Tägliche DAX-Analyse zum 22.11.2019: Stabilisierung am GD 20 ermöglicht Aufwärtswelle

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 22.11.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.158 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Neuer Deal im Handelskonflikt möglich
  • Bullen verteidigen wichtiges Supportniveau bei 13.110 Punkten auf Tagesschlusskursbasis
  • Breakout über 52-Wochenhoch könnte Rallybewegung auslösen
  • Long mit Zielzone bei 13.378 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6HEL)
DAX-Analyse zum 22. November 2019 per Video



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Ziel am 52 Wochenhoch bei 13.378 Punkten

Medienberichten zufolge könnte es im Handelskonflikt zwischen der USA und China erst 2020 zu einem Deal kommen. Diese Nachricht und eine von +0,6% auf +0,4% gesenkte Prognose für das deutsche BIP im Jahr 2020 durch die OECD haben den deutschen Leitindex am Donnerstag belastet. Wie bereits am Mittwoch startete der Index mit einem Gap Down in den Handel, weitet die Kursverluste am Vormittag aus und konnte sich bis zum Handelsende wieder stabilisieren. Die gestern ausgebildete hammerähnliche Tageskerze dürfte damit die Ausgangsbasis für eine neue Aufwärtswelle bilden. Eine bullishe Tendenz stellt dabei die erfolgreiche Verteidigung des GD 20 bei 13.121 Punkten auf Schlusskursbasis dar. Sie könnte zeitnah durch ein neues Kaufsignal in der Slow Stochastik bestätigt werden. Hierzu muss die grüne Signallinie des Oszillators allerdings noch über die rote Linie steigen. Mit Blick auf den Wirtschaftskalender werden heute vor allem das deutsche Bruttoinlandsprodukt sowie die Einkaufsmanagerindizes zum verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungen im Fokus stehen. Marktbeobachter gehen bei allen drei ökonomischen Indikatoren von Verbesserungen aus. Charttechnisch dürfte der DAX dadurch einen neuen Trendschub in Richtung des 52 Wochenhochs bei 13.378 Punkte (Widerstand 1) einleiten können. Sobald dieses Verlaufshoch vom Dienstag auf Tagesschlusskursbasis überschritten wurde, kann die Aufwärtsbewegung mittelfristig das Allzeithoch vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 2) ins Visier nehmen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.987 Punkte (Unterstützung 2) fällt.

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Präferiertes Szenario: Bullen visieren oberes Bollinger Band an

Nachdem der DAX am Donnerstag mit einem Gap Down um rund -0,6% in den Handel gestartet ist, konnte er sich nach temporären Kursverlusten im Tagesverlauf stabilisieren. Bis zum Handelsende wurde der Tagesverlust auf -0,1% verringert, wodurch sich zugleich eine hammerähnliche Tageskerze formen konnte. Diese bullishe Tendenz wird dadurch verstärkt, dass der GD 20 bei 13.121 Punkten auf Tagesschlusskursbasis verteidigt wurde. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieses gleitenden Durchschnitts würde von Charttechnikern als Verkaufssignal gewertet werden. Solange der DAX sich hingegen über dem GD 20 halten kann, wird aus charttechnischer Sicht ein Kaufsignal angezeigt. Ein weiteres Merkmal für einen bevorstehenden Trendschub liefern sich die stetig einengenden Bollinger Bänder.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die gestrige Kursstabilisierung am GD 20 markiert eine solide Ausgangsbasis für den Beginn einer neuen Aufwärtswelle. Diese findet ihren ersten Zielbereich am 52 Wochenhoch. Es wurde erst am 19. November bei 13.378 Punkten (Widerstand 1) lokalisiert. Sobald diese Distributionszone nachhaltig durchbrochen wurde, ist der Weg in Richtung des Allzeithochs frei. Dieses lokale Maximum, welches am 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 2) ausgebildet wurde, dürfte auf Sicht von einigen Wochen anvisiert werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.487,53 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6HEL)* mit einem Basispreis von 11.487,53 Punkten. Der Hebel liegt am 22.11.2019 um 07:15 Uhr bei 7,80. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.987 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Korrekturbewegung schreitet mit niedrigeren Tiefs voran

Das deutsche Börsenbarometer bewegt sich seit der Ausbildung des 52 Wochenhochs vom Dienstag in langsamen Schritten abwärts. Dabei wurden in den letzten beiden Handelstagen niedrigere Hochs und Tiefs ausgebildet, was einer bearishen Tendenz entspricht. Bestätigt werden die fallenden Kursnotierungen durch das seit knapp zwei Wochen intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 34%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Gestern konnten die Bären ein neues Etappenziel erreichen. Sie haben den Index den zweiten Handelstag in Folge zumindest temporär unter den GD 20 bei 13.121 Punkten sowie den ersten Haltebereich bei 13.110 Punkten (Unterstützung 1) gedrückt. Da die Support-Zone vom Verlaufstief des 06. Novembers noch nicht auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wurde, kann die Kursmarke von 13.110 Punkten weiterhin eine stabilisierende Wirkung entfalten. Erst ein nachhaltiger Breakdown könnte die Korrekturbewegung bis in Richtung des Hochs vom 28. Oktober bei 12.987 Punkten (Unterstützung 2) voranschreiten lassen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.783,06 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8ML2)* mit einem Basispreis von 14.783,06 Punkten. Der Hebel liegt am 22.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,09. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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