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Tägliche DAX-Analyse zum 21.10.2019: Kursstabilisierung über Breakout-Level

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 21.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.672 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Letztes  52 Wochenhoch wurde am Donnerstag getriggert
  • Nächster Trendschub wird vorbereitet
  • Slow Stochastik weist Divergenz durch Verkaufssignal aus
  • Long mit Zielzone bei 12.819 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TST)
DAX-Analyse zum 21. Oktober 2019 per Video



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Erste Zielzone bei 12.819 Punkten
Während die Marktteilnehmer am Donnerstag noch positiv auf den erreichten Brexit-Deal zwischen Juncker und Johnson reagierten, wurden sie am Wochenende durch das britische Unterhaus enttäuscht. So stimmte das britische Unterhaus dem nachverhandelten Deal nicht zu und beantragte eine Vertagung. Die Folge dieser Entscheidung war, dass Johnson bei der EU eine Fristverlängerung bis Ende Januar 2020 beantragen musste. Die dadurch geweckte Unsicherheit dürfte die Kursentwicklung an den Märkten heute temporär belasten. Sobald sich der DAX allerdings über dem Breakout-Level von 12.504 Punkten (Unterstützung 1) stabilisiert hat, dürfte eine neue Aufwärtswelle eingeleitet werden. Diese findet ihr erstes Kursziel im 52 Wochenhoch, welches am 17. Oktober bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markiert wurde. Sollte diese Distributionszone auf Tagesschlusskursbasis überschritten werden, dürfte die Aufwärtsbewegung sich bis zum Kursniveau von 12.890 Punkten (Widerstand 2) fortsetzen. Dort trifft die Kursentwicklung auf das lokale Maximum vom 27. Juli 2018. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.389 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen bereiten nächsten Trendschub vor

Am Freitag ist die dynamische Aufwärtsbewegung der letzten zwei Wochen mit einem untergeordneten Kursrückgang abgebremst worden. Nachhaltige Schwächetendenzen waren dabei allerdings noch nicht erkennbar, weil der deutsche Leitindex nach der um rund -0,4% schwächeren Handelseröffnung bis zum Börsenschluss einen Doji formen konnte. Diese Kerzenformation ist ein Zeichen für die Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer über die weitere Kursentwicklung. Aus bullischer Sicht ist es positiv zu bewerten, dass die Börsianer die Korrekturbewegung bereits sofort wieder aufgefangen haben. Die durch die Slow Stochastik ausgewiesene Divergenz in Form des Verkaufssignals konnte demnach noch keine stärkeren Kursverluste auslösen. Wenn es dem DAX in dieser Woche gelingt, neues Aufwärtsmomentum aufzubauen, dann könnte noch in den kommenden Handelstagen ein neues 52 Wochenhoch getriggert werden.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Nach dem Abschluss der Kursstabilisierung befindet sich die erste markante Distributionszone am 52 Wochenhoch. Dieses wurde am Donnerstag bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) ausgebildet. Ein nachhaltiges Überschreiten dieser Kursregion dürfte Anschlusskäufe bis zur Kursmarke von 12.890 Punkten (Widerstand 2) auslösen. Dort wurde am 27. Juli 2018 ein Verlaufshoch in dem damaligen Abwärtstrend markiert. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.936,27 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.936,27 Punkten. Der Hebel liegt am 21.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,28. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.389 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Shooting Star leitet technische Gegenreaktion ein

Am Donnerstag ist der DAX während des Handelstages in den überkauften Bereich oberhalb vom Bollinger Band eingedrungen. Die Stärke konnte allerdings nicht bis zum Handelsende verteidigt werden, wodurch sich auf Tagesbasis ein Shooting Star formte. Diese charttechnische Umkehrformation deutet eine lokale Topbildung an, welche mit dem Unterschreiten des Tiefs dieser Tageskerze bestätigt wurde. Eine weitere Bestätigung für fallende Kursnotierungen wird durch das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik generiert. Das Signal wird dadurch verstärkt, dass die Signallinien des Oszillators Werte von über 80 angenommen haben, wodurch eine überkaufte Marktlage angezeigt wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 43%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Der erste Anlaufbereich für die Bären liegt am Breakout-Level bei 12.504 Punkten (Unterstützung 1). Die letzte Berührung dieses Kursniveaus wurde am 11. Oktober vollzogen, bevor zwei Tage später eine Trendbeschleunigung zum nachhaltigen Ausbruch führte. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Stabilisierungszone könnte die Verkaufswelle bis zum Tief vom 14. Oktober bei 12.389 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.252,97 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.252,97 Punkten. Der Hebel liegt am 21.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,89. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 12.890 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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