Prognose zu den Megatrends-Profiteuren: Das sind die größten Unternehmen der Welt im Jahr 2025

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Bis zum Jahr 2025 wird sich auf der Liste der weltweit größten Unternehmen einiges verändern. Zumindest wenn es nach einer aktuellen Prognose von MainFirst Asset Management geht. Denn die Analysten bei unabhängigen europäischen Multi-Investment-Boutique mit einem aktiven Managementansatz, welche Unternehmen von Megatrends profitieren und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass asiatische Unternehmen und Vertreter von der US-Westküste die Liste der Top-Konzerne dominieren werden. Europa dagegen scheint vom Technologie-Trend abgehängt zu sein.

Konkret lautet die Vorhersage wie folgt: „Während heute Apple, Alphabet und Microsoft die höchste Marktkapitalisierung aufweisen, werden 2025 voraussichtlich Alibaba, Tencent und Amazon das Ranking anführen. Sie profitieren in den kommenden Jahren von den Zukunftsthemen E-Commerce, künstliche Intelligenz, digitale Werbung und selbstfahrende Autos“, erklärt Frank Schwarz, der die Analyse geleitet hat.

Mit dem von ihm gemanagten MainFirst – Global Equities Fund (ISIN: LU0864710602) investiert Schwarz seit fünf Jahren erfolgreich in Börsenunternehmen, die von solchen Trends profitieren. Im Jahr 2017 hat der Fonds eine Wertentwicklung von 39 Prozent erzielt, seit der Auflegung vor fünf Jahren von 125 Prozent. „Die voraussichtlichen Verschiebungen bis 2020 sind bereits nahezu in den Aktienkursen eingepreist, deshalb werfen wir unseren Blick weiter voraus, um die besten Investmentchancen zu identifizieren“, so der Fondsmanager, der mit seinem Team ein Universum von rund 700 globalen Unternehmen beobachtet.

Die Top-5-Konzerne der Welt im Zeitverlauf

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Deutsches Know-how wandert ab

Auffällig ist, dass sich laut der Prognose bis 2025 die regionale Verschiebung zugunsten von Asien zunehmen wird. „Unter den bedeutendsten 20 Konzernen werden dann die meisten ihren Sitz in China, Südkorea und Taiwan haben. Nur die US-Westküste rund ums Silicon Valley kann als Standort noch mithalten. Europa hingegen ist völlig abgehängt – und ein Comeback erscheint nicht realistisch“, kommentiert Schwarz.

2017 hatten mit Nestle und AB Inbev noch zwei Unternehmen unter den Top-20 ihre Zentrale in Europa, schon ab 2020 erwarten die MainFirst-Experten, dass kein einziges europäisches Unternehmen es mehr in die Liste schafft. „Vor 50 Jahren war das noch ganz anders, als Konzerne aus der Automobil-, Öl- und Stahlbranche ganz oben standen. Nun aber booten Technologiewerte alle anderen aus“, erklärt Schwarz.
Als Gründe nennt er: „Hierzulande sind eher globale Markenhersteller sowie Luxusgüterproduzenten zuhause. Die USA beispielsweise profitieren von der Einwanderungspolitik der vergangenen Jahrzehnte gepaart mit den Aufstiegschancen im Bildungssystem sowie einer starken Venture-Capital-Szene: Viele Kinder von Immigranten sind als Gründer außerordentlich erfolgreich geworden – ein Beispiel ist Sergey Brin, einer der beiden Google-Gründer.“

In Deutschland hemmten dagegen die politischen Rahmenbedingungen sowie das unterentwickelte digitale Netz technologische Entwicklungen, kritisiert Schwarz. „Die besten deutschen Köpfe sind daher abgewandert und haben die zweite und dritte Führungsebene von Unternehmen wie Amazon oder Microsoft erobert.“

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