DAX Analyse zum 06. Dezember 2017: Trendfortsetzung zum Nikolaus?

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe für die nächsten Handelstage von einem steigenden DAX aus. Der Durchbruch aus der Seitwärts-Phase sollte innerhalb der nächsten Tage folgen. Die Intensität des Ausbruchs wird darüber entscheiden, inwiefern sich dies auf das übergeordnete Bild auswirkt.

Am heutigen Handelstag legte der DAX eine 50%-Korrektur zurück und startete von hier aus eine stärkere Aufwärts-Bewegung. Diese bezieht sich auf die impulsartige Gegenbewegung, welche kurz nach Unterschreiten der Seitwärts-Begrenzung startete. Durch dieses Kursverhalten könnte sich eine größere Impulsbewegung durchsetzen. Auch die Tagesansicht signalisiert ein bullisches Verhalten. Gibt es etwa eine Trendfortsetzung zum Nikolaus?

Ausblick für die nächsten Handelstage - Tagesansicht

Seitdem der DAX den Fehlausbruch generierte, steigt er wieder deutlich befreiter an. Die heutige Kursschwäche wurde genutzt, um neue Long-Positionen aufzubauen. Dadurch verändert sich die Tagesansicht. Denn zum ersten Mal seit dem 10. November befindet sich der DAX wieder oberhalb der SMA 20. Zuvor scheiterte jeglicher Rückeroberungsversuch. Können dadurch genügend neue Käufer animiert werden, um den Index zu einem nachhaltigen Ausbruch zu bewegen?

Werfen wir einen Blick auf die Slow Stochastik sowie das MACD-Histogramm, so kann sich diese Frage mit einem "ja" beantworten lassen. Denn weiterhin notiert der Oszillator auf einem niedrigen Niveau. Das Kaufsignal ist weiterhin aktiv. Beim MACD-Histogramm steht selbiges erst noch bevor. Zusätzlich verengen sich beide Bollinger Bänder. Ein Ausbruch könnte unmittelbar bevorstehen. Ich werde gefühlsmäßig bullischer.

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Trading-Strategie - Stundenansicht

Heute im Traders-Chat nannte ich den Bereich zwischen 12.965 und 12.930 Punkten als potenzielle Long-Einstiegs-Zone. Leider eröffneten wir noch keine Long-Position, obwohl der DAX genau in diesen Bereich gelangt ist. Die Problematik war, dass die Abwärts-Bewegung etwas zu schnell verlief. Dennoch reagierte er in den Folgestunden stark darauf, sodass mehr als 100 Punkte möglich gewesen wären. Ärgerlich ist es vor allem, wenn sich daraus die finale Ausbruchs-Bewegung auf der Oberseite entwickeln sollte.

Für ein solches Szenario möchte ich gewappnet sein. Wird dementsprechend das lokale Hoch bei 13.120 Punkten überwunden, so baue ich eine erste Long-Position zur Trendfolge auf. Übergeordnet werde ich aktiv, sofern die Kursmarke von 13.200 Punkten nachhaltig überwunden wird.

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Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied

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