Die große Gefahr für die Aktienmärkte, die alles zum Einsturz bringen kann!

Liebe Leser,

jeden morgen steht irgendwo auf der Welt ein Unternehmer auf und setzt eine Idee in die Wirklichkeit um. Aus Garagenfirmen werden Weltkonzerne, die stolze Gewinne abwerfen, Menschen beschäftigen und Steuern bezahlen. Das System, das Unternehmertum und Privateigentum zulässt, heißt Kapitalismus. Es hat zu einem noch nie dagewesenen Wohlstand geführt. In Deutschland tun wir uns schwer mit dem Begriff, darum nennen wir es hierzulande Marktwirtschaft.

Und dann steht irgendwo auf der Welt ein neuer Linker auf, der nicht verstanden hat wie Unternehmen eigentlich funktionieren und fordert die Zwangsenteignung. Als ob Unternehmen einfach so existierten und für immer existieren werden, so dass man sich an ihren Gewinnen laben kann. Ein Tischlein deck dich für alle Ewigkeit.

Unternehmen müssen sich jeden Tag aufs Neue im Wettbewerbsprozess behaupten. Wenn sie das nicht tun, verlieren sie ihre Zukunftsfähigkeit und verschwinden. Das Unternehmertum lebt davon, dass Menschen die Verantwortung übernehmen und für den Unternehmenserfolg mit ihrem Vermögen geradestehen. Das ist der Kreislauf von Aktionären, Aufsichtsräten und Geschäftsführern.

Wenn Unternehmen verstaatlicht werden, dann bedeutet das in erster Linie, dass die Verantwortung vom Einzelnen ans Kollektiv übergeht. Und es ist genau dieses Konzept der kollektiven Verantwortung, das in der Geschichte der Menschheit noch niemals funktioniert hat. Niemand treibt mehr an. Niemand mahnt mehr zur Eile. Niemand streitet oder macht sich unbeliebt, um notwendige Entscheidungen durchzuprügeln. Denn es warten weder außergewöhnlich hohe Belohnungen auf den Einzelnen, wenn etwas gut gelingt, noch sonderlich schlimme Strafen, wenn etwas nicht gelingt. Der unternehmerische Wille, das Unmögliche zu schaffen, weicht der kollektiven Gleichgültigkeit. BMW in Staatshand würde die Fähigkeit zu überleben, sehr schnell verlieren.

Die amerikanischen Aktienmärkte stiegen in der Vergangenheit um etwa 10 % pro Jahr. Sie sind Spiegelbild des unternehmerischen Erfolges der börsennotierten Gesellschaften. Es gibt in Friedenszeiten eigentlich nur ein reales Risiko für uns Aktionäre: Politische Experimente. Wenn Politiker, die die Welt nicht verstehen, wieder einmal das Gespenst des Sozialismus heraufbeschwören und dafür Mehrheiten finden würden.

Markt Twain hat einmal gesagt: „Wie lange es dauert, bis ein Teil der Welt die nützlichen Ideen eines anderen Teils übernimmt, nimmt einen wunder und ist unerklärlich. Diese Form der Dummheit ist auf keine Gemeinschaft, keine Nation beschränkt; sie ist universell. Tatsache ist, dass die Menschen nicht nur sehr lange brauchen, bis sie nützliche Ideen übernehmen – manchmal beharren sie auch hartnäckig darauf, sie ganz zu verschmähen...“

Fazit: Und so erstaunt mich in diesen Tagen wie das historisch erlernte Wissen der Menschheit darüber, wie Gesellschaften funktionieren können und wie nicht, von einigen politischen Meinungsträgern komplett außer Acht gelassen wird. Und noch mehr erstaunt mich der Beifall, den diese Ungebildeten dafür bekommen. Der nächste schwarze Schwan könnte ein sozialistischer Politiker sein, der Mehrheiten findet.


aktien Magazin Nr. 07 / 2019 ist online
164 Seiten / www.aktien-mag.de
THE WINNER TAKES IT ALL

In der aktuellen Ausgabe des aktien Magazins besprechen wir wieder eine ganze Reihe von Qualitätsaktien. Bechtle (+120 %) und FactSet (+78 %) sind seit langer Zeit im TraderFox aktien Realgeld-Musterdepot vertreten. Als wir die Aktien kauften, erfüllten die Aktien bereits das Prädikat „Qualitätsaktien“. Und zwei Jahre später tun sie es immer noch. Qualität setzt sich durch und Gewinner bleiben Gewinner. Das sind verlässliche Bezugsgrößen, auf die Anleger setzen können. Wir haben softwaregestützt 4 weitere Aktien identifiziert, auf die das ebenfalls zutrifft.

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