Tägliche DAX-Analyse zum 04.12.2019: Bullen starten Konter am unteren Bollinger Band

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 04.12.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.062 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Überverkaufte Marktlage ermöglicht Erholungsbewegung
  • Slow Stochastik weist Verkaufssignal aus
  • Long mit Zielzone bei 13.199 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6PQC)
DAX-Analyse zum 04. Dezember 2019 per Video



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Erholungsbewegung visiert GD 20 an
In den letzten beiden Handelstagen haben die Marktteilnehmer sorgenvoll auf potenzielle neue Strafzölle aus den USA reagiert. So hat der US Präsident am Montag Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Brasilien und Argentinien angekündigt. Trump begründete diesen Schritt damit, dass die beiden Länder ihre Währungen massiv abgewertet hätten, was ein Wettbewerbsnachteil für US Landwirte sei. Am Dienstag wurden dann US-Strafzölle auf französische Waren im Wert von 2,4 Milliarden USD in Aussicht gestellt. Zur Begründung wurde ebenfalls eine Wettbewerbsverzerrung angeführt. Diese betrifft u.a. Subventionen, welche an Airbus geflossen sind und aus Sicht der WTO unrechtmäßig erfolgten. In einer dritten Ankündigung hat Präsident Trump die Marktteilnehmer mit der Aussage verunsichert, dass ein potenzieller Handelsdeal mit China sich auch bis nach den Präsidentschaftswahlen 2020 verzögern könnte. Der DAX konnte die am Montag gestartete Verkaufswelle im überverkauften Bereich unterhalb des Bollinger Bandes wieder auffangen. Wir gehen davon aus, dass die Kursstabilisierung eine Erholungsbewegung bis zum GD 20 bei derzeit 13.199 Punkten (Widerstand 1) zur Folge haben dürfte. Sobald diese Distributionszone auf Tagesschlusskursbasis überschritten wurde, dürfte die Aufwärtswelle erneut die Kursregion des Hochs vom 12. November bei 13.309 Punkten (Widerstand 2) ins Visier nehmen. Seit der Etablierung dieses Hochs prallte der Index bereits drei Mal nach einem temporären Breakout nach unten ab. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,5% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.794 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Doji-ähnliche Tageskerze signalisiert Kehrtwende

Die überverkaufte Marktlage unterhalb des Bollinger Bandes hat zu einer Abschwächung des Verkaufsdrucks geführt. So konnte die Kursentwicklung sich im Tagesverlauf auf dem Niveau des Schlusskurses vom Montag einpendeln. Auch die Signallinien der Slow Stochastik notieren mittlerweile wieder im überverkauften Bereich mit Werten von unter 30. Ein neues Kaufsignal wird generiert, sobald die grüne Signallinie die rote Linie überschritten hat. Bis dahin weist der Oszillator allerdings noch eine Divergenz zu dem Szenario steigender Kurse aus. Eine bullishe Tendenz wird durch die am Dienstag ausgebildete doji-ähnliche Tageskerze geliefert.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 66%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Sobald die Erholungsbewegung voranschreitet, dürften die Bullen den bei 13.199 Punkten (Widerstand 1) verlaufenden GD 20 ins Visier nehmen. Nachdem er am Montag auf Schlusskursbasis unterschritten wurde, haben die Bullen einen herben Rückschlag erlitten. Erst eine Zurückeroberung des gleitenden Durchschnitts könnte den Aufwärtstrend wieder nachhaltig stärken. Sobald der GD 20 auf Schlusskursbasis überschritten wurde, ist der Weg aus charttechnischer Sicht bis zur nächsten Distributionszone frei. Sie liegt am Hoch vom 12. November bei 13.309 Punkten (Widerstand 2). Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.629,92 OPEN ENDBASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6PQC)* mit einem Basispreis von 11.629,92 Punkten. Der Hebel liegt am 04.12.2019 um 07:15 Uhr bei 9,09. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.794 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären leiten Trendwende mit fallenden Tiefs ein

Nachdem die erste Verkaufswelle den deutschen Leitindex am Montag bereits vom oberen bis zum unteren Bollinger Band drücken konnte, setzte gestern eine kurzfristige Verschnaufpause ein. Diese haben die Börsianer genutzt, um den Index temporär bis unter das Vortagestief zu befördern. Diese bearishe Tendenz wird durch ein intaktes Verkaufssignal in der Slow Stochastik sowie sich ausdehnende Bollinger Bänder bestätigt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 44%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Der DAX ist durch den Kursrücksetzer in Höhe von -2,0% vom Montag zwar bis in die überverkaufte Region eingedrungen, doch wenn der Verkaufsdruck dieses Niveau halten kann, dürften heute weitere Kursverluste einsetzen. Diese finden ihren ersten Haltebereich am Verlaufstief vom 31. Oktober bei 12.794 Punkten (Unterstützung 1). Sollte diese Kursregion auf Tagesschlusskursbasis unterschritten werden, wären Folgeverluste bis zum Tagestief vom 16. Oktober bei 12.603 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Seit Mitte Oktober notierte der DAX nicht mehr unter dieser Kursregion, wodurch ein Breakdown ein kraftvolles Zeichen der Bären wäre. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.676,4 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8JZG)* mit einem Basispreis von 14.676,4 Punkten. Der Hebel liegt am 04.12.2019 um 07:15 Uhr bei 8,01. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.309 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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