DAX Analyse zum 10. September 2018: Der erste Hoffnungsschimmer!

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

der DAX steht vor einem potenziellen Umkehrsignal. Wird dieses bestätigt, ist für die nächsten Handelstage insgesamt von einer Kurserholung zu rechnen. Inwieweit sich diese mögliche Gegenbewegung auf das übergeordnete Bild auswirken kann, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich ist dieses noch bullisch. Hier gehe ich allerdings noch von fallenden Kursen aus.

Ausblick für die nächsten Handelswochen – Wochenansicht

In der heutigen Analyse möchte ich mich weniger auf die politischen sowie wirtschaftlichen Probleme für den DAX widmen. Vielmehr konzentriere ich mich verstärkt auf die charttechnische Situation im übergeordneten Bild. Grundsätzlich fällt im Big-Picture auf, dass sich der DAX direkt an einer Entscheidungszone befindet. Er notiert unmittelbar am langfristigen Aufwärtstrend von 2009 in Kombination zu den aktuellen Jahrestiefs im Bereich von rund 11.960 bis 11.860 Punkten. Dieser Bereich stellt ebenfalls die Nackenlinie einer potenziellen Schulter-Kopf-Schulter Formation dar. Wird also dieser massive Unterstützungsbereich nachhaltig nach unten durchbrochen, so ist im übergeordneten Kontext von einer Top-Bildung auszugehen. Die Konsequenz wäre eine mehrmonatige bzw. Sogar mehrjährige Korrekturbewegung. In einem solchen Fall könnte der GD200 (derzeit bei ca. 11.399 punkten) nicht verteidigt werden. Vielmehr ist in erster Konsequenz mit einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 10.700 bis 10.200 Punkten zu rechnen. Aktuell notiert er oberhalb dieser Zone, wodurch das charttechnische Bild grundsätzlich noch bullisch ist. Ebenfalls notiert die Slow Stochastik massiv im überverkauften Bereich. Das Potenzial einer mehrwöchigen Kurserholung ist dementsprechend durchaus gegeben. Mich persönlich stört jedoch die lange schwarze Wochenkerze, welche unmittelbar am Wochentief geschlossen hatte. Dies signalisiert eher eine fortgeführte Abwärtsbewegung. Erst wenn der DAX also den mittelfristigen Abwärtstrend vom Allzeithoch bei ca. 13.600 Punkten überwinden konnte, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung zu rechnen. Eine Voraussetzung für den nachhaltigen Breakout ist eine Überwindung des Widerstandsbereichs von 12.845 Punkten.

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Ausblick für die nächsten Handelstage – Tagesansicht

Auf Tagesbasis keimt der erste Hoffnungsschimmer auf. Der DAX generierte direkt am Unterstützungsbereich von 11.920 Punkten per Tagesschlusskurs eine potenzielle Umkehrkerze in Form eines Hammers. Wird diese mit einer weißen Tageskerze bestätigt, ist von einer -zumindest mehrtägigen- Erholungsbewegung auszugehen. Potenzial hierfür gibt es jedenfalls (auch aus der Betrachtung des übergeordneten Charts) durchaus gegeben. Denn die Slow Stochastik befindet sich auch hier im massiv überverkauften Bereich. Wird also das Umkehrsignal bestätigt, ist mir einem Ansteuern der ersten Widerstandszone von 12.100 Punkten auszugehen. Hier befindet sich die Unterkante des jüngsten Doppeltiefs. Sollte dies gelingen, rechne ich jedoch mind. mit einem Erreichen des GD20. Dieser notiert aktuell bei ca. 12.300 Punkten. Sollte jedoch das aktuelle Tief bei ca. 11.880 Punkten unterboten werden, ist von einem Angriff auf das Jahrestief im Bereich von 11.711 bis 11.770 Punkten auszugehen.

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Trading-Strategie – Stundenansicht

Sollte der DAX unterhalb des aktuellen Tiefs bei ca. 11.880 Punkten eröffnen, ist die Trading-Strategie vorerst hinfällig. In diesem Fall ist mit einer Abwärtsbewegung bis in die Zone von 11.711 bis 11.770 Punkten zu rechnen. Sollte der DAX jedoch mind. Auf unverändertem Niveau eröffnen und anschließend über das derzeitige Tageshoch von 11.960 Punkten ansteigen (ggf. Sogar mit einem Aufwärts-Gap eröffnen), so wird die Long-Strategie aktiv. In diesem Fall befindet sich das erste Kursziel im Bereich von 12.095 Punkten. Das nächste, mehrtägige Ziel notiert in der Zone von 12.300 Punkten. Meine Kursalarme sind an den entsprechenden Marken platziert.

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