Beliebtheit. In-Game-Käufe, also käuflich zu erwerbende Gegenstände, die man während des Spiels bezahlen kann, stellen ebenfalls eine stark skalierbare Einnahmequelle dar. Diese könnte durch die wachsende Bekanntheit von Spielen, Spielern und Teams ebenfalls gesteigert werden.

Q3-Zahlen besser als erwartet
Der Umsatz des mit 52,35 Mrd. USD kapitalisierten Unternehmens lag im abgelaufenen dritten Quartal bei 1,62 Mrd. USD. Damit übertraf man die eigenen Erwartungen deutlich. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte der Umsatz leicht gesteigert werden. Activision erzielte nach neun Monaten einen Nettogewinn von 858 Mio. USD. Im Year-over-Year-Vergleich erzielte man lediglich 713 Mio. USD. Der Nettogewinn aus dem dritten Quartal blieb mit 188 Mio. USD etwas hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Das EPS schlug mit 0,60 USD die Erwartungen der Analysten. Diese gingen von 0,49 USD aus. Für das Jahr 2017e gehen die Konsensschätzungen von einem Gesamtumsatz von 6,98 Mrd. USD (Vorjahr: 6,59 Mrd. USD) aus. Der Nettogewinn soll bei 1,01 Mrd. USD (Vorjahr: 966 Mio. USD) liegen.

Ausbruch auf neues Darvas-ATH
Die Aktie von Activision zog bereits am Tag der News bis knapp unter das Darvas-ATH heran. Am Folgetag konnte das Breakout-Level nach kurzer Schwäche überschritten werden. Im Laufe des Handelstages zog die Aktie weiter an und konnte deutlich über dem Niveau des alten Darvas-ATH schließen. Damit sollte die mehrmonatige Konsolidierungsphase abgeschlossen sein und die Trendfortsetzung starten. Darvas-Trader sollten die Aktie jetzt im Auge behalten. Es bietet sich ein prozyklischer Trendfolge-Einstieg an.

activision-blizzard

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Bildherkunft: Fotolia: #169659605

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Activision Blizzard (ATVI) entwickelt und vertreibt Spiele für Konsolen, Computer und Mobile-Games. Zu den bekanntesten Spielen gehören Call of Duty, Skylanders, Diablo und World of Warcraft. Die Übernahme von King Digital Entertainment im Jahre 2015 stärkte Activisions Position im Bereich Mobile-Gaming. Candy Crush oder Farm Heroes stammen beispielsweise aus der Gaming-Schmiede des U.S. Unternehmens. Als wahrer Wachstumsmotor kristallisierte sich der teambasierte Shooter „Overwatch“ heraus. Zuletzt wurde die Marke von 25 Millionen aktiven Spielern erreicht. Das Unternehmen verzeichnet aktuell rund 407 Millionen aktive Nutzer pro Quartal.

Overwatch-Liga gestartet
Activision geht mit der Overwatch-Liga den nächsten logischen Schritt. Der Shooter erfreut sich großer Beliebtheit und zieht weltweit Millionen begeisterter Spieler in seinen Bann. Mit der eSports-Liga erweitert man nicht nur seine möglichen Einnahmequellen, sondern zieht auch mit der Konkurrenz gleich. Take-Two hatte bereits letztes Jahr eine Kooperation mit der NBA verkündet. EA ging eine Kooperation mit einem englischen TV-Sender ein, um FIFA-Spiele bekannter eSports-Spieler zu übertragen. Auch Activision hat ähnliche Pläne. CEO Mike Morhaime sagte, dass man mit der Overwatch-Liga ein einzigartiges Erlebnis für Spieler, Teams und Fans schaffen wolle. Damit ergreift Activision die Initiative, um im boomenden eSports-Markt Fuß zu fassen.

Die Potenziale dieses Marktes sind gewaltig. Neben der steigenden Bekanntheit des eigenen Spiels sollten auch andere Synergien geschaffen werden können. Eine eSports-Veranstaltung zieht Millionen von Menschen an. Das stellt für viele Unternehmen sicherlich eine attraktive Werbefläche dar. Zudem erfreuen sich zum Spiel passende Merchandise-Artikel immer größerer Beliebtheit. In-Game-Käufe, also käuflich zu erwerbende Gegenstände, die man während des Spiels bezahlen kann, stellen ebenfalls eine stark skalierbare Einnahmequelle dar. Diese könnte durch die wachsende Bekanntheit von Spielen, Spielern und Teams ebenfalls gesteigert werden.

Q3-Zahlen besser als erwartet
Der Umsatz des mit 52,35 Mrd. USD kapitalisierten Unternehmens lag im abgelaufenen dritten Quartal bei 1,62 Mrd. USD. Damit übertraf man die eigenen Erwartungen deutlich. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte der Umsatz leicht gesteigert werden. Activision erzielte nach neun Monaten einen Nettogewinn von 858 Mio. USD. Im Year-over-Year-Vergleich erzielte man lediglich 713 Mio. USD. Der Nettogewinn aus dem dritten Quartal blieb mit 188 Mio. USD etwas hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Das EPS schlug mit 0,60 USD die Erwartungen der Analysten. Diese gingen von 0,49 USD aus. Für das Jahr 2017e gehen die Konsensschätzungen von einem Gesamtumsatz von 6,98 Mrd. USD (Vorjahr: 6,59 Mrd. USD) aus. Der Nettogewinn soll bei 1,01 Mrd. USD (Vorjahr: 966 Mio. USD) liegen.

Ausbruch auf neues Darvas-ATH
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