Wie ich als Aktionär vom Roboterauto profitieren werde!

Kommentare Simon Betschinger 2.980 Leser
Liebe Trader,

ich würde dieses Wochenende gerne am Comer See verbringen. Wenn du auf einer Terrasse am See liegst und dein Blick über das Wasser bis zu den steil aufsteigenden Berghängen schweift, dann fühlst du dich gut aufgehoben und deine Gedanken können sich auf eine Aufgabe fokussieren.

Von Stuttgart beträgt die Fahrzeit nach Como etwa fünfeinhalb Stunden. Das ist zu lang, um sich am Freitag nach Feierabend noch selbst hinters Steuer zu setzten. Ich muss vermutlich noch 5 Jahre warten bis autonom fahrende Autos die endgültige Marktreife erlangt haben. Das wird mein Leben spürbar beeinflussen. Ich werde dann Reise-Entrepreneur. Mein Auto fährt mich dorthin, wo ich die Tage verbringen möchte.

Auf den Technologieportalen erzählen die Tech-Gurus, dass es in der Zukunft weniger Autos geben wird. Jeder plappert es nach. Die Menschen plappern generell viele Dinge nach. Manche Meinungen gelten zu einer gewissen Zeit eben als intelligent. Die Behauptung Elektroautos wären gar nicht besser für die Umwelt ist so eine Dummheit, die ich gerade häufig höre. Zukunftstrends kritisch zu hinterfragen, gilt in Deutschland als chic, selbst dann, wenn die Argumente falsch sind.

Ich glaube nicht, dass es in Zukunft weniger Autos geben wird. Warum auch sollten die Menschen gerade dann auf Autos verzichten, wenn Mobilität anfängt Spass zu machen? Autos werden sich zu fahrenden Wohnzimmern weiterentwickeln, denke ich. Sie werden luxuriöser, größer und haben eine umfangreiche Ausstattung, so dass sich die Menschen wohl fühlen, wenn sie sich vom Roboterauto in den Wochendurlaub fahren lassen.

Mein Börsenerfolg hängt vermutlich damit zusammen, dass ich die Entwicklungsdynamiken und die Zukunft, zu der sie führen, anders einschätze als die meisten anderen Menschen. Ich der Summe liege ich richtig damit. Meine Zukunftsvision „Autos werden fahrende Wohnzimmer“ spiele ich mit Sixt. Mittlerweile glaube ich, dass Sixt einer der ganz großen Gewinner autonom fahrender Autos sein wird.

Das Geschäft mit der Autovermietung ist doch wie gemacht für Roboterautos. Der Kunde sucht sich sein komfortables fahrendes Wohnzimmer auf der Website von Sixt aus und gibt an, dass das Auto am Freitag um 18:00 Uhr vor der Tür stehen soll. Dann geht es los Richtung Italien. Besser geht es doch nicht.

Ich bin schon eine ganze Weile Sixt-Aktionär. Ich kaufte die Aktie, weil ich gerne Aktien von gründer- und familiengeführten Unternehmen besitze. Ein Manager, dem die Firma selbst zu einem beträchtlichen Anteil gehört, denkt meiner Erfahrung nach langfristig und plant die Firmenexpansion mit akribischer Leidenschaft.

Nun überlege ich mir, meine Position in der Sixt-Aktie massiv aufzustocken, denn es ist derzeit die naheliegendste Option von meinem Zukunftsszenario zu profitieren.  Sixt wird Roboterautos bestimmt sofort ins Angebot aufnehmen, sobald diese verfügbar sind und ich denke sie werden ausgebucht sein und dann wird das Geschäft sehr schnell an Fahrt aufnehmen.

Mit NVIDIA habe ich beim Trend autonomes Fahren bereits einen kalkulierten Glückstreffer gelandet. Ich kaufte die Aktie zu 30 USD und nun steht sie bei 160 USD. Glück war es, weil es geklappt hat. Kalkuliert war es, weil dieses Szenario bei meinem Kauf eine Rolle spielte. Warum sollte ich die NVIDIA-Aktie verkaufen? Nahezu alle großen Autobauer setzen auf NVIDIA-Chipsätze, um autonomes Fahren möglich zu machen. Das Wachstum geht hier erst so richtig los.

Vielleicht habe ich mit der Sixt-Aktie ähnliches Glück und meine Visionen werden Wirklichkeit.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger

In unserem aktien Magazin stellen wir Qualitäts-Aktien vor, die zum Kaufen und Liegenlassen geeignet sind. Familiengeführte Unternehmen werden von uns häufig besprochen. In der aktuellen Ausgabe ist auch genau das Schwerpunkt-Thema. Auch Sixt widmen wir einen Artikel. Ich empfehle Ihnen aktien im Kombi-Abo mit TraderFox zu beziehen. Das ist unschlagbar günstig.

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