Paye-moi en digital – Warum diese 2 Zahlungsdienstleister zu den trendstabilsten Aktien Frankreichs gehören!

Blog Max Braunleder 675 Leser
Die Digitalisierung der Finanzbranche schreitet unaufhaltsam voran. Die jährliche Digital-Payments-Studie des Kreditkartenanbieters VISA fand kürzlich heraus, dass rund 77% der für die Studie befragten Europäer mit dem Smartphone regelmäßig Bezahlvorgänge durchführen. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass gefühlt jede Woche neue Start-Ups mit Milliardenbewertungen auf der Bildfläche erscheinen, die das Mobile Banking oder das mobile Bezahlen revolutionieren wollen. Namen wie „N26“, „Numbrs“ oder „Wavy“ gehören da schon fast zum alten Eisen der Dienstleister, die fast täglich in Fachmagazinen und Blogs als Retter der verödeten Finanzwelt erscheinen. Dennoch sind die Big Player des Geschäfts nach wie vor altbekannte Namen wie Elon Musks ehemaliges Baby PayPal, oder die beiden folgenden französischen Unternehmen, deren Aktien zu den trendstabilsten Papieren Frankreichs in den letzten 3 Jahren gehören:

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Die in Bezons nahe Paris ansässige Atos SE gehört mit einer Marktkapitalisierung von rund 14,1 Mrd. Euro zu den größten französischen Anbietern von IT-Dienstleistungen. Mit einem Wert von 18,88 liegt sie in Sachen Trendstabilität in Frankreich an elfter Stelle. Das Produktportfolio des Konzerns umfasst unter anderem Zahlungstransaktionen, Technologieberatungsleistungen, die Integration digitaler Systeme, Cyber-Security Lösungen, Big Data Lösungen, Cloud Strategien oder Outsourcing-Dienstleistungen. Die Sparte „Digital Payments and Transactions“ wurde durch die Akquisition der „Siemens IT Services & Solutions“ Sparte im Jahr 2012 weltweit ausgebaut, und fokussiert sich heute vor allem auf die Customer Experience bei Lösungen für Mobile Banking, intelligente und vorausschauende Finanzplanung, E-Wallets, E-Commerce Lösungen, E-Ticketing oder sichere Online Bezahlmethoden. Atos agiert hierbei als B2B-Anbieter dieser Lösungen, um Unternehmen weltweit für die voranschreitende Digitalisierung wetterfest zu machen. Durch das breite Produktportfolio von erfolgreich durchgeführten IT-Dienstleistungen überzeugte die Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre die Anleger stets aufs Neue. Seit 2009 konnte das Unternehmen operative und absolute Gewinne Jahr für Jahr steigern. Auch die Umsätze des Vorjahres wurden in fast jedem Jahr übertroffen. Von 2015 auf 2016 steigerte Atos den operativen Gewinn um fast 38% auf 813,1 Mio. Euro! Die Umsätze kletterten im gleichen Zeitraum um rund 10% auf 11,72 Mrd. Euro. Schon für 2017 erwartet der Konzern Umsätze um die 12,8 Mrd. Euro, und 2020 könnte die 14 Mrd. Euro Marke angekratzt werden. Dass diese Aussicht Anleger zufriedenstellt, zeigt der Kursverlauf: In den letzten Monaten konnte das Papier fast 38% zulegen. Langfristig dürfte dieser positive Trend aufgrund der starken, digitalen Umstrukturierung globaler Unternehmen und der damit einhergehenden starken Nachfrage nach IT-Dienstleistungen wie den Atos Bezahlservice-Lösungen weiter fortgesetzt werden.

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Der zweite Kandidat ist mit einer der Gründe für den Erfolg von Atos im Payment-Sektor. Die zur Atos Gruppe gehörende, aber eigenständig gehandelte Worldline SA ist der europäische Marktführer für Business und Payment Transaktionsdienstleistungen. Auch sie überzeugt mit einem hohen Trendstabilitätswert von 16,53 über die letzten 36 Monate. Als ansehnlichstes Beispiel für das Worldline Produktportfolio dient die Unterstützung der US-Fastfood Kette McDonalds bei der eigenen Digitalisierungsstrategie. Durch den Einsatz von Bestellterminals, sowie Bestell- und Bezahlapplikationen für mobile Endgeräte werden lange Schlangen an den Kassen in den Restaurants vermieden, und die Kundenzufriedenheit gesteigert. Worldline will durch die tägliche Verarbeitung und Absicherung von Millionen von Zahlungsvorgängen diesbezügliche Unternehmensprozesse vereinfachen, und hat sich deshalb das Voranführen des Weges zur bargeldlosen Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Weiterhin bietet das Unternehmen IT-Lösungen für die Bereiche Banking, Telekommunikation und Medien, den Gesundheitssektor oder auch für Industriedienstleistungen an. Neben McDonalds zählen auch Unternehmen wie Douglas, Shell, die HSBC, Renault oder die BNP Paribas zu Worldlines Kundenstamm.

Auch bei Worldline können die Geschäftszahlen der letzten Jahre überzeugen: Allein von 2015 auf 2016 wurden die absoluten Gewinne um mehr als 40% auf 144,4 Mio. Euro gesteigert! Die Umsätze konnten seit 2012 sogar Jahr für Jahr übertroffen werden. Für eine noch positivere Stimmung sorgte kürzlich außerdem eine Anhebung der langfristigen Prognose des Unternehmens. Durch die Deregulierung von Direktbezahl-Vorgängen in Europa und die Zukäufe der Unternehmen Digital River World Payments, First Data Baltics und MRL PosNet in den vergangenen Monaten soll das Unternehmen das organische Umsatzwachstum von zwischen 3,5-4% in 2017 auf zwischen 6-8% in 2019 beschleunigen können. Darüber hinaus soll die operative Marge bis 2020 auf über 22% ansteigen. Aus diesem Grund stehen die Zeichen bei Worldine weiterhin uneingeschränkt vor einem Positiven Hintergrund!

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Tipp: Max Braunleder nutzt die TraderFox Börsensoftware, um die trendstabilsten Aktien zu identifizieren. In der TraderFox Software gibt es das sogenannte "Global Trend-Following Desk". Dort sind die trendstärksten und trendstabilsten Aktien zu jedem wichtigen Land hinterlegt.
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