Tägliche DAX-Analyse zum 10.07.2019: Bären erreichen mit Gap Closing Etappenziel

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 10.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.445 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Doji am Donnerstag bildete Ausgangsbasis für technische Gegenreaktion
  • Korrekturbewegung erreicht Gap Closing
  • Short mit Zielzone am GD 20 bei 12.356 Punkten
  • Vorschlag für ein Short-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TT0)
DAX-Analyse zum 10. Juli 2019 per Video



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GD 20 bei 12.356 Punkten im Visier
Am Dienstag ist der deutsche Leitindex mit einem Gap Down rund -0,7% unter dem Schlusskurs von Montag in den Handel gestartet. Belastend wirkte vor allem die Gewinnwarnung des DAX-Schwergewichts BASF und die Distribution bei den Zyklikern. Die Anleger machen sich zunehmend Sorgen über eine Abschwächung der Wirtschaftsleistung. Außerdem wurden die Zinssenkungsfantasien der USA nach einem soliden US-Arbeitsmarktbericht deutlich gedämpft. Heute Nachmittag dürfte es in diesem Zusammenhang mehr Klarheit geben, weil der Vorsitzende der FED sich im Parlament zur Geldpolitik der Notenbank äußern wird. Nach der schwachen Handelseröffnung wurde der DAX bis in die Nähe vom GD 20 bei 12.356 Punkten (Unterstützung 1) gedrückt. Durch diese Korrekturbewegung konnte der Index unser erstes Kursziel eines Gap Closings bei 12.411 Punkten abarbeiten. Für den heutigen Handelstag dürften die Bären die Abwärtsbewegung erneut in Richtung des GD 20 bei 12.356 Punkten fortsetzen. Sollte die seit Donnerstag bestehende technische Gegenreaktion sich dort nicht stabilisieren können, wären Anschlussverkäufe bis zum GD 50 bei 12.186 Punkten (Unterstützung 2) vorstellbar. Die Fortsetzung der Korrekturbewegung wird vor allem durch das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik bestätigt. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.741 Punkte (Widerstand 2) steigt.dax

Präferiertes Szenario: Verkaufssignal der Slow Stochastik entfaltet Wirkung

Seitdem der DAX am 04. Juli einen Doji am oberen Bollinger Band formte, befindet er sich im Korrekturmodus. Diese Abwärtsbewegung erhielt nur einen Tag später mit einem getriggerten Verkaufssignal in der Slow Stochastik eine wichtige charttechnische Bestätigung. Verstärkend kam für die Bären noch hinzu, dass die Signallinien des Oszillators sich im stark überkauften Bereich mit Werten von weit über 80 bewegten. Diese Situation wurde in den letzten drei Handelstagen sukzessive abgebaut. Dennoch ist das Verkaufssignal des Oszillators weiterhin intakt und entfaltet seine Wirkung durch die Erzeugung eines neuen Verkaufsdrucks.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Nachdem gestern bereits die Kurslücke vom Monatsanfang geschlossen wurde, dürften die Bären heute auf eine Berührung des GD 20 zusteuern. Dieser gleitende Durchschnitt befindet sich momentan bei 12.356 Punkten (Unterstützung 1) und wurde gestern nur um wenige Punkte verfehlt. Sollte der DAX an diesem Support-Niveau keine Kursstabilisierung vollziehen können, wären Anschlussverkäufe bis zum GD 50 bei 12.186 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Von diesem gleitenden Durchschnitt ging die Rallybewegung vom 18. Juni aus. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.372,28 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.372,28 Punkten. Der Hebel liegt am 10.07.2019 um 07:15 Uhr bei 6,48. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.741 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Gap Down als Ausgangsbasis für Erholungsbewegung

Die Korrekturbewegung des deutschen Leitindex könnte nach dem gestrigen Gap Down vor dem Abschluss stehen. Erste buillische Kurstendenzen zeigten sich bereits dadurch, dass der DAX sich wenige Punkte über dem GD 20 bei 12.356 Punkten stabilisieren konnte. Bis zum Börsenschluss konnte die Kursentwicklung sich sogar bis in das obere Drittel der Schwankungsbreite vom Handelstag vorarbeiten. Eine markante Divergenz zu dem bullischen Szenario wird allerdings weiterhin durch das intakte Verkaufssignal in der Slow Stochastik angezeigt, wenngleich die Signallinien des Oszillators sich langsam aus der überkauften Lage mit Werten zwischen 70 bis 80 nach unten lösen.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Der DAX muss heute stark in den Handel starten und anschließend weiteres Kaufinteresse bei den Investoren wecken, um das gestrige Tageshoch zu überschreiten. Erst wenn ihm dies gelingt, können Anschlusskäufe in Richtung des Jahreshochs vom 04. Juli bei 12.656 Punkten (Widerstand 1) eingeleitet werden. Gleichzeitig würden die Bullen mit dem neuen Aufwärtsschub eine nächste Welle im seit Ende Dezember 2018 intakten Aufwärtstrend etablieren können. Sobald diese Distributionszone in einer neuen Aufwärtswelle durchstoßen wurde, dürften Trendfolger dem bullischen Impuls folgen und die Kursentwicklung bis zur nächsten charttechnischen Barriere bei 12.741 Punkten (Widerstand 2) führen. An dieser Kursmarke notiert das lokale Maximum vom 07. August 2018. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.871,04 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.871,04 Punkten. Der Hebel liegt am 10.07.2019 um 07:15 Uhr bei 7,79. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.186 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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