Tägliche DAX-Analyse zum 15.07.2019: Korrekturbewegung steuert auf GD 50 zu

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 15.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.340 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Am Freitag wurde ein Doji unter dem GD 20 geformt
  • Short mit Zielzone am GD 50 bei 12.185 Punkten
  • Vorschlag für ein Short-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Short (WKN DF1TTZ)
DAX-Analyse zum 15. Juli 2019 per Video



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Support-Zone bei 12.185 Punkten im Visier
Nachdem Daimler am Freitag eine Gewinnwarnung bekanntgegeben hat, blicken die Anleger wieder mit Sorge auf die bevorstehende Berichtssaison. Zwar konnten sich Daimler und andere Automobilhersteller und -zulieferer im Tagesverlauf stabilisieren, doch die Furcht vor Prognosesenkungen bei weiteren DAX-Titeln bleibt bestehen. Dies spiegelte sich auch im deutschen Leitindex wider, welcher auf Tagesbasis einen Doji formte. Zum Wochenauftakt dürften besser als erwartete ökonomische Indikatoren aus China die Kursentwicklung stützen, doch ob sich diese vorbörsliche Stärke auch über einen längeren Zeitraum halten kann, bleibt fraglich. Wir gehen für den DAX von einer Fortsetzung der Korrekturbewegung bis zum GD 50 bei 12.185 Punkten (Unterstützung 1) aus. Von diesem Kursniveau startete am 18. Juni eine dynamische Aufwärtsbewegung, welche bis zum Ausbruch auf ein neues Jahreshoch führte. Ein nachhaltiges Unterschreiten des GD 50 wäre bearisch zu bewerten und könnte den Verkaufsdruck bis zum Verlaufstief vom 18. Juni bei 11.986 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Diese Kursmarke befindet sich derzeit im überverkauften Bereich unterhalb des Bollinger Bandes, weswegen die Abwärtsbewegung mit der ersten Berührung des Haltebereichs zumindest temporär ins Stocken geraten dürfte. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.656 Punkte (Widerstand 2) steigt.dax

Präferiertes Szenario: Verkaufsdruck führt zu neuem Verlaufstief

Seit anderthalb Wochen befindet sich der DAX mittlerweile in einer Abwärtsbewegung, welche ihn um rund 320 Punkte vom bisherigen Jahreshoch bei 12.656 Punkten nach unten gedrückt hat. Diese Korrekturbewegung wird ein seit dem 05. Juli intaktes Verkaufssignal der Slow Stochastik sowie das zwischen 01. Juli und dem 09. Juli etablierte Island Gap bestätigt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Sobald die vorbörslichen Stärketendenzen im Tagesverlauf abverkauft wurden, dürfte die Kursentwicklung vom deutschen Börsenbarometer weiter in Richtung eines neuen Verlaufstiefs tendieren. Dabei dient den Bären der GD 50 bei 12.185 Punkten (Unterstützung 1) als erster charttechnischer Haltebereich. Erst wenn dieser auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wurde, sollte der Verkaufsdruck eine Beschleunigung bis unter das Bollinger Band annehmen können. Dort befindet sich bei 11.986 Punkten (Unterstützung 2) das Verlaufstief vom 18. Juni, welches die Korrekturbewegung zumindest kurzfristig aufhalten dürfte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.871,13 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.871,13 Punkten. Der Hebel liegt am 15.07.2019 um 07:15 Uhr bei 7,93. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.656 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Doji markiert Wendepunkt der Korrekturbewegung 

Am Freitag konnte der DAX sich nach dem Kursverlust in Höhe von 354 Punkten in sieben Handelstagen in der Kursregion von 12.302 Punkten stabilisieren. Dabei wurden erste bullische Tendenzen durch das Kursverhalten erkennbar. Zum einen konnte das Vortagestief auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden. Zum anderen war die Tagesschwankung mit 48 Punkten sehr eng, wodurch die auf Tagesbasis geformte dojiähnliche Tageskerze die Ausgangsbasis für eine stärkere Kursbewegung in dieser Handelswoche sein könnte. Das Verkaufssignal der Slow Stochastik stellt zwar weiterhin eine Divergenz zum bullischen Szenario dar, doch die Signallinien des Oszillators steuern auf eine überverkaufte Marktlage mit Werten zwischen 20 bis 30 zu. Solche Situationen werden selten über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Ein Kaufsignal wird generiert sobald die grüne Signallinie über die rote Linie steigt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Wenn die Kursentwicklung sich heute über dem Tagestief von Freitag festigen kann, wäre die Ausgangsbasis für eine neue Aufwärtswelle im seit Dezember 2018 laufenden Aufwärtstrend vorstellbar. Die Kursentwicklung müsste dann zunächst den GD 20 bei 12.388 Punkten überwinden, um das Tageshoch vom 11. Juli bei 12.427 Punkten (Widerstand 1) zu erreichen. Dieses dürfte eine erste markante Distributionszone darstellen, weil sich der Verkaufsdruck an jenem Tag erhöhte. Ein nachhaltiges Überwinden der Barriere wäre bullisch zu bewerten und könnte Anschlusskäufe bis zum Jahreshoch vom 04. Juli bei 12.646 Punkten (Widerstand 2) ermöglichen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.773,54 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSS)* mit einem Basispreis von 10.773,54 Punkten. Der Hebel liegt am 15.07.2019 um 07:15 Uhr bei 7,89. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.185 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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