Tägliche DAX-Analyse zum 20.01.2020: Trendschub in Richtung des Allzeithochs

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 20.01.2020 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.534 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Gap Up führte am Freitag zu Breakout auf ein neues 52 Wochenhoch
  • Slow Stochastik triggert Kaufsignal
  • Long mit Zielzone bei 13.600 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6SH8)
DAX-Analyse zum 20. Januar 2020 per Video



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Bullen visieren Ziel bei 13.600 Punkten an
Starke ökonomische Indikatoren aus China konnten den DAX am Freitag mit einem Gap Up in den Handel starten lassen. Im Tagesverlauf wurde diese Stärke ausgebaut und ein neues 52 Wochenhoch am oberen Bollinger Band bei 13.558 Punkten wurde getriggert. Diese bullishe Tendenz wird noch verstärkt, weil der DAX erstmals seit rund einem Jahr über der psychologisch wichtigen Kursmarke von 13.500 Punkten aus dem Handel gehen konnte. Außerdem hat die Slow Stochastik durch die Aufwärtsbewegung ein neues bestätigendes Kaufsignal generiert. Diese charttechnische Kombination könnte den Index in dieser Woche bis zum Allzeithoch vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 1) führen. Nachdem diese Distributionszone auf Tagesschlusskursbasis überschritten wurde, kann in den kommenden Wochen die Kursregion um 13.900 Punkten (Widerstand 2) als Zielzone anvisiert werden. Eine zwischenzeitliche technische Gegenreaktion wäre allerdings vor dem Erreichen der charttechnischen Barriere vorstellbar. Sie könnte wiederum die Aufwärtstrendstruktur mit steigenden Hochs und Tiefs festigen. Für den heutigen Handelstag dürfte das Volumen an den Märkten geringer ausfallen, weil in den USA der Martin Luther King Day gefeiert wird. Mit Blick auf den Wirtschaftskalender werden die Investoren vor allem auf den deutschen Erzeugerpreisindex für den Monat Dezember blicken. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 13.341 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Slow Stochastik triggert Kaufsignal

In den letzten beiden Wochen konnte der deutsche Leitindex eine Aufwärtstrendstruktur etablieren. Sie wurde unter anderem durch die Candlestick-Muster des Hammers am unteren Bollinger Band sowie dem Bullish Engulfing eingeleitet. Bestätigungen folgten anschließend durch das Breakaway Gap Up vom 09. Januar und die anschließende bullishe Konsolidierung in der Nähe des 52 Wochenhochs. Mit dem Gap Up vom Freitag könnte diese Aufwärtsbewegung einen neuen Schub in Richtung des Allzeithochs erhalten haben. Eine Bestätigung für weiter steigende Kursnotierungen wird durch ein neu getriggertes Kaufsignal in der Slow Stochastik geliefert.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 57%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Das obere Bollinger Band hat sich am Freitag ausgeweitet, wodurch die Aufwärtsbewegung zielgerichtet in Richtung der Höchststände vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 1) tendieren sollte. Sobald diese Kursregion berührt wurde, könnten kurzzeitige Anschlusskäufe einsetzen, bevor eine technische Gegenreaktion zum Abbau der überkauften Marktlage beitragen sollte. Nachdem die kurzzeitige Verschnaufpause dann wiederum abgeschlossen wurde, könnte ein weiterer Trendschub den DAX bis zur Kursmarke von 13.900 Punkten (Widerstand 2) führen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.814,23 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6SH8)* mit einem Basispreis von 11.814,23 Punkten. Der Hebel liegt am 20.01.2020 um 07:15 Uhr bei 7,80. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 13.341 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Lokale Topbildung am oberen Bollinger Band

Der deutsche Leitindex deutet erste Tendenzen einer lokalen Topbildung an. So gleicht die Tageskerze vom Freitag einen Shooting Star, welcher sich nach einem Exhausting Gap, einer sogenannten Erschöpfungs-Lücke, am oberen Bollinger Band ausgebildet hat. Sollte es heute zu weiterem Verkaufsdruck kommen, könnten die Bären eine neue Abwärtswelle in Richtung des letzten Verlaufstiefs starten. Diese Abwärtswelle könnte wiederum das derzeit intakte Kaufsignal in der Slow Stochastik in ein Verkaufssignal wandeln. Es wird ausgelöst, sobald die grüne Signallinie des Oszillators unter die rote Linie sinkt.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 42%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sollte heute eine Korrekturbewegung starten, dann könnte sie sich zunächst bis zum GD 20 bei 13.341 Punkten (Unterstützung 1) ausdehnen. Die Support-Zone wird neben dem GD 20 auch durch das Verlaufstief vom 14. Januar verstärkt, welches sich nur 22 Punkte über dem gleitenden Durchschnitt befindet. Wenn der Verkaufsdruck in den kommenden Handelstagen stärker werden sollte und der Haltebereich auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird, dann könnte die Abwärtsspirale den Index bis in Richtung des unteren Bollinger Bandes führen. Marginal darunter liegt bei 13.104 Punkten (Unterstützung 2) das Verlaufstief vom 08. Januar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 15.045,6 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF9VRH)* mit einem Basispreis von 15.045,6 Punkten. Der Hebel liegt am 20.01.2020 um 07:15 Uhr bei 8,92. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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