Aktien steigen, weil menschliche Wünsche niemals enden...

Kommentare Simon Betschinger 1.119 Leser
Aktien steigen, weil menschliche Wünsche niemals enden
oder warum Roboterautos das Problem der Wohnungsknappheit lösen werden!

Liebe Leser,

als Pessimist hat man der Wall Street einen schweren Stand. Das Rad der Wirtschaft dreht sich seit Inkrafttreten des kapitalistischen Systems immer weiter und weiter. Manchmal geht das Vertrauen in die Marktwirtschaft verloren und wenn es dann an der Börse mal etwas heftiger zur Sache geht, erwischt man sich manchmal selbst bei dem Gedanken, am weiteren Wachstum zu zweifeln. Aber diesen Gedanken sollte man am besten gleich streichen, denn:

Das Ende des Wachstums würde das Ende der Wünsche bedeuten. Nur wenn die Konsumwünsche der Menschen enden, würde sich die kapitalistische Wachstumsmaschinen aufhören zu drehen. Der Traum von einem besseren Leben und von neuen Möglichkeiten und die Sehnsüchte nach neuen Abenteuern und Erlebnissen wird bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen niemals aufhören geträumt zu werden. Und darum sind Aktien ein so gutes Investment.

Der Wunsch nach größerem Wohnraum dürfte derzeit in Deutschland der drängendste nicht erfüllte Konsumwunsch sein. Aufgrund der hohen Mietpreise müssen sich selbst gutverdienende Ehepaare in Großstädten wie München mit 60 bis 100 Quadratmetern zufriedengeben. Das ist wenig Platz, erst Recht, wenn noch Kinder da sind. Der Lebenstraum, eine Wohnung oder ein Haus mit 200 Quadratmetern zu besitzen, ist nur ein Beispiel für einen Konsumwunsch, der die Wirtschaft weiter antreiben wird.

Wo es Konsumwünsche gibt, ist ein findiger Unternehmer meist nicht weit entfernt, der die Nachfrage mit einem passenden Angebot bedienen wird. In den asiatischen Weltmetropolen werden neue Architekturkonzepte wie „Stadt in der Stadt“ bereits verwirklicht. Es handelt sich um gigantische Wolkenkratzer mit Wohnungen, Büros, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars, Sportanlagen und sogar ganze Gärten. Die Eroberung der Höhe in den deutschen Städten wird die Antwort auf den Konsumwunsch nach größeren Wohnungen sein.

Neue Technologien schaffen neue Möglichkeitsräume, auch oft solche, die man zunächst gar nicht mit einer Technologie in Verbindung bringen würde. Autonom fahrende Roboterautos werden den Weg für Mobilitätsdienste ebnen und wenn Mobilität endlich als bequemer Service verfügbar ist, der zuverlässig über eine App innerhalb weniger Minuten angefordert werden kann, dann öffnet das ganz neue Perspektiven für gigantische Hochhäuser, denn die Verkehrsinfrastruktur muss nicht mehr im gleichen Maße mitwachsen wie es derzeit noch der Fall ist.

Es war schon immer eine Stärke des kapitalistischen Wettbewerbssystems, die Qualität von Produkten zu verbessern und die Preise zu reduzieren. Im Wohnungsmarkt können sich derzeit aufgrund falscher politischer Rahmenbedingungen die kapitalistischen Kräfte nicht entfalten. Wenn die richtigen politischen Weichen gestellt werden, werden wir im Wohnungsbau einen der größten Wachstumsmärkte der nächsten 30 Jahre erleben.

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Viele Grüße
Simon Betschinger


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